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Berlin Reiseführer

Berlin glüht. Die pulsierende Metropole bietet Sehenswürdigkeiten, hochkarätige Museen und Ausstellungen, Bars und Restaurants in jeder Preiskategorie – und natürlich auch das Regierungsviertel mit dem Reichstag. Kennen Sie Goldelse? Auf der Straße des 17. Juni können Sie sie kennen lernen – und auf direktem Weg über das Brandenburger Tor auch in die Straße Unter den Linden nach Mitte gelangen. Schöne Touren und Stadtführungen zu vielen Themen mit freundlichen deutschsprachigen Reiseführern finden Sie bei rent-a-guide.

Historische Gebäude zeigen von der lebhaften deutschen Geschichte: das Rote Rathaus, der Reichstag, die Museumsinsel und natürlich auch derjenige Platz, an dem früher erst das Stadtschloss und dann der Palast der Republik stand. Natürlich bietet Berlin auch alles, was Sie zum Relaxen brauchen: schöne Parks wie den Tiergarten – und zum Beispiel auch den Wannsee mit dem charmanten historischen Hauptgebäude.

AEG-Turbinenhalle

Berlin: AEG-Turbinenhalle Bei ihrer Fertigstellung 1909 war die AEG-Turbinenhalle das modernste Industriegebäude Europas. Peter Behrens, Industriedesigner und Architekt, verband mit diesem Bau architektonische Schönheit und industrielle Funktionalität. So bediente er sich als erster Stahl und Glas, um genügend Licht und Luft in die Werkshalle zu leiten. Behrens Konzept ging voll auf: Noch heute ist die AEG-Turbinenhalle in Betrieb. Rund 50 Jahre […] ... >>>

Ägyptisches Museum

Berlin: Ägyptisches Museum Dem Schloss Charlottenburg gegenüber liegen zwei ehemalige Gardekasernen, die in den Jahren 1851-1859 von Friedrich August Stüler im klassizistischen Stil erbaut wurden. Heute befinden sich im westlichen Gebäude die Antikensammlung und im östlichen das Ägyptische Museum. Seit 1992 sind das Ägyptische Museum und die Papyrussammlung mit dem Schwestermuseum im Bodemuseum organisatorisch wieder zusammengeführt. Nach Fertigstellung des Wiederaufbaus des […] ... >>>

Alexanderplatz

Berlin: Alexanderplatz Der Alexanderplatz, von den Berlinern kurz Alex genannt, war schon immer ein zentraler Punkt der Stadt. Was viele gar nicht mehr wissen: Den Namen Alexanderplatz erhielt der Platz übrigens anlässlich eines Besuches des russischen Zares Alexanders im Jahre 1805. Ursprünglich Vieh- und Wollmarkt sowie Exerzierplatz, entwickelte er sich im 19. Jahrhundert zum größten Verkehrsknotenpunkt des Berliner Ostens. Hier trafen […] ... >>>

Alte Bibliothek

Berlin: Alte Bibliothek   Die Alte Bibliothek ist ein Kuriosum der Baugeschichte. Als Kopie des Michaeltrakts der Wiener Hofburg entstanden, ist die Alte Bibliothek jedoch über 100 Jahre älter als das Original. Der Grund: Im Auftrag von König Friedrich II. erbaute Georg Friedrich Boumann in den Jahren 1775-80 die erste Bibliothek Berlins. Dabei orientierte er sich an Zeichnungen von Georg Christian […] ... >>>

Alte Nationalgalerie

Berlin: Alte Nationalgalerie In Form eines korinthischen Tempels mit einer doppelläufigen Freitreppe entwarf Friedrich August Stüler die Alte Nationalgalerie. Erbaut wurde das Gebäude in den Jahren 1867-76 von Johann Heinrich Strack. Über dem Rundbogeneingang steht das Reiterdenkmal Friedrich Wilhelms IV., das von A. Calandrelli 1886 nach Entwürfen von G. Bläser gegossen wurde. In der Alten Nationalgalerie befinden sich zum einen Skulpturen […] ... >>>

Altes Museum

Berlin: Altes Museum Das Alte Museum ist das älteste Museum Berlins – es entstand in den Jahren 1824-30, Baumeister war Karl Friedrich Schinkel. Das im romantischen Klassizismus erbaute Gebäude besitzt eine Vorhalle, die von 18 ionischen Säulen getragen wird, und zu der eine Freitreppe hinaufführt. Diese wird von zwei Bronzeskulpturen flankiert. Im 2. Weltkrieg wurde das Alte Museum stark beschädigt. In […] ... >>>

Anhalter Bahnhof

Berlin: Anhalter Bahnhof Der Anhalter Bahnhof selbst wurde in den Jahren 1874-80 vom Baumeister Franz Schwechten und Ingenieur Heinrich Seidel errichtet. Das arkadengeschmückte Gebäude im Renaissancestil war beeindruckend: die Halle war 170 m lang und 62,5 m hoch. Hier im bedeutendsten Bahnhof Berlins empfing Kaiser Wilhelm II. 1899 den italienischen König Umberto und hier traf 1913 der Zar Nikolaus von Russland […] ... >>>

Antikensammlung

Berlin: Antikensammlung Die Antikensammlung hat ihren Ursprung in der Kunstkammer des Berliner Stadtschlosses. Diese, vor allem rheinische Altertümer, wurden bis Ende des 18. Jahrhunderts von den Hohenzollern durch Erwerbungen vermehrt. Der größere Teil der Objekte diente jedoch der Ausgestaltung der Schlösser und Gärten in Potsdam und Charlottenburg. 1830 wurde der größte Teil der Sammlung dem neugegründeten Museum am Lustgarten (dem heutigen […] ... >>>

Avus

Berlin: Avus 1921 wurde die erste deutsche Autorennstrecke gebaut, die so genannte Automobil-Verkehrs-und-Übungsstraße (besser bekannt unter Avus). Sie führte durch den Grunewald nach Nikolassee. Zwei überhöhte Kurven verbanden die beiden Parallelbahnen, so dass sich ein sehr schneller Rundkurs ergab. 1937 gelang Bernd Rosemeyer mit 276 km/h der Rundenrekord, im gleichen Jahr fuhr Rudolf Caracciola auf der Geraden mit seinem Mercedes eine […] ... >>>

Babelsberger Filmstudios

Berlin: Babelsberger Filmstudios 1946 stand zum ersten Mal der Name DEFA auf dem Vorspann von Spielfilmen. Seither hat das Hollywood von Deutschland viele Höhen und Tiefen erlebt: Von den Nazis als Propagandamaschinerie missbraucht, während der DDR-Zeit stark reglementiert. In den ehemaligen Babelsberger Filmstudios wurde deutsche Filmgeschichte geschrieben. Alle Größen des Films drehten hier, viele wohnten sogar rund um das Filmgelände. Heute […] ... >>>

Babelsberger Park

Berlin: Babelsberger Park Bis 1833 war der Babelsberger Park lediglich der königliche Forst. Dann begann Peter Joseph Lenné mit der Umgestaltung zu einem englischen Landschaftspark. Hermann Fürst von Pückler-Muskau setzte in den Jahren 1843-45 die Arbeit Lennés fort. Ihm sind u. a. die Schlossterasse und der Blumengarten zuzuschreiben. Insgesamt kann man sagen, dass der Babelsberger Park am Ufer der Glienicker Lake […] ... >>>

Bahnhof Zoologischer Garten

Berlin: Bahnhof Zoologischer Garten Traurige Berühmtheit erlangte der Bahnhof Zoo durch das Buch und dem Film Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Die Geschichte der Christiane F. zeigte ungeschönt, was zu vorgerückter Stunde am Bahnhof Zoo passiert: Aussteiger, Prostituierte, Drogensüchtige, Dealer, Obdachlose finden sich hier ein, um ihre Geschäfte zu tätigen. Tagsüber ist hiervon fast nichts zu sehen. Im Bahnhof Zoologischer Garten […] ... >>>

Bauhaus-Archiv

Berlin: Bauhaus-Archiv Ursprünglich war das 1960 gegründete Bauhaus-Archiv für Darmstadt geplant, jedoch konnte es dort nicht verwirklicht werden. Stattdessen bot Berlin einen Bauplatz an, wo es seit 1979 zu finden ist. Walter Gropius, der Begründer des Bauhauses, entwarf in den Jahren 1963/64 selbst diese Kombination aus Museum und Archiv. Das Bauhaus-Archiv, auch Museum für Gestaltung genannt, zeigt Objekte und Modelle aus […] ... >>>

Bergmannstraße

Berlin: Bergmannstraße Wegen den kleinen, bunt gemischten Läden, Kneipen und Restaurants wird die Bergmannstraße immer wieder aufgesucht. Die sehr beliebte Einkaufstraße lädt nicht nur Touristen ein, sondern Künstler, Regisseure und Theatermacher. Das Bergmannstraßenfest, das regelmäßig jedes Jahr stattfindet, gehört zu den Höhepunkten der Kreuzberger Festsaison. Kreuzberg U-Bahn:U7 (Gneisenaustraße) ... >>>

Berlin Museum

Berlin: Berlin Museum An der Lindenstraße befindet sich das Gebäude des ehemaligen Alten Kammergerichts. Dieses wurde 1734-35 von Philipp Gerlach als Kollegienhaus erbaut. Dorthin siedelten die bis Ende des 17. Jahrhunderts im Stadtschloss untergebrachten Gerichts- und Verwaltungsbehörden. Seit 1969 kann man im Alten Kammergericht das Berlin Museum finden. Die Sammlung zeigt die stadt- und kulturgeschichtliche Entwicklung Berlins seit Mitte des 17. […] ... >>>

Berliner Dom

Berlin: Berliner Dom Weit sichtbar ragt der Berliner Dom am Lustgarten auf. Er ist ein typisches Beispiel wilhelminischen Historismus und wurde in den Jahren 1893-1905 von Julius Raschdorff erbaut. Kaiser Wilhelm II. übergab selbst 1905 das Gotteshaus seiner Bestimmung. Auf dem Gelände stand seit dem 16. Jahrhundert eine kleine Schlosskapelle. 1747 erbaute Johann Boumann den ersten Dom, der von Schinkel erweitert, […] ... >>>

Berliner Ensemble

Berlin: Berliner Ensemble Als Neues Theater am Schifferbauerdamm in den Jahren 1891-92 erbaut, wurde das Theater 1928 der Schauplatz einer Theatersensation: Hier wurde die Dreigroschenoper von Bert Brecht und Kurt Weill uraufgeführt. 1954 wurde diese Stätte das Theater von Brecht, der Sitz des Berliner Ensembles. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil in den USA gründete Brecht mit seiner Frau Helene Weigel […] ... >>>

Berliner Mauer

Berlin: Berliner Mauer Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. Dies waren die Worte des DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 auf einer internationalen Pressekonferenz. Am 13. August 1961 jedoch riegelten Militär und Betriebskampfgruppen die Grenze ab, ließen niemanden mehr passieren und begannen mit dem Bau der Berliner Mauer. Nach wenigen Tagen waren überall Stacheldrahtabsperrungen und Straßensperrungen errichtet worden, […] ... >>>

Bodemuseum

Berlin: Bodemuseum Das Bodemuseum (bis 1956 Kaiser-Friedrich-Museum) wurde in den Jahren 1897-1904 erbaut. Konzipiert wurde der Bau von Ernst Eberhard von Ihne als kaiserlicher Repräsentationsbau im neobarocken, wilhelminischen Stile. Bei der Innengestaltung konnte sich der Museumsgründer Wilhelm von Bode (1845-1929) durchsetzen. So wurden erstmals in der Geschichte des Museumsbaus die Eingänge zu den Ausstellungsräumen auf der Fensterseite hin angelegt, so dass […] ... >>>

Borsigwerke

Berlin: Borsigwerke Die Borsigwerke sind ein Stück Berliner Industriearchitektur. 1898 schufen Konrad Reimer und Friedrich Körte das mit runden Backsteintürmen und Skulpturen verzierten Werkstor, in den Jahren 1922-24 erbaute Eugen Schmohl das zwölfgeschossige Verwaltungsgebäude aus verklinkerten Backsteinen. Somit wurden die Borsigwerke das älteste Hochhaus Berlins und damit ein Wahrzeichen der Stadt. Berliner Straße 35 U-Bahn: U6 (Borsigwerke) ... >>>

Botanischer Garten

Berlin: Botanischer Garten Berlins Botanischer Garten ist mit mehr als 18000 Pflanzenarten einer der bedeutendsten Gärten der Welt. Auf annähernd 43 ha Fläche bietet er einen hervorragenden Eindruck über die Vielfalt irdischer Flora. Auf keinen Fall sollte man sich das große Tropenhaus und die Orchideensammlung entgehen lassen. Seinen Ursprung hat der Berliner Botanische Garten im kurfürstlichen Küchen- und Kräutergarten am ehemaligen […] ... >>>

Brandenburger Straße

Berlin: Brandenburger Straße Die Brandenburger Straße führt vom Brandenburger Tor zur Pfarrkirche St. Peter und Paul. An der Fußgängerzone sind Restaurants, Cafés, Geschäfte und Buchhandlungen angesiedelt. Gemütlichkeit strahlen die kleinen Fachwerkhäuser aus, die um 1730 entstanden sind. Ihre Fassaden wurden mit allen Details liebevoll restauriert. Am Bassinplatz baute Wilhelm Salzenberg in den Jahren 1867-70 nach Plänen von Friedrich August Stüler die […] ... >>>

Brandenburger Tor

Berlin: Brandenburger Tor Neben der Berliner Mauer ist das Brandenburger Tor das wichtigste Symbol für die Trennung und Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Direkt hinter dem Friedenstor (so der eigentliche Name) stand die Mauern und nur wenn man auf eine Plattform stieg, konnte man es von Westberlin aus richtig sehen. Am 9. November 1989 – der Tag des Mauerfalls – gingen […] ... >>>

Brandenburger Tor (Potsdam)

Berlin: Brandenburger Tor (Potsdam) Zunächst stutzt jeder: Das Brandenburger Tor steht doch in Berlin! Das stimmt, aber Potsdam besitzt auch eines – und dies ist elf Jahre älter als das in Berlin. Zuvor stand an seiner Stelle ein Zollhaus, das Friedrich II. aber nicht mehr genügte. Er erstellte deshalb Skizzen, wie das neue Gebäude aussehen sollte: ein Tor im Stil eines […] ... >>>

Bröhan-Museum

Berlin: Bröhan-Museum Ende 1983 wurde im Erdgeschoss des Gebäudes neben der Antikensammlung (eine ehemalige Infanteriekaserne) in Charlottenburg das Bröhan-Museum eröffnet. Es beherbergt die Privatsammlung von Karl H. Bröhan, die dieser in den Jahren 1966-75 zusammengetragen hatte und 1982 der Stadt Berlin stiftete. Das Museum besitzt etwa 1600 Exponate. Gezeigt werden Gemälde, Plastiken, Grafiken, Kunsthandwerk (Keramik, Glas, Porzellan, Zinn und Silber) und […] ... >>>

Brücke-Museum

Berlin: Brücke-Museum Im Brücke-Museum werden Öl- und Glasbilder, Skulpturen, Aquarelle, Zeichnungen und allgemein Werke der Künstlergemeinschaft Brücke ausgestellt, zu der u. a. Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Max Pechstein und Erich Heckel gehörten. Außerdem zeigt das Museum Werke von Malern, die der Künstlergemeinschaft stilistisch oder persönlich nahe stand: Otto Herbig, Emil Nolde, Emy Röder und Max Kraus. Der moderne […] ... >>>

Buckower Dorfkirche

Berlin: Buckower Dorfkirche Eine der schönsten Dorfkirchen Berlins ist die in Buckow. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde sie als Feldsteinbau in Saalform mit einem wehrhaften Riegelturm erbaut. Das Innere der Buckower Dorfkirche wird durch drei Säulen in zwei Schiffe geteilt. Die Kreuzgewölbe der Säulen sind mit spätgotischen Passionsszenen bemalt. Alt-Buckow Bus: 144, 172 ... >>>

Cecilienhof

Berlin: Cecilienhof Schloss Cecilienhof wurde in den Jahren 1913-17 im Stile eines englischen Landsitzes erbaut. Vom 17. Juli bis 2. August 1945 wurde im Schloss Cecilienhof deutsche Geschichte geschrieben. Hier tagte die Potsdamer Konferenz (Stalin, Truman und Churchill), die die Zukunft Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg festlegte. Heute ist das Schloss Gedenkstätte und Hotel. Rund um Schloss Cecilienhof erstreckt sich ein […] ... >>>

Centrum Judaicum

Berlin: Centrum Judaicum Mit ca. 12.000 Mitgliedern ist die jüdische Gemeinde Berlins die größte in Deutschland. Die neue Synagoge in der Oranienburger Straße mit dem Centrum Judaicum zählt zu den wichtigsten Orten jüdischen Lebens. Das Centrum bietet Bethaus, Archive, Ausstellungsräume und Lehrstätten. Im Jahr 1866 wurde das große jüdische Gotteshaus eingeweiht. Die Synagoge wurde 1938 stark beschädigt und im 2. Weltkrieg […] ... >>>

Chamissoplatz

Berlin: Chamissoplatz Mitten in Kreuzberg liegt der Chamissoplatz, benannt nach Adelbert von Chamisso – er hat die Erzählung Peter Schlemihl verfasst. Die vier- und fünfgeschossigen Gebäude rund um den Platz sowie in den angrenzenden Straßen entstanden in der Zeit zwischen 1870-71 und 1910 im Stile der Gründerzeit. Schöne, reich verzierte Fassaden mit Erkern und Balkonen sowie Laternen und Kopfsteinpflaster machen den […] ... >>>

Charité

Berlin: Charité 1710 grassierte in der Mark Brandenburg die Pest. Deshalb beschloss König Friedrich I., außerhalb der Berliner Stadtmauern ein Seuchenhaus zu bauen, um den Betroffenen zu helfen und die Gesunden vor Ansteckung zu schützen. Aus diesem Pest- und Seuchhaus entstand eines der berühmtesten Krankenhäuser Europas. Berühmt wurde die Charité in den Jahren 1870-1933, als hier z. B. Robert Koch (der […] ... >>>

Dahlem-Museen

Berlin: Dahlem-Museen Die Dahlem-Museen sind die bedeutendsten Kunstsammlungen Europas mit einzelnen Sammlungen von Weltrang. Erbaut wurde das ältere Gebäude in den Jahren 1914-21 auf Betreiben von Wilhelm von Bode, dem Generaldirektor der Berliner Museen. Zunächst diente es jedoch nur als Magazin für das Völlkerkundemuseum. Als jedoch nach 1950 die in Westdeutschland ausgelagerten Kunstwerke nach Berlin zurückgebracht wurden, fanden sie hier ihre […] ... >>>

Daimler City

Berlin: Daimler City Auf etwa 7 Hektar wurde zwischen dem Potsdamer Platz und dem Reichpieschufer ein neues Stadtviertel mit 19 Einzelgebäuden gebaut, dessen Mittelpunkt der Marlene-Dietrich-Platz ist. Cafés, Restaurants, Kinos, Einkaufszentrum sowie von Daimler-Chrysler finanzierte Skulpturen finden sich in einer bunten Vielfalt in der Daimler City. Theater und Spielbank begrenzen den muschelförmig gestuften Marlene-Dietrich-Platz. Der künstliche See ist 12.000 qm groß […] ... >>>

Dampfmaschinenhaus

Berlin: Dampfmaschinenhaus Auf den ersten Blick meint man vor einer Moschee zu stehen. Der Eindruck trügt: Es ist das Dampfmaschinenhaus, das Wasserwerk für den Park Sanssouci. Von hier wird das Havelwasser in ein Staubecken auf dem Ruinenberg gepumpt, von wo aus die Brunnen und Fontänen von Sanssouci versorgt werden. Dass das Dampfmaschinenhaus im maurischen Stil erbaut wurde, hat zwei Gründe: Zum […] ... >>>

DDR Museum

Berlin: DDR Museum Eröffnet wurde das DDR-Museum am 15. Juli 2006 und hatte bereits im ersten Jahr 180.000 Besucher. Die Dauerausstellung ‘Geschichte zum Anfassen’ behandelt das Leben und den Alltag in der DDR. Ausstellungsstücke können hier angefasst und benutzt werden. Das Museum finanziert sich allein aus seinen Einnahmen. Es befindet sich an der Uferpromenade im DomAquarée unter der Karl-Liebknecht-Brücke und gegenüber […] ... >>>

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Berlin: Denkmal für die ermordeten Juden Europas Ein Ort der Erinnerung an die sechs Millionen zur Zeit Nationalsozialismus ermordeten Juden im Zentrum Berlins bilden das aus 2711 Stelen bestehende Denkmal und das Museum, das vom Architekten Eisenman unterirdisch angelegt wurde. Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas wird auch kurz als Holocaust-Mahnmal Über einen Fahrstuhl erreicht der Gast die 800qm große […] ... >>>

Deutsche Oper Berlin

Berlin: Deutsche Oper Berlin 1961 wurde als Westberliner Gegenstück zur Komischen Oper und der Oper Unter den Linden in Berlin-Ost die Deutsche Oper Berlin eröffnet. Fritz Bornemann lieferte die Entwürfe für den Neuaufbau der 1943 zerbombten Städtischen Oper. Die 67 m breite Fassade des Gebäudes aus Kieselwaschbeton wirkt nicht gerade ansprechend auf den Betrachter. Jedoch zählt die Deutsche Oper heute zu […] ... >>>

Deutsche Staatsbibliothek

Berlin: Deutsche Staatsbibliothek Zusammen mit der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz bildet die Deutsche Staatsbibliothek heute wieder die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Die Deutsche Staatsbibliothek ist eine wissenschaftliche Bibliothek mit Literatur aus allen Wissensgebieten und Sondersammlungen von internationalem Rang. Der Bestand beläuft sich derzeit auf rund 8,4 Mio. Bänden, über 36.700 laufenden Zeitschriften, Handschriften, Nachlässen, Musikalien, Karten, Osteuropa-Literatur, Kinder- und Jugendbüchern, […] ... >>>

Deutsche Staatsoper

Berlin: Deutsche Staatsoper Das Gebäude der Deutschen Staatsoper entstand in den Jahren 1741-43. Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaute sie im Stil des norddeutschen Klassizismus. Im August 1843 brannte die Oper völlig ab. Unter der Leitung von Carl Ferdinand Langhans wurde sie jedoch ein Jahr später schon wieder aufgebaut. Jahrhundertelang galt die so genannte Lindenoper als die beste Oper Berlins. Hier wurde […] ... >>>

Deutscher Dom

Berlin: Deutscher Dom An der Südwestseite des Gendarmenmarktes steht der Deutsche Dom. Er wurde 1701-08 als schlichter Kirchenbau für die reformierte lutherische Gemeinde erbaut. Unter Friedrich dem Großen erhielt die Kirche von Friedrich von Gontard eine Säulenvorhalle und einen 70 m hohen Kuppelturm. Dieser wird von einer 7 m hohen vergoldeten Skulptur gekrönt. Seit diesem Umbau gleichen sich der Französische (auf […] ... >>>

Deutsches Theater – Kammerspiele

Berlin: Deutsches Theater – Kammerspiele Der Schinkel-Schüler E. Titz erbaute in den Jahren 1849-50 das Friedrich-Wilhelmstädtische Theater. An diesem Traditionstheater wurden u. a. Albert Lortzing, Jacques Offenbach und Johann Strauß entdeckt. 1883 gründete Adolph Larronge das Deutsche Theater als Privattheater. Als Erstes wurde eine Inszenierung von Friedrich Schillers Kabale und Liebe gezeigt. Zu Zeiten der Direktoren Otto Brahm und Max Reinhardt […] ... >>>

Domäne Dahlem

Berlin: Domäne Dahlem 1680 erbaute Cuno Hans von Wilmerstorff das Gutshaus Dahlem. Heute wird im Landgut Domäne Dahlem, eine Lehr- und Ausbildungsstätte des Instituts für Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin, wird nicht nur Landwirtschaft betrieben. Außerdem findet man hier Werkstätten und ein Museum, das sich mit der Geschichte der Domäne beschäftigt. In der Domäne Dahlem finden traditionelle Märkte statt: Im Mai […] ... >>>

Dreifaltigkeitskirchhof

Berlin: Dreifaltigkeitskirchhof An der Bergmannstraße befindet sich der Kirchhof der Dreifaltigkeitsgemeinde. Hier ruhen u. a.: Friedrich Daniel Schleiermacher (gest. 1834, Theologe und Philosoph), Ludwig Tieck (gest. 1853, Dichter), Martin Gropius (gest. 1880, Baumeister), Theodor Mommsen (gest. 1903, Historiker) und Georg Wertheim (gest. 1940, Gründer des Kaufhauses Hertie). Bergmannstraße 39-41. Tel.: 6 91 65 73. U-Bahn: U7 (Südstern, Gneisenaustraße) ... >>>

Druckhaus Tempelhof

Berlin: Druckhaus Tempelhof Weithin sichtbar ragt die Zeitungskathedrale, das ehemalige Ullstein-Haus, in den Tempelhofer Himmel. Errichtet wurde das Gebäude von Eugen Schmohl in den Jahren 1925/26 für den damals mächtigsten Zeitungs- und Zeitschriftenverlag Europas, den Ullstein-Verlag. Der Bau war das erste in Stahlbeton errichtete Hochhaus. 13 Stockwerke und 77 m hoch ist der Turm des Gebäudes, das rot verklinkert und mit […] ... >>>

Einsteinturm

Berlin: Einsteinturm 1920-21 wurde nach einem Entwurf von Erich Mendelsohn der Einsteinturm erbaut. 1924 kamen die technische Einrichtung der Laboratorien und das Turmteleskop hinzu, das Albert Einstein ermöglichte, seine Relativitätstheorie in Deutschland auf Gültigkeit zu testen. 1945 wurden die Kuppel und die Vorhalle beschädigt, 1965 jedoch wieder originalgetreu aufgebaut. Telegrafenberg. Tel.: 2 17 41. S-Bahn: S3, S7 (Potsdam-Stadt), dann Tram 91 ... >>>

Ephraim-Palais

Berlin: Ephraim-Palais Direkt am Mühlendamm im Nikolaiviertel steht das Ephraimpalais. Dieses Meisterwerk des Rokoko wurde in den Jahren 1761-64 von Friedrich Wilhelm Diterichs für den Bankier und Jofjuwelier Friedrich des Großen Heine Ephraim erbaut. Bewundernswert sind das prächtige Portal sowie die toskanischen Säulen des Ephraimpalais. Zur Zeit Heine Ephraims wurde der Palais auch als die schönste Ecke Berlins bezeichnet. 1935/36 wurde […] ... >>>

Ernst-Reuter-Platz

Berlin: Ernst-Reuter-Platz Der Ernst-Reuter-Platz ist mit einer Größe von 130×117 m einer der größten Plätze Europas. In ihn münden fünf große Straßen: die Hardenberg Straße, die Bismarck Straße, die Straße des 17. Juni, die Otto-Suhr-Allee und die Marchstraße. In der Mitte des Platzes befinden sich zwischen Grünflächen zwei Wasserbecken, deren Fontänen (nur im Sommer) in den Abendstunden angestrahlt werden. Um den […] ... >>>

Europa-Center

Berlin: Europa-Center Das Europa-Center wurde in den Jahren 1963-65 von H. Hentrich und H. Petschnigg erbaut. Die Planung sah vor, dass die schwarze Stahlkonstruktion architektonisch Bezug auf die benachbarte Gedächtniskirche nehmen sollte. Inmitten des Europa-Centers steht eine 13 m hohe Wasseruhr, vor der sich stets eine Traube von Touristen einfindet. Das Europa-Center ersetzt ein ganzes Geschäfts- und Vergnügungsviertel. Einst befand sich […] ... >>>

Evangelische Kreuzkirche

Berlin: Evangelische Kreuzkirche Die evangelische Kreuzkirche am Hohenzollerndamm zählt zu den expressionistischen Sakralbauten der 20erJahre. Erbaut wurde die Kirche 1927-29 nach Plänen von Ernst Paulus und seinem Sohn Günther Paulus. Die Kreuzkirche besteht aus einem achteckigen Bau mit einer Kuppel, der Turm und der Kirchenraum werden durch einen Kreuzgang miteinander verbunden. Auffallend ist das Portal der Kirche: eine Pagode aus blauer […] ... >>>

Fasanenstraße

Berlin: Fasanenstraße In der Fasanenstraße befinden sich nicht nur das Hotel Kempinski und das Jüdische Gemeindehaus, sie ist auch die Kunstmeile Berlins. Zahlreiche Galerien, kleine Trödel- und Nobelläden haben sich hier angesiedelt. In der Fasanenstraße (Hausnummer 24) ist in einem schönen wilhelminischen Stadtpalais das Käthe-Kollwitz-Museum untergebracht. Die Grundlage für das Museum bildete die Stiftung des Berliner Malers und Kunsthändlers Prof. H. […] ... >>>

Fernsehturm

Berlin: Fernsehturm In den Jahren 1965-69 enstand am Alexanderplatz nach Plänen von F. Dieter und G. Franke das höchste Gebäude Berlins und das zweithöchste Europas: der Fernsehturm. Bis zur Antennenspitze besitzt der Fernsehturm eine Höhe von 365 m. Der Besucher kann mit einem Fahrstuhl zur verglasten Kugel auffahren. In 203 m Höhe befindet sich ein Aussichtsrundgang und in 207 m Höhe […] ... >>>

Filmmuseum Berlin

Berlin: Filmmuseum Berlin Im September 2000 wurde das Filmmuseum als neue Abteilung der Deutschen Kinemathek im Filmhaus am Potsdamer Platz eröffnet. Die Dauerausstellung zeigt Fotos, Kostüme, Filmplakate, Skizzen aus der gesamten deutschen Filmgeschichte. Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist der Schauspielerin Marlene Dietrich mit ihrer privaten Sammlung gewidmet. Das Filmmuseum zeigt regelmäßig Sonderausstellungen, vor allem während der Berlinale jedes Jahr im Februar. […] ... >>>

Flughafen Berlin-Tempelhof

Berlin: Flughafen Berlin-Tempelhof Bereits 1923 wurde der kommerzielle Flughafen Berlin-Tempelhof in Betrieb genommen. In den folgenden Jahren wurde er stetig ausgebaut, so in den Jahren 1936-39 nach Plänen von Ernst Sagebiel. Ab 1945 wurde der Flughafen von der amerikanischen Militärregierung Tempelhof als Militärflughafen übernommen. Wirkliche Bedeutung erlangte der Flughafen Berlin-Tempelhof jedoch erst im Jahr 1948. In der Nacht zum 24. Juni […] ... >>>

Französische Kirche

Berlin: Französische Kirche 1752 wurde für die Hugenotten in Potsdam die Französische Kirche erbaut. Diese mussten aus Frankreich fliehen und durften dank des Edikts von Potsdam nach Preußen kommen. Der Französischen Kirche diente das Pantheon in Rom als Vorbild. Den Entwurf lieferte Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, den Bau führte Johann Boumann aus. 1832-33 baute Karl Friedrich Schinkel die Kirche um. Von […] ... >>>

Französischer Dom

Berlin: Französischer Dom Als Gegenstück zum Deutschen Dom steht auf der Nordseite des Gendarmenmarktes der Französische Dom. Auch mit seinem Bau wurde 1701 begonnen, jedoch schon 1705 fertiggestellt. Die Kirche der Friedrichswerderschen und der französisch-reformierten Gemeinde ist eine französisch-preußische Gemeinschaftsarbeit, wobei heute die preußischen Elemente überwiegen. Erbaut wurde der Französische Dom von den Hugenotten Louis Cayart und Abraham Quesney und diente […] ... >>>

Freie Universität Berlin

Berlin: Freie Universität Berlin Am 13. August 1948 genehmigte der Amerikanische Militärgouverneur General Lucius D. Clay die Gründung der Freien Universität. Der Grund war, dass die von der sowjetischen Besatzungsmacht wiedereröffnete Humboldt-Universität zunehmend anders denkende Studenten und Professoren verfolgte. Dem sollte mit der Freien Universität entgegengewirkt werden. Das erste Gebäude der jungen Universität war der Henry-Ford-Bau, der mit einer Spende der […] ... >>>

Friedhof Dorotheenstädtische Gemeinde

Berlin: Friedhof Dorotheenstädtische Gemeinde 1762 wurde in der Chauseestraße ein neuer Friedhof angelegt, der Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinde. Auf diesem kleinen romantischen Friedhof ruhen viele bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik: 1. Weg links: Doppelgrab von Bertolt Brecht (gest. 1956) und Helene Weigel-Brecht (gest. 1971), Heinrich Mann (gest. 1950), Ernst Litfaß (gest. 1874, Buchdrucker, Erfinder der gleichnamigen […] ... >>>

Friedhof Große Hamburger Straße

Berlin: Friedhof Große Hamburger Straße In der Großen Hamburger Straße befinden sich die Überreste des ältesten jüdischen Friedhofs von Berlin. Er wurde 1672 geweiht und bis zu seiner Schließung 1827 wurden hier über 3000 Verstorbene beerdigt. Die Nazis verwüsteten 1943 den Friedhof, so dass heute kaum noch Grabsteine erhalten sind. Einige Gedenksteine erinnern an Veitel Heine Ephraim (gest. 1775, Münzpächter Friedrichs […] ... >>>

Friedhof Heerstraße

Berlin: Friedhof Heerstraße 1924 wurde der Friedhof Heerstraße geweiht. Er gehört zu den landschaftlich schönsten Kirchhöfen Berlins: Rund um den im alten Grunewald gelegenen Sausuhlensee wurden die Gräber terrassenförmig angelegt. Hier fanden u. a. ihre letzte Ruhestätte: Joachim Ringelnatz (Hans Bötticher, gest. 1934, Schriftsteller), Grete Weiser (gest. 1970, Schauspielerin), Curt Goetz (gest. 1960, Dramatiker und Schauspieler), Valerie von Martens (gest. 1986, […] ... >>>

Friedhof Schönhauser Allee

Berlin: Friedhof Schönhauser Allee Als Ersatz für den gleichzeitig geschlossenen Friedhof an der Großen Hamburger Straße wurde 1827 nach Entwürfen von F. W. Langerhans an der Schönhauser Allee ein neuer jüdischer Friedhof geweiht. Hier befinden sich zahlreiche Gräber einflussreicher Persönlichkeiten aus der Politik, der Kunst und der Wissenschaft in Berlin des 19. Und 20. Jahrhunderts: Leopold Ullstein (gest. 1899, Verleger), R. […] ... >>>

Friedhof Weißensee

Berlin: Friedhof Weißensee Der Friedhof Weißensee ist der größte jüdische Friefhof Westeuropas. Auf rund 40 ha fanden fast 115000 Beisetzungen statt. Den Eingangsbereich und die Trauerhalle aus gelben Ziegeln im Stile der italienischen Frührenaissance entwarf H. Licht. Die Wege des Friedhofs säumen zahlreiche, aufwendig gestaltete Grabmäler historischer und moderner Richtungen. Einige wurden von bedeutenden Künstlern und Architekten entworfen, wie z. B. […] ... >>>

Friedrichstadtpalast

Berlin: Friedrichstadtpalast 1984 wurde nicht etwa in Westberlin, sondern in Ostberlin das beste Variete- und Revuetheater der Stadt eröffnet, der neue Friedrichstadtpalast. Mit seinen beiden Shows am Abend liefert er eine Show von internationalem Rang. Hierfür sind 80 Tänzerinnen und Tänzer, 50 Musiker – allesamt Spitzenkräfte des internationalen Show-Business – sowie eine perfekte technische Ausstattung vonnöten. Der Platz, wo heute der […] ... >>>

Friedrichwerdersche Kirche

Berlin: Friedrichwerdersche Kirche Die Friedrichwerdersche Kirche war die erste neogotische Kirche Berlins. Die wurde in den Jahren 1824-1830 nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel erbaut. Er hielt sich dabei an der Einfachheit norddeutscher Bautradition. Jedoch erforderte dies einen großen Aufwand: Alle Backsteinziegel mussten eigens in den unterschiedlichen Formen und Größen gebaut werden. Die Kirche wurde 1945 schwer beschädigt. Nach der Rekonstruktion […] ... >>>

Funkturm

Berlin: Funkturm Nach den Plänen von Heinrich Straumer entstand vom 8.11.1924-3.9.1926 auf dem Messegelände Berlins der Funkturm. 1929 wurde von ihm das erste Fernsehbild der Welt ausgestrahlt, heute dient er nur noch dem Polizei- und Feuerwehrfunk. Der Turm besitzt eine Gesamthöhe von 150 m (inklusive Antennen) und ein Gewicht von ca. 600 t. Würde man die Nottreppe bis zum Funkturmrestaurant in […] ... >>>

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Berlin: Gedenkstätte Deutscher Widerstand In den Jahren 1935-45 war der so genannte Bendlerblock der Sitz des Allgemeinen Heeramtes. Von hier aus planten die Widerstandskämpfer um Claus Graf Schenk von Stauffenberg das Attentat am 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler. Das Bombenattentat scheiterte jedoch und im Innenhof des Bendlerblocks wurden noch in der gleichen Nacht vier der Hauptbeteiligten liquidiert: Claus Graf Schenk […] ... >>>

Gedenkstätte Plötzensee

Berlin: Gedenkstätte Plötzensee Mit dem Namen Plötzensee ist viel Leid verbunden: Auf dem Gelände des hier im 19. Jahrhundert erbauten Zuchthauses ließen die Nazis über 3000 Menschen hängen oder enthaupten. Über die Hälfte der Verurteilten waren politisch Andersdenkende und aktive Widerstandskämpfer, u. a. wurden hier allein 89 Widerstandskämpfer aus der Gruppe um Claus Graf Schenk von Stauffenberg hingerichtet. Hitler ließ die […] ... >>>

Gendarmenmarkt

Berlin: Gendarmenmarkt Der Gendarmenmarkt ist wohl Berlins schönster und harmonischster Platz. Er wurde bereits im 17. Jahrhundert angelegt, hieß zunächst Esplanade, dann Lindenmarkt, Mittelstädtischer bzw. Friedrichstädtischer Markt und schließlich Gendarmenmarkt. Denn an dieser Stelle hatte von 1736-82 ein Regiment der Gendarmen Wache und Ställe. 1950 wurde der Gendarmenmarkt (48000 m² groß) anlässlich der 250-Jahrfeier der Akademie der Wissenschaften in Platz der […] ... >>>

Georg-Kolbe-Museum

Berlin: Georg-Kolbe-Museum Als erstes Museum nach dem 2. Weltkrieg wurde 1950 in Westberlin das Georg-Kolbe-Museum eröffnet. Es ist keine Ausstellungsstätte im herkömmlichen Sinn. Vielmehr hat man das Gefühl, dass man bei Georg Kolbe zu Besuch ist und dass dieser jeden Moment wieder zurückkehrt. Denn seit seinem Tod wurde in seinem Haus und Atelier nichts geändert. Im ehemaligen Atelier des Künstlers Georg […] ... >>>

Gertraudenbrücke

Berlin: Gertraudenbrücke Zu den ältesten und bekanntesten Brücken, die über den Spreekanal führen, gehört die Gertraudenbrücke. Sie erhielt ihren Namen von dem einst am Spittalmarkt gelegenen Gertraudenhospital – die heilige Gertraud ist die Patronin der Krankenhäuser und die Beschützerin der fahrenden Handwerksgesellen. Auf der Brücke steht eine Bronzestatue der heiligen Gertraud, die sie als Äbtissin darstellt. Die Figur ist 3 m […] ... >>>

Gründerzeitmuseum

Berlin: Gründerzeitmuseum In den insgesamt sieben Räumen des kleinen Privatmuseums, das sich der Gründerzeit widmet, wird gezeigt, wie man damals wohnte und lebte. So wurde ein Eßzimmer, eine Küche, ein Jagd- und ein Wohnzimmer originalgetreu rekonstruiert. Neben den wertvollen Möbeln sorgen vor allem die Alltagsgegenstände für eine authentische Atmosphäre. Im Kellergewölbe ist die letzte erhaltene Zille-Kneipe Berlins untergebracht. Die Mulack-Ritze gilt […] ... >>>

Hackesche Höfe

Berlin: Hackesche Höfe Einer der beliebtesten Anlaufpunkte für Touristen, Künstler und Architekturfans sind die mit sehr großem Aufwand restaurierten Hackeschen Höfe. Der 1905 im Stil der Jahrhundertwende entstandene Gebäudekomplex mit acht Höfen war eine Mischung aus Fabriken, Büros, Gewerbeflächen und Wohnungen. Nach dem Krieg von der DDR nur notdürftig in Stand gehalten und von Kleinbetrieben genutzt, wurden die Höfe 1995/1996 nach […] ... >>>

Hamburger Bahnhof

Berlin: Hamburger Bahnhof F. Neuhaus und F. W. Holz erbauten in den Jahren 1845-47 in Anlehnung an italienische Renaissancepaläste den ehemaligen Bahnhof. Er wurde für viele anderen deutschen Bahnhöfe richtungsweisend: Auf der dreischiffigen Halle wurde ein mit Rundbogen und Türmen verzierter Kopfbau aufgesetzt. Durch die heute verglasten Rundbogentore fuhren damals die Lokomotiven zu einer Drehscheibe auf dem Bahnhofsvorplatz. 1884 wurde der […] ... >>>

Hanfmuseum

Berlin: Hanfmuseum In einem rekonstruierten Bürgerhaus im Nikolaiviertel befindet sich seit Dezember 1994 das Hanfmuseum. Es ist das erste seiner Art in Deutschland und weltweit das dritte. Das Ziel des Hanfmuseums ist es, ein Informationszentrum rund um die Pflanze Hanf zu sein. Themen der Ausstellung sind: Die kulturelle Bedeutung des Hanfs, die ökologischen und ökonomischen Aspekte des Hanfanbaus, Hanf aus Sicht […] ... >>>

Hauptbahnhof

Berlin: Hauptbahnhof   Mitten im Zentrum der Hauptstadt und mit einem schönen Blick auf das Regierungsviertel liegt der Berliner Hauptbahnhof. Wo von 1868 bis 1951 der Lehrter Bahnhof und von 1882 bis 2002 der Lehrter Stadtbahnhof standen, befindet sich damit jetzt der größten und modernsten Bahnhöfe Europas. Schon im Juni 1992 wurde das große Bauprojekt vor der Bundesregierung beschlossen und für […] ... >>>

Haus am Checkpoint Charlie

Berlin: Haus am Checkpoint Charlie Kaum ein anderer Übergang zwischen West- und Ostberlin war so berühmt wie der Checkpoint Charlie. Ihn durften nur Ausländer und Diplomaten passieren. Nicht weit von diesem – heute nicht mehr vorhandenen Übergang – entfernt befindet sich das Haus am Checkpoint Charlie. Dieses politische Museum wurde bereits nach dem Bau der Mauer von dem Publizisten Rainer Hildebrandt […] ... >>>

Holländisches Viertel

Berlin: Holländisches Viertel Friedrich Wilhelm I. wollte den holländischen Handwerkern, die er ins Land geholt hatte, ein Stück Heimat geben. Entstanden ist das so genannte Holländische Viertel, bestehend aus 134 Häusern, die in vier Karrees erbaut wurden. Die Häuser wurden aus unverputztem rotem Ziegel gemauert, die Fassaden mit reichen Portal- und Fensterumrahmungen verziert. Auch die Fenster, Fensterläden und Türen gehen ebenfalls […] ... >>>

Humboldt-Universität

Berlin: Humboldt-Universität Ursprünglich wurde das Gebäude, in dem sich die Humboldt-Universität befindet, als Palais für Prinz Heinrich (der Bruder Friedrichs des Großen) in den Jahren 1748-53 erbaut. Auf Betreiben von Wilhelm von Humboldts wurde es jedoch 1809 für die eben gegründete Universität (mit dem Namen Friedrich-Wilhelm-Universität) freigegeben. Der Gebäudekomplex wurde 1913-20 durch die nördlichen Flügelanlagen erweitert. Im 2. Weltkrieg wurde die […] ... >>>

Internationales Congress Centrum

Berlin: Internationales Congress Centrum Zwar umstritten in seiner Architektur, ist das Internationale Congress Centrum (ICC) eine Attraktion der Stadt Berlin. Das ICC, in den Jahren 1973-79 nach den Plänen von R. Schüler und U. Schüler-Witte erbaut, ist in vieler Hinsicht ein Gebäude der Superlative: Mit Hilfe von 120000 m³ Beton und 21000 t Stahl wurden 8000000 m³ Raum geschaffen. 80 Säle […] ... >>>

Jagdschloss Grunewald

Berlin: Jagdschloss Grunewald Unmittelbar am Grunewaldsee liegt in einer idyllischen Landschaft eingebettet das Jagdschloss Grunewald. Es wurde 1542 im Auftrag des Kurfürsten Joachim II. von C. Theyß erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Jagdschloss ständig um Stallungen und Wirtschaftsgebäude erweitert. So wurde unter Kurfürst Johann Georg 1593 der Erker als Anbau an die Rückfront angefügt. Anfang des 18. Jahrhundert unter […] ... >>>

Jüdisches Gemeindehaus

Berlin: Jüdisches Gemeindehaus 1912 erbaute Ehrenfried Hessel in der Fasanenstraße eine Synagoge im byzantinischen Stil für die größte jüdische Gemeinde Deutschlands. Vom 9. Auf den 10. November 1938, in der berüchtigten Reichskristallnacht, wurde die Synagoge von den Nationalsozialisten niedergebrannt. 1958 hat man die Ruine der alten Synagoge gesprengt und nach Entwürfen von Dieter Knoblauch und Hans Heise eine neues Gemeindehaus erbaut. […] ... >>>

Jüdisches Museum

Berlin: Jüdisches Museum Seit seiner Eröffnung im September 2001 zählte das Museum mehr als vier Millionen Besucher. Entworfen von Daniel Libeskind ist längst zu einem Wahrzeichen Berlins geworden. Mit seinem Veranstaltungsprogramm, seinen Ausstellungen und Sammlungen ist das Museum ein lebendiges Zentrum für jüdisch-deutsche Kultur und Geschichte. Die Dauerausstellung lädt auf mehr als 3000qm Ausstellungsfläche zu einer Entdeckungsreise durch zwei Jahrtausende. In […] ... >>>

KaDeWe Kaufhaus des Westens

Berlin: KaDeWe Kaufhaus des Westens Das KaDeWe ist das bekannteste Kaufhaus Berlins und gleichzeitig eines der größten seiner Art in Europa. Erbaut wurde es 1906-07 von J. E. Schaudt im Auftrag des Kaufhausunternehmers A. Jandorf. Seit 1927 ist das KaDeWe im Besitz des Hertie-Konzerns. Während des 2. Weltkrieges brannte das Haus völlig aus. Nach dem Krieg wurde es wieder aufgebaut und […] ... >>>

Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche

Berlin: Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche In den Jahren 1892-1895 wurde im Hansaviertel die evangelische Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche erbaut. Im 2. Weltkrieg zerstört, wurde sie als einziges Gebäude an ihrem ursprünglichen Ort wieder errichtet. 1957 wurde der von Ludwig Lemmer entworfene Neubau geweiht. Die Kirche besitzt Glasfenster, die u. a. von Ludwig Peter Kowalski hergestellt wurden. Für die Außentüren aus Aluminiumguss zeichnete sich Gerhard Marcks zuständig. Die […] ... >>>

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Berlin: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Weit sichtbar steht auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg die 63 m hohe Turmruine der alten Kaiser-Wilhelm-Kirche. Diese wurde in den Jahren 1891-95 zu Ehren Kaiser Wilhelms I. im neoromanischen Stil erbaut – sie wurde am 23. November 1943 ein Opfer von Bombenangriffen. Nach dem Krieg sollte zunächst die Ruine abgerissen werden, jedoch wollten die Berliner die Reste ihrer Kirche […] ... >>>

Kammergericht

Berlin: Kammergericht An der Westseite des Kleistparks steht das in den Jahren 1909-1913 erbaute ehemalige Neue Kammergericht im neobarocken Stil. Traurige Berühmtheit erlangte es durch den am 7. Und 8. August 1944 dort stattgefundenen Prozess gegen Claus Graf Schenck von Stauffenberg, dem Leiter der Widerstandsgruppe, die am 20. Juli 1944 das misslungene Attentat auf Adolf Hitler verübte. Unter dem Vorsitz von […] ... >>>

Kirche Maria Regina Martyrum

Berlin: Kirche Maria Regina Martyrum Nach den Plänen des Würzburger Dombaumeisters H. Schädel und des Architekten F. Ebert wurde in den Jahren 1960-63 die Katholische Gedenkkirche der deutschen Katholiken zu Ehren der Blutzeugen für Glaubens- und Gewissensfreiheit aus den Jahren 1933-1945 erbaut. Die Anlage besteht aus einer Doppelkirche mit Feierhof und Freialtar, einem Gemeindesaal und einem Glockenturm. Die kubische gebaute Oberkirche […] ... >>>

Kirchhöfe vor dem Halleschen Tor

Berlin: Kirchhöfe vor dem Halleschen Tor Bis in das 18. Jahrhundert wurden die Toten neben den Kirchen begraben. Doch als die Bevölkerung Berlins immer mehr zunahm, entstanden Friedhöfe außerhalb der damaligen Stadtgrenzen. Vor dem Halleschen Tor wurden von 1735 an vier Begräbnisplätze angelegt, die zu drei verschiedenen Kirchengemeinden gehören. Auf allen kann man Gräber berühmter Persönlichkeiten finden: Dreifaltigkeitskirchhof (Baruther Straße): Felix […] ... >>>

Kleistpark

Berlin: Kleistpark Ursprünglich befand sich an der Stelle des Kleistparkes von 1506-1679 ein Küchengarten. Danach verlegte man den von J. S. Elsholtz am Nordrand des Lustgartens angelegten Botanische Garten hierher, der allerdings 1897 wiederum nach Zehlendorf umgesiedelt wurde, wo er sich noch heute befindet. 1911 erhielt der Kleistpark seinen Namen. Der Anlass war die 100. Wiederkehr des Todestages Heinrich von Kleists, […] ... >>>

Knoblauchhaus

Berlin: Knoblauchhaus Das einzige noch an seinem ursprünglichen Standort im Nikolaiviertel erhaltene Bürgerhaus des 18. Jahrhunderts ist das Knoblauchhaus. Erbaut wurde es in den Jahren 1759-1761 von Johann Christian Knoblauch, nach dem es auch benannt wurde.1806 verzierte man die Fassade klassizistisch, und 1835 wurde das Innere im Stile des Biedermeiers renoviert. Seit 1989 ist das Knoblauchhaus als Außenstelle des Märkischen Museums […] ... >>>

Kollwitzplatz/Husemannstraße

Berlin: Kollwitzplatz/Husemannstraße Nach der Künstlerin Käthe Kollwitz wurde der Kollwitzplatz benannt, der mitten im Bezirk Prenzlauer Berg liegt. Sie hatte die meiste Zeit ihres Lebens hier verbracht. Ihr Haus wurde im Krieg zerbombt. An seiner Stelle wurde das von der Künstlerin entworfene Denkmal Die Mutter errichtet, das sie ihrem im 2. Weltkrieg gefallenen Sohn widmete. Heute ist die Umgebung des Platzes […] ... >>>

Kongresshalle

Berlin: Kongresshalle Als Beitrag der USA zur Internationalen Bauausstellung wurde 1957 die Kongresshalle nach Entwürfen des amerikanischen Architekten H. A. Stubbins errichtet. Auf dem Fundament von 1000 Betonpfählen ruht eine fast quadratische Plattform, über der sich ein Auditorium mit 1250 Plätzen erhebt. Im Untergeschoss befinden sich ein kleinerer Saal mit 400 Plätzen, mehrere Sitzungsräume, eine Ausstellungshalle und ein Restaurant. Eine Freitreppe, […] ... >>>

Königliche Porzellan-Manufaktur

Berlin: Königliche Porzellan-Manufaktur Seit 1868 hat die Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM) ihren Sitz in der Wegelystraße. Hervor ging sie aus der 1751 von Wilhelm Kaspar Wegely gegründeten und 1763 von Friedrich dem Großen übernommenen ersten Berliner Porzellanfabrik. Dieser führte auch das kurbrandenburgische blaue Zepter als Schutzmarke ein, das seit 1763 die Produkte kennzeichnet. Seit 1918 ist die KPM staatlich. Im 2. Weltkrieg […] ... >>>

Kreuzberg

Berlin: Kreuzberg Der berühmteste Stadtteil Berlins ist wohl Kreuzberg. Hier leben Künstler und Möchtegernkünstler, Alternative und Punks. Kreuzberg ist aber auch das Zentrum der Berliner Hausbesetzerszene und die größte türkische Stadt außerhalb der Türkei mit zahlreichen orientalischen Geschäften und Lokalen. Seinen Namen erhielt der Bezirk nach dem 66 m hohen Kreuzberg, der von der Kreuzbergstraße, dem Mehringdamm, der Duden- und der […] ... >>>

Kriminalgericht Moabit

Berlin: Kriminalgericht Moabit Mitten im ehemaligen Arbeiter- und Industrieviertel Moabit wurde in den Jahren 1877-82 das Kriminalgericht errichtet. Da dieses bald zu klein wurde, kam 1902-06 ein imposanter Erweiterungsbau hinzu, der irgendwie an ein Schloss oder eine Kathedrale erinnert. So wird man bereits von der mächtigen Eingangshalle eingeschüchtert: Pfeiler, Säulen und Fenster ragen in schwindelnde Höhe hinaus, Treppen bilden ein kompliziertes […] ... >>>

Kulturforum

Berlin: Kulturforum Vor dem 2. Weltkrieg erstreckte sich am Südrand des Tiergarten das Diplomatenviertel mit einigen Künstlerwohnsitzen. Während des Krieges wurden die meisten Gebäuden zerstört. Erst in den Jahren 1960-63 begann der Architekt H. Scharoun mit der Erbauung der Philharmonie mit der Neugestaltung des Gebietes. Mies van der Rohe folgte 1965-68 mit dem Gebäude der Neuen Nationalgalerie und 1967-68 mit dem […] ... >>>

Kunstgewerbemuseum

Berlin: Kunstgewerbemuseum 1867 wurde in Berlin das älteste Kunstgewerbemuseum Deutschlands gegründet. Von 1921-44 befand es sich im Berliner Stadtschloss, von wo aus es nach dem 2. Weltkrieg im Schloss Köpenick neu zusammengestellt wurde. Der andere Teil der Sammlungen befand sich bis 1984 provisorisch im Schloss Charlottenburg. Im Mai 1985 konnte die Sammlung endlich wieder in einem Gebäude zusammengeführt werden. Rolf Gutbrod […] ... >>>

Kupferstichkabinett

Berlin: Kupferstichkabinett   Als erstes Museum aus dem Verbund der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz konnte in einem Neubau das Kupferstichkabinett zusammengeführt werden. Die Sammlung umfasst nun mehr als 80000 Zeichnungen, Aquarelle, Gouachen und Pastelle vom 14. Bis zum 20. Jahrhundert, etwa 520000 druckgrafische Blätter vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart. Außerdem befinden sich hier über 100 mit Miniaturen […] ... >>>

Kurfürstendamm

Berlin: Kurfürstendamm Der Kurfürstendamm, kurz Kudamm, gehört zu den berühmtesten Straßen der Welt. Den 3,5 km langen Boulevard säumen Läden, Kaufhäuser, Cafés, Theater, Restaurants und Kinos – hier pulsiert bei Tag und Nacht das Leben. Der Kudamm beginnt in Halensee und führt bis zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz. Als Vorbild für die Ende des 19. Jahrhunderts (1883-86, auf Veranlassung von Otto von […] ... >>>

Legoland Discovery Center

Berlin: Legoland Discovery Center In dieser fast 3.500 qm Freizeitattraktion können die Besucher in eine interaktive Welt aus Lego-Steinen eintauchen. Es gibt insgesamt sechs Themenbereiche. Das Legoland Discovery im Sony Center ist das weltweit erste Indoor-Legoland. Highlight dieser Attraktion ist das Miniland. Hier sieht der Gast die Stadt Berlin im Kleinformat – aus vier bis fünf Millionen Legosteinen nachgebaut Potsdamer Str. […] ... >>>

Lilienthal-Gedenkstätten

Berlin: Lilienthal-Gedenkstätten Otto Lilienthal, Ingenieur und Maschinenfabrikant, verwirklichte den größten Menschheitstraum: das Fliegen. Mit einem selbstentwickelten Gleitapparat unternahm er im Sommer 1891 auf einem Hang bei Derwitz nahe Potsdam den ersten erfolgreichen Flugversuch – wenn auch nur auf einer Strecke von 15 m. Am 9. August 1896 verunglückte er bei einem weiteren Flugexperiment tödlich. 1894 jedoch ließ sich Lilienthal einen rund […] ... >>>

Lustgarten

Berlin: Lustgarten Westlich der Marienkirche, direkt vor dem Neptunbrunnen, erstreckt sich ein Platz, das 1985/86 geschaffene Marx-Engels-Forum. Diese Grünanlage wird von einem Doppeldenkmal der beiden Väter des Kommunismus dominiert. Bis 1951 hieß das Marx-Engels-Forum und der Platz vor und unter dem Palast der Republik Lustgarten, seit der Wende trägt der nördliche Teil auch wieder diesen Namen. Im Jahre 1645 ließ hier […] ... >>>

Mariannenplatz

Berlin: Mariannenplatz Der Mariannenplatz ist das Zentrum von Klein-Istanbul, wie Kreuzberg, heute die größte türkische Stadt außerhalb der Türkei, auch genannt wird. Direkt hinter der Thomaskirche befand sich bis 1989 die Mauer, weshalb dieser Bezirk für die Geschäftswelt unattraktiv war. Dies mag ein Grund gewesen sein, warum sich gerade hier in den 70er Jahren die Alternativszene ansiedelte, zahlreiche Hausbesetzungen fanden in […] ... >>>

Mariendorfer Kirche

Berlin: Mariendorfer Kirche Auch in Mariendorf baute der Templerorden im 1. Drittel des 13. Jahrhunderts eine Dorfkirche. Für die damalige romanische Bauweise typisch ist sie ein Granitquaderbau im klassisch vierteiligen Typ, bestehend aus Apsis, Chor, Schiff und Turm. Der barocke Turmaufsatz mit geschweifter Haube wurde erst 1737 aufgesetzt. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts wurden außerdem drei Säulen im Schiff eingebaut. […] ... >>>

Marienfelder Dorfkirche

Berlin: Marienfelder Dorfkirche Die ehemalige Templerkirche in Marienfelde ist die älteste Dorfkirche Berlins. Der Templerorden soll um 1220 die Kirche gebaut haben, die Anbauten am Chor stammen aus dem 14. Und 15. Jahrhundert. B. Möhring errichtete 1921 die Vorhalle am Westportal und ersetzte auch die Balkendecke durch ein hölzernes Tonnengewölbe. Die Marienfelder Dorfkirche besteht aus einem rechteckigen Saalbau, der im Osten […] ... >>>

Marienkirche

Berlin: Marienkirche Nach der Nikolaikirche ist die Marienkirche die zweitälteste Pfarrkirche Berlins. Das erste Mal wurde sie 1294 urkundlich erwähnt, der Bau wurde wahrscheinlich jedoch schon 1270 begonnen. Nach dem Stadtbrand 1380 wurde die dreischiffige Halle neu errichtet, 1466 der Westturm fertiggestellt und 1789/90 mit einem neugotischen Abschluss versehen. Zwar wirkt die Marienkirche äußerlich sehr schlicht, jedoch weist sie innen einige […] ... >>>

Märkisches Museum

Berlin: Märkisches Museum Erbaut wurde das Märkische Museum in den Jahren 1899-1908 nach Plänen Ludwig Hoffmanns. Entstanden ist ein Gebäude in Backsteingotik, mit einem massigen, mit Kupfer gedeckten Turm. Dieser ähnelt stark der Bischofsburg in Wittstock, das Schiff dagegen erinnert an die Katharinenkirche in Brandenburg. Sehr schön ist der Flügel am Kölnischen Park mit seinem grünbewachsenen Renaissancegiebel und –erker. Das Märkische […] ... >>>

Märkisches Ufer

Berlin: Märkisches Ufer Möchte man das Märkische Museum besuchen, so sollte man unbedingt am Märkischen Ufer entlang spazieren. Längs des Spreearmes befindet sich auf der einen Seite eine Großsiedlung mit bunten Hochhäusern, was dem Viertel den Namen Papageien-Manhattan einbracht, und auf der anderen Seite wurde eine grachtenartige Bebauung angelegt, von der vor allem das Ermeler und das Otto-Nagel-Haus erwähnenswert sind. Das […] ... >>>

Marstall

Berlin: Marstall Der Neue Marstall war der letzte Großbau des Kaiserreiches (erbaut 1898-1900 nach Plänen von E. v. Ihne) und somit ein Symbol einer versinkenden Epoche. Er bot Platz für 270 Pferde sowie 300 Wagen und Schlitten, außerdem für Wohnungen der Bediensteten des Kaiserhofes. Während der Revolution 1918/19 diente der Marstall als Hauptquartier der revolutionären Volksmarinedivision. So wurde er Schauplatz zahlreicher […] ... >>>

Marstall Potsdam

Berlin: Marstall Potsdam 1675 wurde das Gebäude des Marstalls als Orangerie errichtet, unter Friedrich Wilhelm I. aber als Pferdestall umfunktioniert. Seit 1980 befindet sich im Marstall ein Filmmuseum. In den Jahren 1746-48 erhielt das Gebäude als Bestandteil des Potsdamer Stadtschlosses sein heutiges Aussehen: Der Marstall wurde verlängert und das Attikageschoss ausgebaut. Pferdegruppen und Attikaskulpturen aus Sandstein schmücken das Dach. Schlossstraße 1. […] ... >>>

Martin-Gropius-Bau

Berlin: Martin-Gropius-Bau In den Jahren 1877-81 wurde der Martin-Gropius-Bau im Stil der Renaissance erbaut. Für die Planung waren Martin Gropius (einem Großonkel des berühmten Architekten Walter Gropius) und Heino Schmiede zuständig. Welche Verwendung das Gebäude hatte, erkennt man noch heute an der Fassade: Bildreihen zeigen die Abteilungen des ehemaligen Königlichen Kunstgewerbemuseums (das Nachfolgemuseum befindet sich heute am Kulturforum im Tiergarten) und […] ... >>>

Matthäuskirchhof

Berlin: Matthäuskirchhof In der Nähe des Kleistparkes liegt der Matthäuskirchhof. Dieser wurde 1856 geweiht und diente seitdem für zahlreiche Gelehrte und Künstler als letzte Ruhestätte. Zum Beispiel finden sich hier die Gräber von Jacob und Wilhelm Grimm (gest. 1863 bzw. gest. 1859, Germanisten und Sprachforscher), von Adolf Diesterweg (gest. 1866, Pädagoge), Eilhard Mitscherlicd (gest. 1863, Chemiker), Rudolf Virchow (gest. 1902, Mediziner […] ... >>>

Maxim-Gorki-Theater

Berlin: Maxim-Gorki-Theater Das heutige Maxim-Gorki-Theater wurde als Sitz der Berliner Singakademie erbaut. Die Entwürfe für das Gebäude im klassizistischen Stil stammen von Karl Friedrich Schinkel, erbaut wurde es in den Jahren 1825-37 von dem Architekten Karl Theodor Ottmer. In ganz Europa war der Konzertsaal wegen seiner hervorragenden Akustik berühmt. 1842 gab Franz Liszt hier Konzerte, auch Clara Wieck, Niccolò Paganini und […] ... >>>

Messe- und Kongresszentrum

Berlin: Messe- und Kongresszentrum Berlin war bereits vor dem 1. Weltkrieg eine Messestadt. An der Stelle, wo sich heute das Messe- und Kongresszentrum befindet, standen Ausstellungshallen, die jedoch bei einem Brand zerstört wurden. Die von R. Ermisch daraufhin errichteten neuen Hallen wurden im 2. Weltkrieg stark beschädigt. Nach dem Krieg forcierte Westberlin den Ausbau seiner Messe am Funkturm, um Geschäftsleute nach […] ... >>>

Metropol-Theater

Berlin: Metropol-Theater Zur einstigen Bebauung der Friedrichstraße gehört das Metropol-Theater. Es wurde 1910 von H. Schweitzer und A. Diepenbrock als Admiralspalast um einen Binnenhof herum errichtet. Damals war es eine Bade- und Eislaufhalle mit reichem Fassadenschmuck. 1922 schließlich wurde das Gebäude zum Theater umgebaut. Im Metropol-Theater kann man heute in erster Linie Operetten und Musicals sehen. Friedrichstraße 101-102. Tel.: 2 00 […] ... >>>

Moschee

Berlin: Moschee Unweit der Russisch-orthodoxen Kirche steht in Wilmersdorf eine islamische Moschee, die zu Recht als ein Juwel des Orients bezeichnet wird. Sie wurde in den Jahren 1924-1927 aus Spendengeldern pakistanischer Mohammedaner von der islamischen Gemeinde Ahmadiyya Anjuman in Lahore erbaut. 1928 erfolgte ihre Einweihung im Beisein des Königs von Afghanistan. Die Moschee wurde im Stile einer indischen Grabkapelle errichtet. Die […] ... >>>

Müggelsee

Berlin: Müggelsee Im Südosten Berlins liegt der Müggelsee, mit rund 7,5 km² der größte See im Stadtgebiet. An manchen Stellen ist er bis zu 8 m tief. Um den Müggelsee herum gibt es mehr als 160 km Wanderwege. Von den Anlegestellen der Weißen Flotte kann man in die bis zu 115 m hohen Müggelberge wandern. Vom Teufelssee aus führt ein Wanderlehrpfad […] ... >>>

Museum Berliner Arbeiterleben

Berlin: Museum Berliner Arbeiterleben In einem rekonstruierten typischen Berliner Mietshaus im Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg befindet sich das Museum Berliner Arbeiterleben. Es zeigt die Kultur- und Lebensweise des städtischen Proletariats, u. a. in Form einer vollständig im Stil von 1900 eingerichteten Wohnung. Sonderausstellungen beschäftigen sich mit weiteren Fragen des Lebens dieser Zeit. Husemannstraße 12. Tel.: 4 42 25 25 (Museum Berliner Arbeiterleben […] ... >>>

Museum für Naturkunde

Berlin: Museum für Naturkunde Das Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin ist weltweit eines der größten seiner Art. Die 16 Säle und mehr als 6000 m² reichen nicht aus, um die rund 60 Millionen Objekte der Sammlungen alle auszustellen. Doch auch der kleine Teil, der gezeigt wird ist beeindruckend. Vor allem die 30 originalgetreuen Saurierskelette mit dem größten Saurier Brachiosaurus […] ... >>>

Museum für Verkehr und Technik

Berlin: Museum für Verkehr und Technik Auf dem stillgelegtem Bahngelände des Anhalter Güterbahnhofs wird zum Teil in historischen, zum Teil in neuen Gebäuden Technik als Kulturgeschichte des Menschen lebendig. Im Museum für Verkehr und Technik werden Autos, Lokomotiven, Flugzeuge, wissenschaftliche Instrumente, Computer, Radios, Kameras, verschiedene Maschinen, Windmühlen und vieles mehr gezeigt. Zahlreiche Vorführungen vermitteln, wie die historischen Maschinen bzw. Modelle funktionierten. […] ... >>>

Museumsdorf Düppel

Berlin: Museumsdorf Düppel Das Museumsdorf Düppel ist eine originalgetreue Rekonstruktion eines mittelalterlichen Bauerndorfes. Des Weiteren werden mittelalterliche Haus- und Handwerke in Vorführungen gezeigt: vom Ackerbau über die Viehzucht bis hin zur Holz- und Wollverarbeitung sowie Töpferarbeiten. Das Museumsdorf entstand seit den 70er Jahren an der Stelle, wo sich einst eine mittelalterliche Siedlung befand. Bei Grabungen wurden 1967 hier Hausgrundrisse, Hofanlagen und […] ... >>>

Musical-Theater Berlin

Berlin: Musical-Theater Berlin 1890 wurde der Verein Freie Volksbühne gegründet, der sich überwiegend aus Arbeitern zusammensetzte. Aus Spendengeldern wurde in den Jahren 1913-14 die Volksbühne in Berlin-Mitte erbaut. 1933 wurde der Verein, der ein Instrument der Arbeiterbewegung war, von den Nazis zwangsweise aufgelöst und erst 1947 in Westberlin wiedergegründet. Da das Theater Volksbühne nun im anderen Teil der Stadt lag, beschloss […] ... >>>

Musikinstrumentenmuseum

Berlin: Musikinstrumentenmuseum Die Grundsteinlegung für das Musikinstrumentenmuseum im Kulturforum fand 1979 statt, 1984 war das Gebäude fertiggestellt. Im Musikinstrumentenmuseum befinden sich neben der Musikinstrumentensammlung mit mehr als 2500 zum Teil noch spielbaren Instrumenten des 16.-20. Jahrhunderts abendländischer Kunst auch Forschungsabteilungen, Restaurierungswerkstätten, Spezialbibliotheken, Archive und professionelle Musikstudios. Zu den Kostbarkeiten des Museums gehören die Blasinstrumente der Kirche St. Wenzel in Naumburg (17. […] ... >>>

Neptunbrunnen

Berlin: Neptunbrunnen Über eine Treppenanlage gelangt man vom Fernsehturm auf eine Freianlage, die sich zwischen dem Roten Rathaus und der Marienkirche ausdehnt. Dort steht der Neptunbrunnen. Dieses Werk von R. Begas (1891) wurde 1969 restauriert und hier aufgestellt. Der Neptunbrunnen gilt als einer der größten Brunnen der Welt. Deutlich sind Anleihen an den Tritonen- und Vierströmebrunnen Berlins in Rom zu erkennen: […] ... >>>

Neue Nationalgalerie

Berlin: Neue Nationalgalerie In den Jahren 1965-68 entstand im Kulturforum, gegenüber der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, nach Entwürfen des Architekten Ludwig Mies van der Rohe die Neue Nationalgalerie. Die Stahl-Glas-Konstruktion ist in zwei Hauptteile gegliedert, in die quadratische Halle für Wechselausstellungen und in den Sockelbau, in dem die Sammlung der Nationalgalerie untergebracht ist. Drei Treppen führen zur Plattform des Sockelbaus, auf dem […] ... >>>

Neue Synagoge

Berlin: Neue Synagoge Die Neue Synagoge entstand in den Jahren 1857-1859 nach Plänen von Eduard Knoblauch, fertigstellte sie Friedrich August Stüler 1866. Er hielt sich bei der Innendekoration an maurische Vorbilder. Von der Vorhalle bis zur nicht mehr bestehenden Hauptsynagoge steigerte sich die Dekoration: in den Vorräumen bescheiden, bis zur Apsis mit dem Thoraschrein immer aufwendiger werdend. Die Neue Synagoge war […] ... >>>

Neue Wache

Berlin: Neue Wache Nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel entstand in den Jahren 1816-18 an der Stelle der vorherigen Königswache das kleine Gebäude der Neuen Wache. Dem kastellartigen Backsteinbau wurde dabei in Anlehnung an griechische Tempel ein dorischer Säulenportikus vorgesetzt. Das Relief im Giebel, das eine bewegte Kampfszene zeigt wurde von August Kiß gefertigt. Bis 1918 war in der Neuen Wache […] ... >>>

Neues Museum

Berlin: Neues Museum Nach seiner 70ährigen Schließung ist seit Oktober 2009 das Neue Museum wieder eröffnet. Das Gebäude wurde von Friedrich August Stüler 1855 errichtet und war ein Teil der Museumsinsel. Im Zweitem Weltkrieg wurde es schwer beschädigt und seit 2003 unter der Leitung der britischen Architekten David Chipperfield aufwändig restauriert. Auf 8000 m2 Ausstellungsfläche und auf vier Ebenen bietet das […] ... >>>

Nicolaihaus

Berlin: Nicolaihaus Zu den ältesten Wohnhäusern Berlins gehört das um 1670 erbaute Nicolaihaus. Der Berliner Verleger Christoph Friedrich Nicolai kaufte 1787 das Gebäude und ließ es von dem Architekten Karl Friedrich Zelter, der übrigens später als Komponist Goethes Lyrik vertonte und Leiter der Berliner Singakademie wurde, in spätbarockem Stil umbauen. Seitdem war das Haus ein Treffpunkt der geistigen Elite jener Zeit, […] ... >>>

Nikolaikirche

Berlin: Nikolaikirche Den Mittelpunkt des Nikolaiviertels bildet die Nikolaikirche, der älteste Sakralbau Berlins. Bereits 1230 entstand an gleicher Stelle eine romanische Feldsteinbasilika, die dem St. Nikolaus gewidmet war. Archäologische Untersuchungen in den Jahren 1956/57 legten Fundamentteile des ersten Baus und Reste eines Friedhofes mit rund 100 Skeletten frei. 1470 wurde der zweite Kirchenbau an dieser Stelle vollendet: eine Backsteinhalle mit drei […] ... >>>

Nikolaikirche Potsdam

Berlin: Nikolaikirche Potsdam Friedrich der Große hatte den Plan, dem Alten Markt in Potsdam das Aussehen einer römischen Piazza zu geben. So wurde 1775 ein Obelisk aufgestellt, der italienisch wirken sollte. In den Jahren 1832-37 entstand jedoch nur eine schlichte Kirche, die 1840 nach den Plänen Schinkels umgebaut wurde. So erhielt die Nikolaikirche nun einen Zentralbau mit einer großen Kuppel. Aus […] ... >>>

Nikolaiviertel

Berlin: Nikolaiviertel Am Mühlendamm findet man den historischen Stadtkern Berlins: das Nikolaiviertel. Während des 2. Weltkrieges wurde es völlig zerstört, aus Anlass der 750-Jahrfeier Berlins 1987 jedoch wiederaufgebaut. Heute lädt das Nikolaiviertel mit seinen Altberliner Bürgerhäusern (z. B. das Knoblauchhaus und das Ephraimpalais) wieder zum Bummeln ein. Hier gibt es zahlreiche Geschäfte und schöne Cafés, wo der Besucher von Berlin-Mitte seine […] ... >>>

Oberbaumbrücke

Berlin: Oberbaumbrücke Die Brücke verbindet die Szenebezirke Friedrichshain und Kreuzberg über die Spree und ist das Wahrzeichen dieses Bezirks. Im zweiten Weltkrieg stark beschädigt, konnte nach dem Mauerbau am 13.August 1961 nur als Grenzübergang für Fußgänger genutzt werden. Sie wurde nach der Wiedervereinigung für 70 Millionen DM saniert. Heute rund um die Oberbaumbrücke hat sich ein buntes Treiben aus Kunst, Kultur […] ... >>>

Olympiastadion

Berlin: Olympiastadion Anlässlich der XI. Olympischen Sommerspiele 1936 wurde in den Jahren 1934-36 das Olympiastadion erbaut. Ursprünglich plante der Architekt Werner March eine Konstruktion aus Stahl und Glas, was jedoch Adolf Hitler nicht gefiel. Stattdessen musste der Monumentalbau mit Natursteinen verkleidet werden. Das Olympiastadion ist das größte Stadion Deutschlands. Es bietet rund 76000 Zuschauern auf insgesamt 41 km Bankreihen Platz, 30000 […] ... >>>

Opernpalais unter den Linden

Berlin: Opernpalais unter den Linden In dem originalgetreuen Nachbau des ehemaligen Kronprinzessinnenpalais, befindet sich heute an der Ostseite der Oper das Operncafé. Das Original wurde 1733-1737 als zweigeschossiger Barockbau von F. W. Diterichs errichtet. Seit 1810 war das Gebäude der Wohnsitz der Kronprinzessinnen, das 1811 durch eine Brücke mit dem Kronprinzenpalais verbunden wurde. Das im Krieg zerstörte Gebäude wurde zwischen 1961 […] ... >>>

Palais unter den Linden

Berlin: Palais unter den Linden 1663 wurde das Palais unter den Linden erbaut. Im 18. Und 19. Jahrhundert gehörte das ehemalige Bürgerhaus zu den Stadtresidenzen der Hohenzollern und wurde 1732 auf Geheiß von Friedrich Wilhelm I. von Philipp Gerlach im Stile des Barocks umgebaut. Seitdem war es der Wohnsitz des Kronprinzen, der 1811 durch eine Brücke mit dem Opernpalais (dem ehemaligen […] ... >>>

Palast der Republik

Berlin: Palast der Republik Wo einst das Berliner Stadtschloss stand, ragte bis 2003 der Palast der Republik auf. Im 2. Weltkrieg wurde das Schloss (200 m lang, 120 m breit, mit einer Kuppel von 70 m Höhe) stark beschädigt. Viele Experten und Berliner sprachen sich nach 1945 für einen Wiederaufbau aus, der DDR-Führung war es jedoch als Symbol für die feudalistische […] ... >>>

Pariser Platz

Berlin: Pariser Platz Während des Kalten Krieges war der Platz für Ost- und Westdeutschland ein Niemandsland, weil das Brandenburger Tor die Grenze zwischen Ost und West symbolisierte. Nach dem Fall der Mauer im Jahre 1989 ist der Platz das Bild der Wiedervereinigung geworden. 1993 hat der Wiederaufbau begonnen, eine Vielzahl von Neubauprojekten erschien, Banken, Geschäftshäuser, Botschaften, das Hotel Adlon und die […] ... >>>

Parochialkirche

Berlin: Parochialkirche Am 15. August 1695 fand im Beisein des Kurfürsten Friedrich III. die Grundsteinlegung der Parochialkirche in der Klosterstraße statt. Die Entwürfe des ersten barocken Sakralbaus Berlins und des ersten nachreformatorischen Kirchenneubaus erstellte Johann Arnold Nering, der auch das Schloss Charlottenburg, den Marstall und das Zeughaus entwarf. Nach dessen Tod übernahm der Hofbaumeister Grünberg die Bauleitung. Trotz des Einsturzes des […] ... >>>

Pergamonmuseum

Berlin: Pergamonmuseum Das Pergamonmuseum ist ein Muss für jeden Berlin-Besucher. Es gehört zu den bedeutendsten Sammlungen antiker Baukunst. Darin befinden sich die Antikensammlung, das Vorderasiatisches Museum und das Museum für Islamische Kunst. Als letztes der Museen auf der Museumsinsel wurde in den Jahren 1910-1930 das Pergamonmuseum nach Entwürfen von Alfred Messel erbaut. Da Messel 1909 starb, leitete die Baudurchführung Ludwig Hoffmann. […] ... >>>

Pfaueninsel

Berlin: Pfaueninsel Etwa 1,5 km lang und 500 m breit ist die Pfaueninsel, eines der romantischsten Naherholungsgebiete Berlins. Die Insel liegt zwischen Wannsee und Kladow in der Havel und ist mit ihrem jahrhundertealten Baumbestand sowie der artenreichen Vogelwelt das schönste Naturschutzgebiet Berlins. Auf der westlichen Inselspitze ließ Friedrich Wilhelm II. 1794-97 für sich und seine Geliebte Wilhelmine Encke, der späteren Gräfin […] ... >>>

Philharmonie

Berlin: Philharmonie Mit dem Bau der Philharmonie begann durch H. Scharoun in den Jahren 1960-63 die Neugestaltung des ehemaligen Diplomatenviertels am Südrand des Tiergartens. Lange Zeit hatte es gedauert, bis die Berliner Philharmoniker wieder eine Stammhaus erhielten. Denn das Ausweichquartier, die Hochschule für Musik, war viel zu klein. Das asymmetrische Gebäude mit seiner goldschimmernden Kunststoffverkleidung wird von einem zeltartigen Betondach überdeckt, […] ... >>>

Postmuseum

Berlin: Postmuseum Die ehemals zweigeteilte Stadt Berlin besitzt zwei Postmuseen. Im Postmuseum Ost befindet sich seit 1978 eine Dokumentation deutscher Postgeschichte, die anhand von Bildern, Dokumenten und Exponaten verschiedener Epochen veranschaulicht wird. Des Weiteren erhält man einen Einblick in die Entwicklung der Fernmeldetechnik anhand von Sachzeugen vom Altertum bis heute. Eine Ausstellung philatelistischer Exponate vervollständigt die Sammlungen dieses Postmuseums. Leipziger Straße/Ecke […] ... >>>

Postmuseum Berlin

Berlin: Postmuseum Berlin Die ehemals zweigeteilte Stadt Berlin besitzt zwei Postmuseen. Im 1. Stock des Urania-Hauses befindet sich das Postmuseum Berlin, das folgende Themen veranschaulicht: die Preußische Postgeschichte, die Post- und Fernmeldemetropole Berlin, das Briefmarkenland Berlin. Außerdem ist hier ein Innovationszentrum und ein Videokonferenzstudio untergebracht. Die Deutsche Kultur-Gemeinschaft Urania e. V. besitzt das Anliegen, Wissenschaft anschaulich zu vermitteln. Der Verein mit […] ... >>>

Potsdam

Berlin: Potsdam 993 wurde Poztupimi (slawisch für Unter den Eichen) das erste Mal urkundlich erwähnt. Denn Kaiser Otto III. schenkte seiner Tante, der Äbtessin von Quedlinburg, das von Slawen und Deutschen bewohnte Örtchen. Bis 1345 dauerte es, bis man das erste Mal von der Staat Potsdam lesen konnte. Einen Aufschwung erlebte die Stadt, als der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620-1688) Potsdam […] ... >>>

Potsdamer Platz

Berlin: Potsdamer Platz Mitten im Herzen Berlins wurde im 18. Jahrhundert der Platz vor dem Potsdamer Thor angelegt. Im Juli 1831 erhielt er seinen heutigen Namen: Potsdamer Platz. Bis vor dem 2. Weltkrieg war er der verkehrsreichste Platz Europas, an dem sich fünf belebte Straßen kreuzten. Sein Wahrzeichen war der in der Mitte stehende Verkehrsturm mit Normalzeituhr, von dem aus ein […] ... >>>

Preußischer Landtag

Berlin: Preußischer Landtag Direkt gegenüber dem Martin-Gropius-Baus befindet sich der ehemalige Preußische Landtag. Das Gebäude wurde in den Jahren 1892-97 von F. Schulze erbaut und ist seit April 1993 der Sitz des Berliner Abgeordnetenhauses. Niederkirchner Straße S-Bahn: S1, S2 (Anhalter Bahnhof) ... >>>

Prinz-Albrecht-Gelände

Berlin: Prinz-Albrecht-Gelände Auf einem Gelände, das von der Niederkirchner Straße (früher Prinz-Albrecht-Straße), der Wilhelmstraße, der Anhalter Straße und der Stresemannstraße (früher Saarlandstraße) begrenzt wird, konzentrierten sich während des Dritten Reiches die leitenden Ämter und Behörden von SS und Gestapo. Hier war in unmittelbarer Nähe des Regierungsviertel das Zentrum des SS-Staates, von wo aus Deutschland überwacht und unschuldige Menschen verfolgt wurden. Bis […] ... >>>

Rathaus Charlottenburg

Berlin: Rathaus Charlottenburg Während der Gründerzeit kam es auch in Charlottenburg zu einem wahren Bauboom. Zu den Villen des Großbürgertums kamen immer mehr Mietshäuser hinzu. Bis 1920 stieg so die Einwohnerzahl auf über 300000. Deshalb sollte ein Rathaus geschaffen werden, dass der Entwicklung Charlottenburgs Rechnung tragen sollte. Errichtet wurde schließlich das neue Rathaus Charlottenburg in den Jahren 1899-1905 nach einem preisgekrönten […] ... >>>

Rathaus Köpenick

Berlin: Rathaus Köpenick Im Zentrum der Altstadt von Köpenick steht der neugotische Backsteinbau des alten Rathauses, das in den Jahren 1901-1904 nach einem Entwurf von Hans Schütte von Hugo Kinzer errichtet wurde. 1927 und 1939 wurde das Gebäude um Anbauten ergänzt. Das Rathaus Köpenick besitzt einen 54 m hohen Turm. Dieser und die märkische Backsteinfassade machen das Rathaus zum Wahrzeichen Köpenicks. […] ... >>>

Rathaus Schöneberg

Berlin: Rathaus Schöneberg Das Rathaus Schöneberg war 40 Jahre lang das Abgeordnetenhaus und der Senat Westberlins. Während der Trennung der Stadt wurden von hier aus die Geschicke des freien Teils Berlins geleitet. In den Jahren 1911-14 wurde das Rathaus von den Architekten Peter Jürgensen und Jürgen Bachmann im neoklassizistischem Stil erbaut. Der viergeschossige Bau besitzt ca. 340 Büroräume sowie über dem […] ... >>>

Reichstag

Berlin: Reichstag Wie kaum ein anderes Gebäude repräsentiert das Reichstagsgebäude das Schicksal der Deutschen Nation. Nachdem 1871 Berlin zur Hauptstadt des Deutschen Reiches wurde, benötigte der Reichstag einen repräsentativen Sitz. Am 9. Juni 1884 legte Kaiser Wilhelm I. selbst den Grundstein, am 5. Dezember 1894 setzte Kaiser Wilhelm II. den letzen Stein für das wuchtige Bauwerk im Stil der italienischen Hochrenaissance. […] ... >>>

Riehmers Hofgarten

Berlin: Riehmers Hofgarten In den Jahren 1871-1900 drohte Berlin aus allen Nähten zu platzen: die Bevölkerung war von 823000 auf 1,9 Mio angewachsen. Überall wurden große Mietskasernen mit mehreren Hinterhöfen aus dem Boden gestampft, die nicht gerade für sozialen Frieden sorgten. Dass es auch anders ging, bewies der Maurermeister Wilhelm F. A. Riehmer: Zwischen 1861 und 1900 entstand im Karree Yorck-, […] ... >>>

Rotes Rathaus

Berlin: Rotes Rathaus Als Nachfolgebau des Rathauses aus dem 16. Jahrhundert wurde in den Jahren 1861-69 das so genannte Rote Rathaus errichtet. Die Entwürfe für den Neorenaissancebau als Mehrflügelanlage mit drei Innenhöfen (auf einem Geviert von 99×88 m) und einem 74 m hohen Turm lieferte der Architekt Hermann Friedrich Waesemann. Unter den Fenstern des Hauptgeschosses befindet sich ein Relieffries in roter […] ... >>>

Russische Kolonie Alexandrowka

Berlin: Russische Kolonie Alexandrowka König Wilhelm III. ließ 1826 in Potsdam die russische Kolonie Alexandrowka errichten. Mit ihren Blockhäusern und einer russisch-orthodoxen Kirche ist sie einzigartig in Deutschland. In Anlehnung an echte russische Blockhäuser erhielten die ein- oder zweigeschossige Wohnhäuser ornamental ausgesägte Giebelbretter und Balkone. Die überdachten Toreinfahrten sind mit den Stallgebäuden verbunden. Jäger-/Puschkinallee, Potsdam S-Bahn: S3, S7 (Babelsberg), dann Tram […] ... >>>

Sanssouci

Berlin: Sanssouci Mit dem Begriff Sanssouci wird oftmals nur das gleichnamige Schloss verbunden. In Wirklichkeit ist dies ein Park mit mehreren Schlössern und Gartenanlagen. Die Bauarbeiten am Park Sanssouci begannen 1745 unter Friedrich II. mit Schloss Sanssouci und endeten im 19. Jahrhundert unter Friedrich Wilhelm IV. Schloss Sanssouci: Über sechs geschwungenen Weinbergterassen um eine Freitreppe in der Mittelachse erhebt sich die […] ... >>>

Schaubühne am Lehniner Platz

Berlin: Schaubühne am Lehniner Platz In den Jahren 1926-28 entstand nach Entwürfen von Erich Mendelsohn die Schaubühne am Lehniner Platz. Die runde, gläserne Fassade ist unverwechselbar. Jahrzehntelang wurde das Gebäude als Kino benutzt, bis sich der Berliner Magistrat Ende der 70er Jahre entschloss, es zu einem modernen Theater umzubauen. Seither hat darin das Ensemble der Schaubühne seinen Sitz, das 1959/60 als […] ... >>>

Schauspielhaus

Berlin: Schauspielhaus Den Mittelpunkt des Gendarmenmarktes bildet das Schauspielhaus, eines der schönsten Gebäude Schinkels. In den Jahren 1818-21 wurde es auf den Grundmauern des 1817 abgebrannten Nationaltheaters erbaut. Schinkel standen bedeutende Künstler zur Seite: Christian Daniel Rauch schuf den Giebel mit der Quadriga Apollon Musagètes mit dem Greifenwagen, Christian Friedrich Tieck u. a. den plastischen Schmuck der Giebelfelder. August von Kloeber […] ... >>>

Schiller-Theater

Berlin: Schiller-Theater An der Stelle, wo sich heute das Schiller-Theater befindet, wurde bereits 1905-07 ein erster Theaterbau errichtet. In den Jahren 1937-38 wurde das Haus umgestaltet und Heinrich George übernahm die Intendanz dieser bedeutenden deutschsprachigen Bühne. Hier traten u. a. Schauspielergrößen wie Martin Held, Carl Raddatz und Bernhard Minetti auf. In den Jahren 1950-51 wurde das im 2. Weltkrieg zerstörte Gebäude […] ... >>>

Schloss Bellevue

Berlin: Schloss Bellevue An der Stelle, wo heute das Schloss steht, wuchsen seit 1710 Maulbeerbäume für die Seidenraupenzucht. 1743 erwarb Knobelsdorff das Grundstück und erbaute dort sein Wohnhaus. 1785/86 wurde dieses abgerissen und Michael Philipp Boumann erbaute als Sommerpalais für Prinz August Ferdinand, dem jüngsten Bruder Friedrichs des Großen, Schloss Bellevue im Stile des französischen Barock. Im Laufe seiner Geschichte erlebte […] ... >>>

Schloss Britz

Berlin: Schloss Britz Westlich der so genannten Hufeisensiedlung im Bezirk Neukölln liegt der Gutspark Britz, in dem das Schloss Britz im Jahre 1706 erbaut wurde. In diesem ländlichen preußischen Herrenhaus kann man heute seine Einrichtung im Stil der Gründerzeit im Rahmen von Führungen besichtigen. Außerdem finden hier Wechselausstellungen und Konzerte statt. Alt-Britz 73, Berlin www.schlossbritz.de U-Bahn: U7 (Parchimer Allee, Britz-Süd) Foto: Bezirksamt […] ... >>>

Schloss Charlottenburg

Berlin: Schloss Charlottenburg Schloss Charlottenburg ist heute eines der wenigen monumentalen Bauten der Hohenzollern, nachdem die Stadtschlösser in Berlin und Potsdam nach dem Krieg abgetragen wurden. Von 1695-99 entstand der Mittelbau als Sommerresidenz der Kurfürstin Sophie Charlotte, damals noch in ländlicher und bewaldeter Umgebung. Das Schloss wurde nach dem nahe gelegenen Ort Lietzow Schloss Lietzenburg genannt. Erst nach dem Tode von […] ... >>>

Schloss Friedrichsfelde

Berlin: Schloss Friedrichsfelde Um 1695 wurde nach Plänen von Arnold Nering am Rande des heutigen Tierparks das Schloss Friedrichsfelde erbaut. Martin Heinrich Böhme erweiterte 1719 das Schloss, dessen erster Besitzer der Admiral Banjamin Rualé war. Dieser fiel jedoch 1698 in Ungnade und endete als Gefangener in der Spandauer Zitadelle. Seit 1981 können nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten die 16 historischen Räume, das kunstvolle […] ... >>>

Schloss Glienicke

Berlin: Schloss Glienicke 1826 wurde das Schloss Glienicke von Karl Friedrich Schinkel als Sommerresidenz für den Prinzen Carl von Preußen, der Sohn von Königin Luise, erbaut. Das Hauptgebäude (in spätklassizistischem Stil) wurde 1832 durch einen Querbau mit dem so genannten Kavaliersflügel und den anderen Gebäuden verbunden – sie umschließen einen italienischen Gartenhof mit Brunnen. In den Wänden sind antike Statuen eingelassen, […] ... >>>

Schloss Köpenick

Berlin: Schloss Köpenick Der Bauherr des 1777-82 erbauten Schloss Köpenicks war Prinz Friedrich, der spätere König Friedrich I. von Preußen. Das Gebäude steht auf den Fundamenten eines 1558 von Kurfürst Joachim II. errichteten Jagdschlosses. Zuvor soll hier im 12./13. Jahrhundert eine Wasserburg des slawischen Fürsten Zacza de Copnic gestanden haben. Bekannt wurde das Schloss als Gerichtsstätte und Gefängnis. Hier wurden dem […] ... >>>

Schloss Niederschönhausen

Berlin: Schloss Niederschönhausen Auf den Grundmauern eines Herrenhauses wurde von 1691-93 von A. Nering das Schloss Niederschönhausen erbaut. Im Jahr 1704 von Eosander v. Göthe erweitert, wurde es ab 1740 der Wohnsitz von Elisabeth Christine, der Gemahlin Friedrichs des Großen. 1760 verwüsteten russische Truppen das Schloss, das vier Jahre später von J. Boumann d. Ä. erneut umgebaut wurde. 1949-59 wurde Schloss […] ... >>>

Schloss Tegel

Berlin: Schloss Tegel Schloss Tegel war um 1550 der Landsitz von Kurfürst Joachim II,, später diente es dem Großen Kurfürsten als Jagschloss. Seit 1765 war es im Besitz der Familie von Humboldt, weshalb es auch den Namen Humboldtschlösschen trägt. Die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt wuchsen hier auf, und auch heute noch ist Schloss Tegel im Besitz der Nachkommen. In […] ... >>>

Schlossbrücke

Berlin: Schlossbrücke Anstelle einer hölzernen Zugbrücke errichtete in den Jahren 1822-24 Karl Friedrich Schinkel die Schlossbrücke, zu DDR-Zeiten unter dem Namen Marx-Engels-Brücke bekannt. Die Brücke, an der der Prachtboulevard Unter den Linden endet, wird von einem gusseisernen Geländer mit Delfinen, Tritonen und Seepferdchen gezäumt, die nach Zeichnungen von Schinkel entstanden. Acht Siegesgöttinnen und Krieger aus Carrara-Marmor bekrönen die Brücke. Sie wurden […] ... >>>

Sender Freies Berlin

Berlin: Sender Freies Berlin Das Haus des Rundfunks, das heute die Hörfunkabteilungen des Sender Freies Berlin (SFB) beherbergt, wurde in den Jahren 1929-31 erbaut. Von 1945-56 hielt die Sowjetische Militäradministration das Gebäude besetzt und richtete darin den Berliner Rundfunk ein. Das Gebäude besitzt einen herzförmigen Grundriss. Die Fassade ist mit Klinkern ummantelt. Hinter der großen, fünfgeschossigen Eingangshalle (dort finden auch Kunstausstellungen […] ... >>>

Siegessäule

Berlin: Siegessäule Die Siegessäule ist eine der Wahrzeichen Berlins. Auf halbem Weg zwischen dem Brandenburger Tor und dem Ernst-Reuter-Platz erhebt sie sich in der Mitte des Platzes Großer Stern. Ursprünglich hatte sie bis 1938 jedoch ihren Standort auf dem heutigen Platz der Republik, vor dem Reichstagsgebäude. Erbauen ließ sie Kaiser Wilhelm I. zur Erinnerung an drei siegreich geführte Kriege (1864 gegen […] ... >>>

Sony Center

Berlin: Sony Center Ein faszinierender Treffpunkt am Potsdamer Platz ist das Sony Center. Die Eröffnung fand am 14. Juni 2000 statt, die Baukosten betrugen 600 Mio. Euro und die Bauzeit vier Jahre. Der gesamte stahl- und glasdominierte Komplex mit sieben Gebäuden ist eine Kombination aus Büroflächen, Wohnungen, Kinos, Gastronomie und Unterhaltung. Den Mittelpunkt bildet das ovale ‘Forum’, eine einmalige Ingenieursleistung ist […] ... >>>

Sowjetisches Ehrenmal

Berlin: Sowjetisches Ehrenmal Aus dem Marmor der ehemaligen Neuen Reichskanzlei wurde in den Jahren 1945/46 das Denkmal der Sowjetischen Armee geschaffen und auf Westberliner Boden nahe dem Brandenburger Tor aufgebaut. Die Einweihung fand am 7. November 1946, dem Jahrestag der Oktoberrevolution, statt. Das Ehrenmal ist in Form eines breiten Ehrentores gebaut und zeigt einen in Bronze gegossenen Soldaten der Roten Armee […] ... >>>

Springer Hochhaus

Berlin: Springer Hochhaus Axel Springer hatte es sich zur Aufgabe gemacht, gegen die Teilung Deutschlands und Berlins zu kämpfen. Deshalb ließ er 1966 direkt an der Berliner Mauer sein neues Verlagsgebäude errichten, das fortan das Symbol für den freien Teil Berlins war und von fast allen Teilen Ostberlins gesehen werden konnte: 80 m und 19 Geschosse hoch ist das Gebäude, an […] ... >>>

St. Peter und Paul Nikolskoe

Berlin: St. Peter und Paul Nikolskoe Zu Ehren seines Schwiegersohnes – dem späteren Zaren Nikolaus I. – ließ der Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. am Havelufer ein Blockhaus mit dem Namen Nikolskoe erbauen. Auf Wunsch seiner Tochter, der Gemahlin von Nikolaus, folgte in den Jahren 1834-37 die Kirche St. Peter und Paul im russischen Stil. Jedoch durfte die Kirche nur einen, und […] ... >>>

St.-Hedwigs-Kathedrale

Berlin: St.-Hedwigs-Kathedrale Der protestantische König Friedrich der Große veranlasste nur einen Kirchenbau: den der katholischen St.-Hedwigs-Kathedrale. Der Grund war politischer Natur: Er hatte gerade das katholische Schlesien erobert und wollte die Schlesier für sich gewinnen. Der Alte Fritz zeichnete selbst die Entwürfe der Bischofskirche des Bistums Berlin, die Pläne lieferte Jean Legeay. J. Boumann d. Ä. schließlich erbaute die Kathedrale in […] ... >>>

St.-Matthäus-Kirche

Berlin: St.-Matthäus-Kirche Die St.-Matthäus-Kirche ist der einzige noch erhaltene Bau des im Villenstil bebauten Geheimratsviertels aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Erbaut wurde sie in den Jahren 1844-46 von F. A. Stüler im Rundbogenstil. Auch die St.-Matthäus-Kirche wurde im 2. Weltkrieg zerstört. Von 1956-60 wurde sie von J. Emmerich von außen originalgetreu wieder aufgebaut. Matthäikirchstraße U-Bahn: U1, U15 (Kurfürstenstraße) ... >>>

Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz

Berlin: Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Zusammen mit der Deutschen Staatsbibliothek bildet die Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz heute wieder die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Die Staatsbibliothek ist eine wissenschaftliche Bibliothek mit Literatur aus allen Wissensgebieten und Sondersammlungen von internationalem Rang. Der Bestand beläuft sich derzeit auf rund 4 Mio Bücher und Druckschriften aus allen Fachgebieten und Ländern, über 31000 laufenden Zeitschriften und […] ... >>>

Staatsratsgebäude

Berlin: Staatsratsgebäude In den Jahren 1962-64 wurde von R. Korn und H. E. Bogatzky das Gebäude des ehemaligen Staatsrats der DDR errichtet. Dabei integrierten die beiden Architekten in die Hauptfassade eine Nachbildung des Portals IV vom Nordflügel des abgerissenen Schlüterschen Schlosses. Vom Balkon des Originals (1710 von Eosander von Göthe erbaut) rief Karl Liebknecht am 9. November 1918 die Freie Sozialistische […] ... >>>

Südwestfriedhof Stahnsdorf

Berlin: Südwestfriedhof Stahnsdorf Südlich vom Bezirk Zehlendorf am Potsdamer Damm in Stahnsdorf erstreckt sich der Südwestfriedhof der Berliner Stadtsynode. Auf dem sehr schön angelegten Friedhof sind viele bekannte Persönlichkeiten begraben, wie Heinrich Zille (gest. 1929, Berliner Milieuzeichner), Lovis Corinth (gest. 1925, Maler), Werner von Siemens (gest. 1892, Industrieller), Gustav Langenscheidt (gest. 1895, Verleger) usw. Bahnhofstraße S-Bahn: S1 (Zehlendorf) ... >>>

Synagoge Berlin

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Theater des Westens

Berlin: Theater des Westens Das Gebäude des Theater des Westens (1895-96 erbaut) überstand unbeschadet zwei Weltkriege. Erbaut wurde es von Bernhard Sehring. Dieser entwarf eine Fassade mit hohen Rundbogenfenstern und Dreiviertelsäulen, die Elemente von Klassizismus, Jugendstil und Empire zeigen. Die östliche und hintere Fassade enstand in Backstein- und Fachwerkarchitektur mit Giebeln, Erkern, Zinnen und Türmchen. Auch das Innere wurde entsprechend aufwendig […] ... >>>

Tiergarten

Berlin: Tiergarten Der Name vermittelt einen falschen Eindruck: Der Tiergarten ist kein Zoo, sondern eine der schönsten Parkanlagen Europas. Er fungierte einst als kurfürstliches Wildgehege, in dem diverse Tierarten für die Jagd gehalten wurden. Um 1700 ließ Kurfürst Friedrich III. das Waldgebiet in einen Park umwandeln, mit der Option, eine Straße nach Charlottenburg anzulegen. Unter Friedrich den Großen wurde das Gebiet […] ... >>>

Tierpark

Berlin: Tierpark Der ehemals von Peter Joseph Lenné angelegte Schlosspark von Friedrichsfelde wurde 1955 zu einem Zoo umgestaltet. Flächenmäßig übertrifft er den Zoologischen Garten weit: Er ist viereinhalb Mal so groß. Auf 160 ha Fläche wurde ein Landschaftszoo mit großzügigen Freianlagen für Kamele, Lamas, Antilopen und Stelzvögeln angelegt. Des Weiteren findet man hier moderne Tierhäuser für Großkatzen, Elefanten und Krokodile, eine […] ... >>>

Treptower Park

Berlin: Treptower Park Auf 53 ha Fläche erstreckt sich im Osten Berlins der Treptower Park. Er wurde in den Jahren 1876-82 von G. Meyer gestaltet – an ihn erinnert eine Marmorbüste auf der Denkmalwiese. Östlich der breiten, von Platanen gesäumten Puschkinallee liegt der Rosengarten mit über 5000 Rosenstöcken. Von der Allee führt ein Weg zum Sowjetischen Ehrenmal. Dieses wurde 1946 aus […] ... >>>

Unter den Linden

Berlin: Unter den Linden Das frühere kulturelle Zentrum Berlins bildete die Prachtstraße Unter den Linden, 1,2 km lang und 60 m breit. Die Straße führt von der Schlossbrücke zum Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor, wo bis zum Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 der Ostteil Berlins endete. Seit 1573 war sie der kurfürstliche Reitweg vom Schloss zum Tiergarten. […] ... >>>

Volksbühne

Berlin: Volksbühne Wie viele Museen und andere Institutionen gab es im geteilten Berlin auch Theater in doppelter Ausführung – dies gilt ebenfalls für die Volksbühne. Das ältere der beiden Theater befindet sich in Berlin-Mitte am Rosa-Luxemburg-Platz. Erbaut wurde die Volksbühne in den Jahren 1913/14 aus den Spendengeldern des privaten Theatervereins Freie Volksbühne. Der erste Theaterdirektor war kein geringerer als Max Reinhardt. […] ... >>>

Volkspark Friedrichshain

Berlin: Volkspark Friedrichshain Anlässlich des 100. Jahrestages der Thronbesteigung Friedrichs des Großen wurde 1840 der Volkspark Friedrichshain eingerichtet. Er ist mit rund 52 ha der größte und älteste Volkspark von Ostberlin. Lenné lieferte 1846-48 die Pläne für die Gestaltung des westlichen Teils, G. Meyer in den Jahren 1874-76 die des östlichen Teils. Nach dem 2. Weltkrieg übernahm R. Ringner in den […] ... >>>

Volkspark Hasenheide

Berlin: Volkspark Hasenheide 1838 legte Lenné im Jagdrevier des Großen Kurfürsten einen Park an. Dieser diente ab 1878 als Garnisonsschließplatz, erst in den Jahren 1936-39 wurde er in einen Volkspark umgewandelt. Unmittelbar mit dem Volkspark Hasenheide ist ein Name verbunden, mit dem von Friedrich Ludwig Jahn, besser als Turnvater Jahn bekannt. Er gründete 1811 auf der Hasenheide den ersten öffentlichen Turnplatz […] ... >>>

Volkspark Jungfernheide

Berlin: Volkspark Jungfernheide Südlich des Hohenzollernkanals entstand in den Jahren 1820-27 der 146 ha große Volkspark Jungfernheide. Sein Name erinnert daran, dass das Gebiet bis zur Säkularisierung im Besitz der Spandauer Nonnen war. Reinickendorf U-Bahn: U7 (Siemensdamm) ... >>>

Volkspark Rehberge

Berlin: Volkspark Rehberge Am Dohnagestell beginnt der 86 ha große Volkspark Rehberge. Er wurde in den Jahren 1923-29 vom damaligen Gartenbaudirektor Rudolf Germer geschaffen. Dabei entstand ein idyllischer Landschaftspark mit Bäumen und bühenden Sträuchern. Sehr schön sind die Uferpromenaden entlang des Möwensees, Sperlingsees und Entenpfuhls. Des Weiteren findet man Tiergehege mit Dammwild, Wildschweinen und Pfauen. Für sportliche Berliner wurden Spielwiesen, Sportanlagen […] ... >>>

Wannsee

Berlin: Wannsee Eigentlich versteht man unter dem Begriff Wannsee den gleichnamigen Zehlendorfer Ortsteil. Dieser zählt zu den besten Adressen Berlins mit seinen wunderschönen alten Vilen in großen, gepflegten Grünanlagen. Wannsee ist aber auch eines der ältesten Siedlungsgebiete Berlins. 1899 wurden die drei Teile (Kolonie am Bahnhof, Villenkolonie Alden und das Dord Stolpe) vereint. Außerdem wird mit Wannsee das Seengebiet mit Großem […] ... >>>

Zeiss-Großplanetarium

Berlin: Zeiss-Großplanetarium Im Stadtteil Prenzlauer Berg steht am Ernst-Thälmann-Park der Kugelbau des Zeiss-Großplanetariums. Dieses wurde 1985-87 erbaut und besitzt eine Außenkuppel von 30 m. Die Projektionskuppel weist einen Durchmesser von 23 m auf. Das Zeiss-Großplanetarium Berlin ist das größte und bestausgestattete Planetarium Deutschlands. Multimedia-Programme mit Musik und Laser veranschaulichen verschiedene Themen der Astronomie. Im Foyer des Planetariums zeigen kreisförmig angeordnete Vitrinen […] ... >>>

Zeughaus

Berlin: Zeughaus Direkt hinter der Schlossbrücke an der Prachtstraße Unter den Linden steht der Barockbau des Zeughauses. Mit seinem Bau wurde bereits 1695 nach Plänen von Johann Arnold Nering begonnen. Beendet wurde dessen Arbeit von den Architekten Martin Grünberg, Andreas Schlüter und Jean de Bodt. 1706 wurde das Gebäude bereits provisorisch seiner Bestimmung übergeben, obwohl es erst 1730 fertiggestellt wurde. Das […] ... >>>

Zitadelle

Berlin: Zitadelle Vermutlich bereits 1160 wurde in strategisch wichtiger Lage (nördlich der Spreemündung in der Havel) unter dem Markgraf Albrecht dem Bären die Zitadelle erbaut. Das erste Mal wird sie 1197 erwähnt. Aus dieser Zeit stammt wohl auch der runde Bergfried, der seit 1584 nach dem Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel als Juliusturm bezeichnet wird. Nach Schinkels Entwürfen erhielt dieser einen Zinnenkranz […] ... >>>

Zoologischer Garten/Aquarium

Berlin: Zoologischer Garten/Aquarium Der Zoologische Garten ist der älteste Deutschlands. Er wurde bereits 1841 gegründet und 1844 offiziell eröffnet. Mehr als 13000 Tiere in über 1400 Arten auf einem 35 ha großen Gelände machen ihn zu dem artenreichsten der Welt. Viele der gezeigten Tierarten sind heute leider zur Seltenheit geworden, die man anderswo kaum sehen kann, wie die südamerikanischen Sumpfhirsche (werden […] ... >>>