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Haus am Checkpoint Charlie

Haus am Checkpoint Charlie
8. Juni 2017 uwefreund

Berlin - Haus am Checkpoint Charlie

Berlin: Haus am Checkpoint Charlie

Kaum ein anderer √úbergang zwischen West- und Ostberlin war so ber√ľhmt wie der Checkpoint Charlie. Ihn durften nur Ausl√§nder und Diplomaten passieren. Nicht weit von diesem ¬Ė heute nicht mehr vorhandenen √úbergang ¬Ė entfernt befindet sich das Haus am Checkpoint Charlie. Dieses politische Museum wurde bereits nach dem Bau der Mauer von dem Publizisten Rainer Hildebrandt gegr√ľndet, um die eklatanten Menschenrechtsverletzungen des DDR-Regimes zu dokumentieren. Die erste Ausstellung fand 1962 noch in der Wohnung Hildebrandts in der Bernauer Stra√üe statt. Die Resonanz war so gro√ü, dass im Juni 1963 im ehemaligen Caf√© K√∂ln das Museum er√∂ffnet wurde.

In 15 R√§umen (auf zwei H√§user verteilt) zeigt das Haus am Checkpoint Charlie vier Dauerausstellungen: Die Mauer ¬Ė vom 13. August 1961 bis heute, Maler interpretieren die Mauer, Berlin ¬Ė von der Frontstadt zur Br√ľcke Europas und Von Gandhi bis Walesa ¬Ė gewaltfreier Kampf f√ľr Menschenrechte. Zu sehen sind Kunstwerke zum Thema, aber auch diverse Fluchtfahrzeuge und ¬Ėmethoden werden gezeigt und dokumentiert. Nach der Wiedervereinigung brachten viele ehemalige DDR-B√ľrger ihre Orden, Parteiabzeichen und P√§√üe zum Haus am Checkpoint Charlie, die nun dort ebenfalls zu sehen sind.

Friedrichstraße 44. Tel.: 2 51 10 31.

S-Bahn: S1-S3, S5, S7, S9 (Friedrichstraße)

U-Bahn: U6 (Friedrichstraße)

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