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Martin-Gropius-Bau

Martin-Gropius-Bau
8. Juni 2017 uwefreund

Berlin - Martin-Gropius-Bau

Berlin: Martin-Gropius-Bau

In den Jahren 1877-81 wurde der Martin-Gropius-Bau im Stil der Renaissance erbaut. F√ľr die Planung waren Martin Gropius (einem Gro√üonkel des ber√ľhmten Architekten Walter Gropius) und Heino Schmiede zust√§ndig. Welche Verwendung das Geb√§ude hatte, erkennt man noch heute an der Fassade: Bildreihen zeigen die Abteilungen des ehemaligen K√∂niglichen Kunstgewerbemuseums (das Nachfolgemuseum befindet sich heute am Kulturforum im Tiergarten) und Schmuckreliefs Handwerker bei der Arbeit. Die Mosaiken unter dem Dach stellen die Kulturen der Welt dar. Im 2. Weltkrieg wurde der Martin-Gropius-Bau schwer besch√§digt, in den Jahren 1979-81 jedoch sorgf√§ltig restauriert.

Heute dient das Geb√§ude f√ľr Ausstellungen und Archive. Hier befindet sich die Berlinische Galerie, die J√ľdische Abteilung des Berlin Museums und das Werkbund-Archiv, das die Alltagskultur dieses Jahrhunderts pr√§sentiert. Die Berlinische Galerie zeigt Werke Berliner K√ľnstler von der zweiten H√§lfte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Die fotografische Sammlung besitzt 200 Fotografien Heinrichs Zilles sowie das Archiv Erich Salomons, dem ersten gro√üen deutschen Fotojournalisten. Mehr als 10000 Negative und Fotos dokumentieren seine Arbeiten.

Stresemannstraße 110.

S-Bahn: S1, S2 (Anhalter Bahnhof)

U-Bahn: U1, U7 (M√∂ckernbr√ľcke), U6 (Kochstra√üe)

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