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Schauspielhaus

Schauspielhaus
8. Juni 2017 uwefreund

Berlin - Schauspielhaus

Berlin: Schauspielhaus

Den Mittelpunkt des Gendarmenmarktes bildet das Schauspielhaus, eines der sch√∂nsten Geb√§ude Schinkels. In den Jahren 1818-21 wurde es auf den Grundmauern des 1817 abgebrannten Nationaltheaters erbaut. Schinkel standen bedeutende K√ľnstler zur Seite: Christian Daniel Rauch schuf den Giebel mit der Quadriga Apollon Musag√®tes mit dem Greifenwagen, Christian Friedrich Tieck u. a. den plastischen Schmuck der Giebelfelder. August von Kloeber entwarf die Gem√§lde um die Gestalt des Apollo in den Treppenh√§usern. Dank des 6 m hohen Sockels geht das Schauspielhaus zwischen den beiden Domen nicht unter. Er ist nach wie vor der Blickfang des Gendarmenmarktes. Eine weitr√§umige Freitreppe f√ľhrt zum Eingang des Theaters.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde aus dem Franz√∂sischen Kom√∂dienhaus das Nationaltheater. Das Schiller-Denkmal von Reinhold Begas vor dem Schauspielhaus erinnert daran, dass vor allem dessen Werke hier gespielt wurden. Das Geb√§ude besitzt eine sehr gute Akustik, weshalb es oft auch als Konzert- und Opernsaal genutzt wurde. Bedeutende Intendanten des Theaters waren Leopold Jessner und Gustaf Gr√ľndgens.

Das Schauspielhaus wurde mehrfach renoviert und umgebaut. Das erste Mal 1851, nachdem das Gebäude 1848 während der Märzrevolution als Tagungsort der Preußischen Nationalsammlung genutzt und anschließend vom preußischen Militär besetzt wurde. Heute ist das Schauspielhaus orginalgetreu wiederhergestellt, es wird aber nur noch als Konzertsaal genutzt.

Gendarmenmarkt. Tel.: 20 90 21 56 (Kasse).

U-Bahn: U6 (Französische Straße), U2 (Hausvogteiplatz)

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