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Pfaueninsel

Pfaueninsel
8. Juni 2017 uwefreund

Berlin - Pfaueninsel

Berlin: Pfaueninsel

Etwa 1,5 km lang und 500 m breit ist die Pfaueninsel, eines der romantischsten Naherholungsgebiete Berlins. Die Insel liegt zwischen Wannsee und Kladow in der Havel und ist mit ihrem jahrhundertealten Baumbestand sowie der artenreichen Vogelwelt das schönste Naturschutzgebiet Berlins.

Auf der westlichen Inselspitze ließ Friedrich Wilhelm II. 1794-97 fĂŒr sich und seine Geliebte Wilhelmine Encke, der spĂ€teren GrĂ€fin Wilhelmine von Lichtenau, ein Lustschlösschen im Ruinenstil errichten. Leider starb der König schon 1797, so dass er von seinem Schloss nie Gebrauch machen konnte. Statt dessen nutzten sein Sohn König Friedrich Wilhelm III. und seine Gemahlin, Königin Luise, die Pfaueninsel als Sommersitz.

Die BrĂŒcke, die sich zwischen den beiden TĂŒrmen befindet, war ursprĂŒnglich aus Holz. 1807 wurde sie jedoch durch eine gusseiserne im gotischen Stil ersetzt. Im Rundbogen sieht man eine Landschaftsmalerei, die 1975 im Rahmen der Restaurierungsarbeiten erneuert wurde. Die InnenrĂ€ume des Schlosses besitzen noch immer ihre Originalausstattung. Stukkaturen, Wand- und DeckengemĂ€lde sowie Fußböden aus Edelhölzer bestimmen den Charakter der RĂ€ume.

Um 1820 legte Peter Joseph LennĂ© auf der Pfaueninsel eine Parklandschaft im Stil englischer GĂ€rten an. Die von verschiedenen Baumarten gesĂ€umten Wege fĂŒhren zu idyllisch gelegenen GebĂ€uden im Stil der Romantik. Außerdem findet man Volieren, FontĂ€nen, GewĂ€chshĂ€user und einen Ententeich mit Wasserfall. In der Mitte der Insel befindet sich das Kavalierhaus, das Schinkel in den Jahren 1824-36 umgestaltete.

Die Pfauen, der die Insel ihren Namen verdankt, wurden 1824 vom Landgut Sakrow geholt. Noch heute leben etwa 60 Pfauen frei auf der Insel.

Zehlendorf.

S-Bahn: S1, S3 (Wannsee)

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