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Florenz ReisefĂŒhrer

Florenz: Basilica di Santa Croce

Die Basilica di Santa Croce wurde 1444 eingeweiht. Ihr Bau geht auf das Jahr 1294 zurĂŒck, und die PlĂ€ne stammen von Arnolfo di Cambio. Die Bevölkerung und die Republik Florenz unterstĂŒtzten den Bau, und Franz von Assisi höchstpersönlich soll, den Überlieferungen nach, den ersten Stein fĂŒr den Bau der Basilika angelegt haben. Sie wurde auf den Fundamenten einer kleineren Franziskanerkirche errichtet, die Anfang des 13. Jhdt. an dieser Stelle erbaut worden war. Als im Jahr 1966 ein Teil der heutigen Kirche aufgrund von Überschwemmungen einstĂŒrzte, wurden die Überreste der ersten Kirche entdeckt. ... >>>

Florenz: Dom von Florenz

Mit dem Bau des Doms wurde 1296 begonnen, und es dauerte 72 Jahre, bis die Bauarbeiten unter Architekt Arnolfo di Cambio 1368 abgeschlossen wurden. Kein Wunder, dass es so lange gedauert hat – es handelt sich um eine der grĂ¶ĂŸten Kirchen des gesamten Christentums. Sie ist 160 Meter lang, 43 Meter breit und 90 Meter breit in ihrem Querschiff. Die Kuppel vom Architekten Filippo Brunelleschi wurde allerdings erst ein Jahrhundert nach dem Bau der Kathedrale errichtet. Sie war sein Lebenswerk, und er benötigte 14 Jahre, um die 114 Meter hohe Kuppel mit einem Durchmesser von 45 Metern fertigzustellen. Die KĂŒnstler Giorgio Vasari und Federico Zuccari gestalteten das Innere der Kuppel. Hier sieht man das JĂŒngste Gericht, dessen Szenen zwischen 1568 und 1579 gemalt worden sind, ein wahrhaft ĂŒberwĂ€ltigendes GemĂ€lde. ... >>>

Florenz: Gallerie dell’Academia

Michelangelos David ist zweifellos das beeindruckendste Werk, was man in der Gallerie Dell ‘Academia aus nĂ€chster NĂ€he bewundern kann. Die ĂŒber fĂŒnf Meter hohe Skulptur am Ende des Korridors der Gefangenengalerie wurde von Michelangelo im Jahr 1504 mit Hilfe eines Meißels aus einem einzigen Marmorblock geformt. SpektakulĂ€r! UrsprĂŒnglich stand die Skulptur auf der Piazza della Signoria, wo sie irgendwann Gefahr lief, diverse SchĂ€den zu erleiden. Also brachte man sie 1873 in das Museum und stellte Jahre spĂ€ter an ihren ursprĂŒnglichen Standort eine maßstabsgetreue Nachbildung auf. Gezeigt wird David mit angespannter Muskulatur und hochkonzentriert, kurz vor seinem Angriff auf Goliath. Kurios: seine HĂ€nde und sein Kopf scheinen im VerhĂ€ltnis zum restlichen Körper unproportioniert, um die StĂ€rken Davids gegenĂŒber seinem Gegner hervorzuheben. ... >>>

Florenz: Giardini Bardini – traumhafter Ausblick auf Florenz – Park und GĂ€rten

Ein wunderschönes Panorama ĂŒber Florenz und gleichzeitig eine Ruhe-Oase bieten die Bardini-GĂ€rten in der NĂ€he des Palazzo Pitti und des Ponte Vecchio Arno. Sie nehmen einen großen Teil des HĂŒgels ein, der von der alten Standmauer begrenzt ist. Die Geschichte des ursprĂŒnglichen Gartens geht bereits bis ins Mittelalter zurĂŒck. Ende des 19. Jahrhunderts wird er so in einem ReisefĂŒhrer beschrieben: „Ein herrlicher und weitlĂ€ufiger Garten, und obwohl er auf einem ziemlich steilen HĂŒgel liegt, ist er bequem mit der Kutsche auf einer bequemen und schönen Straße zu erreichen.“ Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nutze ihn der als "FĂŒrst der Antiquare" bekannte Stefano Bardini als beeindruckende Kulisse zur Unterhaltung seiner wohlhabenden Kundschaft. ... >>>

Florenz: Mercato Centrale

Der Ursprung des Zentralmarktes geht auf die florentinische Renaissance zurĂŒck, als die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts die Hauptstadt Italiens war. Als die Bevölkerung wuchs und der alte Markt zerstört wurde, um die Piazza della Repubblica zu schaffen, reichte der Markt in der Loggia del Porcellino nicht mehr aus, um die schnell wachsende Bevölkerung zu versorgen. FĂŒr die MĂ€rkte wurden weitere RĂ€ume benötigt, und so errichtete Architekt Giuseppe Mengoni neben der Kirche San Lorenzo eine zweistöckige Eisenkonstruktion, in der heute die Markthalle untergebracht ist. Um dieses GebĂ€ude herum befindet sich der offene Markt, der als San-Lorenzo-Markt bekannt ist. Im Gegensatz zum ĂŒberdachten Markt, auf dem Lebensmittel und Ă€hnliche Produkte verkauft werden, und EssensstĂ€nde zu finden sind, gibt es auf dem offenen Markt ein buntes Angebot an Kleidung, Accessoires und Souvenirs. ... >>>

Florenz: Museo Galileo

Das Museum beherbergt eine Vielzahl wissenschaftlicher Objekte, Instrumente und GegenstĂ€nde aus der Zeit vor der Renaissance bis zum 20. Jhdt. Es gibt verschiedene Sammlungen, die mit den SehenswĂŒrdigkeiten und der Geschichte von Florenz in Verbindung stehen. So berichtet die Medici-Sammlung in insgesamt neun SĂ€len aus der Zeit des Großherzoges mit GegenstĂ€nden aus dem Besitz der Familie Medici, die aus dem 15. bis 18. Jhdt. stammen. Man kann auch Objekte von Galileo sehen, wie seine beiden Teleskope, und Thermometer von Mitgliedern der Accademia del Cimento. ... >>>

Florenz: Palazzo Pitti

UrsprĂŒnglich war der Palazzo Pitti die Residenz der Großherzöge der Toskana und der Königsfamilie von Italien. Mittlerweile beherbergt der riesige Palast eines der wichtigsten Museen Italiens mit angeschlossenen Galerien, wo man neben GemĂ€lden und Skulpturen auch KunstgegenstĂ€nde aller Couleur bewundern kann. Alternativ laden die berĂŒhmten Boboli-GĂ€rten, in denen die ersten Opern der Geschichte aufgefĂŒhrt worden sind, die Besucher zum Flanieren ein. ... >>>

Florenz: Pallazzo Vecchio

Der Palazzo Vecchio erinnert an venezianische PalĂ€ste, ist aber auch ein typisches Bauwerk fĂŒr Florenz und definitiv eine der interessantesten SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt. Er befindet sich auf der Piazza della Signoria und beherbergt Teile der Stadtverwaltung, fungiert aber gleichzeitig als Museum, was die HauptrĂ€ume angeht. Dort kann man beeindruckende Wandmalereien und GemĂ€lde von berĂŒhmten lokalen KĂŒnstlern wie Domenico Ghirlandaio, Bronzino und Giorgio Vasari bewundern. ... >>>

Florenz: Piazza della Signoria

Zur Zeit des Römischen Reiches gab es auf dem Platz ein Thermalbad. Im frĂŒhen Mittelalter verschwanden die BĂ€der und der Platz wurde im Laufe der Zeit von Handwerkern ĂŒbernommen. Zu den Attraktionen der Piazza della Signoria gehört das GebĂ€ude, das sie prĂ€gt, der Palazzo Vecchio, der einst als Wohn- und ArbeitsstĂ€tte fĂŒr Regierungsbeamte gedient hatte und heute ein Museum beherbergt. Am Eingang befinden sich die Skulpturen von Adam und Eva, die Kopie von Michelangelos David sowie Herkules und Cacus. ... >>>

Florenz: Ponte Vecchio

Die BrĂŒcke wurde nach 12 Jahren Bauzeit 1345 fertiggestellt. Schon damals befanden sich rechts und links von der BrĂŒcke kleine LĂ€den und GeschĂ€fte. Im 15. und 16. Jhdt. gab es vor allem Metzger und Schlachter, die in den HĂ€usern entlang der BrĂŒcke tĂ€tig waren. Dann aber zog der Hof in den Palazzo Pitti um, und Ferdinand I. befand, dass die LĂ€den geschlossen werden mussten, da der Geruch wohl sehr ĂŒbel war. Daraufhin haben sich Juweliere und Goldschmiede angesiedelt und sind bis heute geblieben. Es gibt aus dieser Zeit auch einen Korridor, der entlang der Ostseite der BrĂŒcke fĂŒhrt, und den Palazzo Vecchio mit dem Palazzo Pitti verbindet. ... >>>

Florenz: Uffizien-Gallerie – Gallerie degli Uffizi

Eine der schönsten und wertvollsten Sammlungen aus der Antike macht die Uffizien-Galerie zu einem der berĂŒhmtesten Museen der Welt. Hier findet man Kultwerke wie Botticellis „Die Geburt der Venus“, oder Leonardo da Vincis „Anbetung der Könige“ neben weiteren faszinierenden Skulpturen, griechischen und römischen Statuen, GemĂ€lden, Zeichnungen und BĂŒchern von der Gotik bis zur Renaissance. ... >>>