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Florenz: Gallerie dell’Academia

Florenz: Gallerie dell’Academia
11. August 2021 uwefreund

Florenz: Gallerie dell’Academia

Die Zahlen sprechen f√ľr sich: rund 1,5 Millionen Menschen besuchen pro Jahr das Museum, das seinen Ursprung in der 1563 in Florenz gegr√ľndeten Akademie der Sch√∂nen K√ľnste hat, und eine der ber√ľhmtesten Kunstsammlungen Italiens beherbergt. Seit 1784 wurde hier eine umfangreiche Kunstsammlung angelegt, um den Studenten der Sch√∂nen K√ľnste Studienmaterial zur Verf√ľgung zu stellen. Mit den Jahren kamen weitere Gem√§lde aus Kl√∂stern und Konventen hinzu.

Hier erf√§hrt der Besucher, wie eine der glorreichsten Epochen der italienischen Kunstgeschichte ausgesehen hat: die Renaissance. Michelangelos David ist zweifellos das beeindruckendste Werk, was man in der Gallerie Dell ‚ÄėAcademia aus n√§chster N√§he bewundern kann. Die √ľber f√ľnf Meter hohe Skulptur am Ende des Korridors der Gefangenengalerie wurde von Michelangelo im Jahr 1504 mit Hilfe eines Mei√üels aus einem einzigen Marmorblock geformt. Spektakul√§r! Urspr√ľnglich stand die Skulptur auf der Piazza della Signoria, wo sie irgendwann Gefahr lief, diverse Sch√§den zu erleiden. Also brachte man sie 1873 in das Museum und stellte Jahre sp√§ter an ihren urspr√ľnglichen Standort eine ma√üstabsgetreue Nachbildung auf. Gezeigt wird David mit angespannter Muskulatur und hochkonzentriert, kurz vor seinem Angriff auf Goliath. Kurios: seine H√§nde und sein Kopf scheinen im Verh√§ltnis zum restlichen K√∂rper unproportioniert, um die St√§rken Davids gegen√ľber seinem Gegner hervorzuheben.

Ein weiteres Meisterwerk zeigt die vier Gefangenen von Michelangelo, vier Marmorstatuen, die f√ľr das Grab von Papst Julius II. angefertigt worden sind. Aber es sind auch zahlreiche Gem√§lde aus der Renaissance von gro√üartigen K√ľnstlern zu sehen.

Zu den wichtigsten Räumen des Museums zählen folgende:

  • Galleria dei Prigioni (Galerie der Gefangenen) mit den vier Gefangenen von Michelangelo
  • Tribuna del David mit der pr√§chtigen Skulptur des David
  • Sala del Duecento mit den √§ltesten Werken der Galerie
  • Sala del Colosso mit Werken aus der zweiten H√§lfte des 15. und der ersten H√§lfte des 16. Jhdt., u.a. das Gem√§lde ‚ÄěDie Entr√ľckung der Sabinerinnen‚Äú von Giovanni da Bologna und mehrere sehr wichtige religi√∂se Gem√§lde
  • Dipartimento degli Strumenti Musicali mit bedeutenden Musikinstrumenten wie dem Cello von Niccolo Amati aus dem Jahr 1650 und einer Stradivarius-Geige aus dem Jahr 1716.

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