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Charité

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8. Juni 2017 uwefreund

Berlin - Charité

Berlin: Charité

1710 grassierte in der Mark Brandenburg die Pest. Deshalb beschloss König Friedrich I., außerhalb der Berliner Stadtmauern ein Seuchenhaus zu bauen, um den Betroffenen zu helfen und die Gesunden vor Ansteckung zu schĂŒtzen. Aus diesem Pest- und Seuchhaus entstand eines der berĂŒhmtesten KrankenhĂ€user Europas. BerĂŒhmt wurde die CharitĂ© in den Jahren 1870-1933, als hier z. B. Robert Koch (der Entdecker des Milzbrand-, Tuberkel- und Choleraerregers) und Rudolf Virchow arbeiteten und forschten. Andere berĂŒhmte Mediziner der CharitĂ© waren Christoph Wilhelm Hufeland, Ferdinand Sauerbruch und Therodor Brugsch, dem nach 1945 die Leitung des Klinikums ĂŒbertragen wurde.

Im 2. Weltkrieg wurde die CharitĂ© stark beschĂ€digt. 1982 entstand das neue chirurgische Zentrum, ein Hochhaus von 83,50 m Höhe mit 24 OperationssĂ€len. Die CharitĂ© verfĂŒgt heute ĂŒber 2000 Betten und nimmt im Jahr rund 250000 Betreuungen vor. Lange Jahre war sie das Vorzeigeinstitut der DDR.

Luisenstraße

S-Bahn: S1-S3, S5, S7, S9 (Friedrichstraße)

U-Bahn: U6 (Friedrichstraße)

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