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Maxim-Gorki-Theater

Maxim-Gorki-Theater
8. Juni 2017 uwefreund

Berlin - Maxim-Gorki-Theater

Berlin: Maxim-Gorki-Theater

Das heutige Maxim-Gorki-Theater wurde als Sitz der Berliner Singakademie erbaut. Die Entw├╝rfe f├╝r das Geb├Ąude im klassizistischen Stil stammen von Karl Friedrich Schinkel, erbaut wurde es in den Jahren 1825-37 von dem Architekten Karl Theodor Ottmer.

In ganz Europa war der Konzertsaal wegen seiner hervorragenden Akustik ber├╝hmt. 1842 gab Franz Liszt hier Konzerte, auch Clara Wieck, Niccol├▓ Paganini und Anton G. Rubinstein traten hier auf. Unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde 1829 Bachs Matth├Ąus-Passion wiederaufgef├╝hrt ┬ľ daran erinnert eine Gedenktafel. Auch als Vortragssaal wurde das Theater genutzt: z. B. Alexander von Humboldt hielt hier seine Kosmos-Vorlesungen.

Zur Zeiten der DDR, seither tr├Ągt es den Namen Maxim-Gorki-Theater, wurden eigenwillige sozialkritische Inszenierungen aufgef├╝hrt. Das Werk Nachtasyl von Maxim Gorki geh├Ârt seit 1957 zum festen Repertoire des Theaters. Des Weiteren befinden sich Dramen russischer Autoren wie Nikolai Gogol und Michail Bulgakow auf dem Spielplan. Erfolgreich sind St├╝cke von Gegenwartsautoren, die mit der ehemaligen DDR abrechnen.

Am Festungsgraben 2. Tel.: 2 08 27 83 (Kasse).

S-Bahn: S1-S3, S5, S7, S9 (Friedrichstra├če)

U-Bahn: U6 (Friedrichstra├če)

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