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MusĂ©e d’Orsay

MusĂ©e d’Orsay
8. Juni 2017 uwefreund

Paris - MusĂ©e d’Orsay

Paris: MusĂ©e d’Orsay

Das Museum ist in einem ehemaligen Bahnhof untergebracht, der zur Weltausstellung 1900 von Victor Laloux entworfen worden ist.

Victor Laloux entwarf zur Weltausstellung 1900 einen prunkvollen Bahnhof, den Gare d’Orsay. Diese riesige Glas-Eisen-Konstruktion, die von einer Glaskuppel gekrönt und von den Fassaden des HĂŽtel d’Orsay an drei Seiten umgeben ist, musste bereits 1939 fĂŒr den Fernverkehr geschlossen werden, da die Bahnsteige fĂŒr die modernen ZĂŒge zu kurz wurden.

In den 70er Jahren entkam der Bau nur knapp dem Abriss. Stattdessen entschied man sich dafĂŒr, aus dem GebĂ€udekomplex ein Museum des 19. Jahrhunderts zu machen. Nach dem Umbau, der sich stark an die ursprĂŒngliche Architektur hielt, wurde 1976 das „MusĂ©e d’Orsay“ eröffnet.

Seine Sammlungen widmen sich den Kunstrichtungen der Jahre 1848 bis 1914: Impressionismus und Symbolismus vor 1870, Realismus und „École de Barbizon“, Akademismus, Romantik, Jugendstil und Klassizismus – von GemĂ€lden und Skulpturen bis zur Architektur und zum Kunsthandwerk.

BerĂŒhmte Kunstwerke: Das Höllentor (Rodin), Das FrĂŒhstĂŒck im Freien (GemĂ€lde von Manet), Der Tanz (Skulptur von Carpeaux), Le Moulin de la Galette (GemĂ€lde von Renoir), Dr. Paul Gachet (GemĂ€lde von van Gogh), Tierjagd (GemĂ€lde von EugĂšne Delacroix), Stuhl (gefertigt von Charles Rennie Mackintosh).

62, Rue de Lille; Haupteingang: 1, Rue de Bellechasse; Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 10 bis 18 Uhr (Verkauf der Eintrittskarten bis 17.15 Uhr), Donnerstag 10 bis 21.45 Uhr, Samstag 9 bis 18 Uhr

Metro: Solférino

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