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Theatinerkirche

Theatinerkirche
8. Juni 2017 uwefreund

MĂŒnchen - Theatinerkirche

MĂŒnchen: Theatinerkirche

Die erste echte Barockkirche MĂŒnchens war die Theatinerkirche (eigentlicher Name: Stiftskirche St. Kajetan), fĂŒr viele die schönste Kirche der bayerischen Hauptstadt. 1663 begann Agostino Barelli mit dem ersten Bauabschnitt, Enrico Zuccalli vollendete die 71 m hohe Kuppel, errichtete 1692 die beiden TĂŒrme und gestaltete die Inneneinrichtung. Die Fassade im Rokokostil wurde erst 1765-1769 von François CuvilliĂ©s geschaffen.

Im Innern hebt sich besonders die von Andreas Faistenberger geschaffene geschnitzte Kanzel aus dunklem Holz von den weiß gestrichenen WĂ€nden ab. Beherrscht wird der Innenraum von den hohen Rundbögen des Tonnengewölbes und der Kuppel, die sich ĂŒber der Vierung erhebt. Sehenswert sind auch der Hochaltar mit einem GemĂ€lde des Rubens-SchĂŒlers Caspar de Caryer, der Marienaltar mit GemĂ€lden von Cignani (1676) und DesmarĂ©es sowie der Kajetan-Altar von Sandrart.

In der Gruft der Kirche fanden u. a. die Wittelsbacher Könige Maximilian I. Joseph, Maximilian II. und Kronprinz Rupprecht von Bayern ihre letzte RuhestĂ€tte. Des weiteren liegen hier KurfĂŒrst Ferdinand Maria und seine Frau Henriette Adelaide von Savoyen begraben. Sie stifteten die Theatinerkirche als Dank fĂŒr die langersehnte Geburt des Kronprinzen Max Emanuel.

Theatinerstraße 22, Stadtteil: Altstadt/Lehel. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10.00-13.00 und 15.00-16.30, Sa. 10.00-15.00

U-Bahn: U3-U6 (Odeonsplatz)

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