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Sanary-sur-Mer

Sanary-sur-Mer
8. Juni 2017 uwefreund

C├┤te dÔÇÖAzur - Sanary-sur-Mer

C├┤te dÔÇÖAzur:┬áSanary-sur-Mer

Wenn man von Toulon in Richtung Marseille aufbricht, erreicht man den Badeort Sanary-sur-Mer, eine Gemeinde mit rund 17.000 Einwohnern. Hier gibt es einen sch├Ânen Jachthafen mit gro├čen Schiffen und kleinen bunten Fischkuttern. Sanary wurde 1035 unter dem Namen San Nazari gegr├╝ndet. 1890 benannte man es schlie├člich in den provenzalischen Namen Sanary-sur-Mer.

Im Zweiten Weltkriegs galt Sanary als Zufluchtsort f├╝r viele Deutsche, die vor den Nazis flohen und hier im Exil lebten. Zu den ber├╝hmtesten Auswanderern geh├Ârten beispielsweise Bertolt Brecht, Bruno Frank, Albert Drach, Thomas Mann, Ferdinard Bruckner, Marta Feuchtwanger, Arnold Zweig und Egon Erwin Kisch. Sanary wurde vom deutsch-amerikanischen Philosophen Ludwig Marcuse Hauptstadt der deutschen Literatur im Exil genannt. Die meisten der K├╝nstler konnten nach Amerika ausreisen, noch bevor S├╝dfrankreich von den Deutschen besetzt wurde. Eine Gedenktafel erinnert an die ehemaligen Auswanderer aus Deutschland und ├ľsterreich.

Viele Sehensw├╝rdigkeiten gibt es in der kleinen Stadt nicht, aber ein Spaziergang durch die Altstadt von Sanary-sur-Mer ist in jedem Fall zu empfehlen. In den engen Gassen herrscht ein munteres Treiben, und es gibt g├╝nstige Gesch├Ąfte und Restaurants.

Weitere Sehensw├╝rdigkeiten vor Ort sind die Kirche Saint Nazaire, ein neogotischer Bau aus dem 19. Jahrhundert, der die alte romanische Kirche aus dem 16. Jahrhundert ersetzte, der Tour Romane aus dem Mittelalter und die Kapelle Notre Dame, die gegen 1560 auf einer Anh├Âhe im Westen der Stadt entstand und eine sch├Âne Aussicht ├╝ber die K├╝ste bis zu den ├Äles des Embiez bietet.

Sanary-sur-Mer, Frankreich
Var Toulon

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