Einfach mehr sehen!

Monaco

Monaco
8. Juni 2017 uwefreund

Cîte d’Azur - Monaco

Cîte d’Azur: Monaco

Das FĂŒrstentum Monaco liegt an der französischen MittelmehrkĂŒste zwischen Nizza und der französisch-italienischen Grenze. Die KĂŒstenlĂ€nge des FĂŒrstenturms betrĂ€gt etwa vier Kilometer. Monaco ist mit seinen 192 Hektar GrĂ¶ĂŸe nach dem Vatikanstaat der zweitkleinste Staat der Welt. Hier leben rund 30.000 Einwohner aus 119 Nationen, wobei nur 5000 die monegassische StaatsbĂŒrgerschaft besitzen.

Monaco ist in vier Stadtbezirke aufgeteilt: Monaco Ville auf einem felsigen Vorgebirge mit dem Palais du Prince, der Regierungssitz der Familie Grimaldi, das Ă€lteste noch herrschende europĂ€isches FĂŒrstenhaus, das Gebiet La Condamine am Hafen und Monte Carlo, das GeschĂ€ftszentrum von Monaco. Hier gibt es neben Kinos, Casinos und Theatern viele weitere VergnĂŒgungszentren.

Da Monaco mit Ausnahme der KĂŒste komplett von Frankreich umschlossen ist, kann man nur aus Frankreich kommend einreisen. Grenzkontrollen finden aber nicht statt. Zwischen Menton und Nizza fahren mehrere Buslinien die KĂŒste entlang, die auch Monaco anfahren. Die Stadt hat einen eigenen Bahnhof, und der nĂ€chstgelegene Flughafen befindet sich in Nizza. Dort gibt es einen Hubschraubershuttle nach Monaco. Das FĂŒrstentum besitzt zwei HĂ€fen, Port Hercule und Port de Fontvielle, die das ganze Jahr ĂŒber LiegeplĂ€tze fĂŒr Luxusjachten aus aller Welt anbieten.

Monaco ist der Staat der Prominenten und Sportler, die dort ihren ersten Wohnsitz haben, damit sie keine Steuer bezahlen mĂŒssen. In Monaco gibt es seit 1869 keine direkte Steuerpflicht fĂŒr Privatpersonen. Der große Anteil vermögender Einwanderer hat Monaco zu einem Symbol fĂŒr Luxus und Reichtum werden lassen. Der Staat hat weder eine eigene WĂ€hrung, noch eine Zentralbank, und nach einer Art WĂ€hrungsunion mit Frankreich ist im Dezember 2001 auch hier der Euro eingefĂŒhrt worden.

Das GlĂŒcksspiel machte den Auftakt zum wirtschaftlichen Aufstieg Monacos, was widerum den Tourismus mit sich brachte. Heute stehen Finanzdienstleistungen im Vordergrund. Rund 40 Banken und Vermögensverwalter sind hier registriert und verwalten ein Vermögen von rund 80 Milliarden Euro. Das FĂŒrstentum besuchen alljĂ€hrlich Millionen von Touristen, und hunderte von Millionen Fernsehzuschauer verfolgen jedes Jahr den großen Preis von Monaco. Die Stadt lebt und blĂŒht das ganze Jahr ĂŒber. Wer in Monaco ĂŒbernachten möchte, bucht sich am besten schon vor Reiseantritt ein Zimmer.

Zu den schönsten SehenswĂŒrdigkeiten gehören die Place du Palais mit einem herrlichen Panoramablick, der Palais Princier und die entzĂŒckende Chapelle de la Visitation, die mittlerweile als Pinakothek fungiert. Sie beherbergt Werke italienischer BarockkĂŒnstler und einige GemĂ€lde von Rubens, ZurbarĂĄn und Ribera. Interessant sind auch das MusĂ©e OcĂ©anographique und das nahe gelegene Monte Carlo Story, das die UrsprĂŒnge und Geschichte von Monaco erzĂ€hlt.

Monaco-Ville, Monaco
Monaco

0 Kommentare

Antwort hinterlassen