Wo sich heute die Thalkirchener Marienkirche befindet, hat bereits im 13. Jahrhundert
ein spätromanisches Gotteshaus gestanden. Ab 1400 begann man mit dem Bau der heutigen
Kirche Sankt Maria, Teile der alten Kirche finden sich im Turm und an der Ostwand. Ende
des 17. Jahrhunderts wurde Sankt Maria barockisiert und Anfang 1900 im neobarocken Stil
erweitert.
Hervorzuheben im Innern ist der von Ignaz Günther umgestaltete Hochaltar. Das Gnadenbild
der Muttergottes ist ein Teil des im Jahr 1482 errichteten gotischen Retabels.
Betrachtenswert sind auch die Kanzel (Ende des 17. Jahrhunderts), der Antoniusaltar von
Büchsenmann (1911) und das Deckenbild Anbetung der Könige von Schleibner
(1917).