Die Klosterkirche in Fürstenfeldbruck gehört zu den imposantesten Kirchenbauten
Bayerns. Sie wurde in den Jahren 1717-1736 unter der Leitung von Antonio Viscardis und
Johann Georg Ettenhofers von Mönchen erbaut, und ersetzte eine frühgotische Kirche aus
dem 13. Jahrhundert. Die spätbarocke Klosterkirche hat mächtige Ausmaße: Sie ist 87 m
lang, 32 m breit und 43 m hoch. Der Kirchturm besitzt eine Höhe von 70 m.
An der Gestaltung der Kirche wirkten verschiedene Meister ihres Fachs mit: Cosmas Damian
Asam schuf die Fresken, sein Bruder Egid Quirin die Seitenaltäre, Petro Francesco die
reichen Stukkaturen. Johann Nepomuk Schöpf ist der Maler des Hochaltarbildes, Johann Fux
baute die Orgel.
Das Kloster wurde bereits Anfang des 19. Jahrhunderts säkularisiert und heute befindet
sich darin eine Polizeischule.