Der Architekt Friedrich von Bürklein ist für das Aussehen des heutigen Hauptbahnhofes
verantwortlich: Der Eingang ähnelt einer neuromanischen Kirche und weist starke
Ähnlichkeit mit der zur gleichen Zeit erbauten St. Bonifaz-Basilika auf. Fast 30 m weit
und 20 m hoch war das hölzerne Tonnengewölbe, dass sich über die fünf Gleise des
Bahnhofs spannte. Am 1. Oktober 1849 fuhr nach zweijähriger Bauzeit der erste Zug
Richtung Augsburg ab.
Nachdem der Hauptbahnhof während des 2. Weltkrieges nahezu zerstört wurde, hat man ihn
wiederaufgebaut und mehrfach modernisiert. Derzeit ist eine vollständige Neugestaltung
des Eingangsbereiches im Abschluß.