In den Jahren 1843-1852 entstand als nördlicher
Abschluss der Ludwigstraße das
Siegestor. Ludwig I. übergab den Auftrag für den Bau dem Architekten Friedrich von
Gärtner. Das Siegestor war dem Konstantinsbogen in Rom nachempfunden und ehrte die
Verdienste der bayerischen Armee. Es wird gekrönt von einer bronzenen Bavaria mit einer
Löwen-Quadriga (nach einem Entwurf von Johann Martin Wagner, 1852). Das im 2. Weltkrieg
schwer beschädigte Siegestor wurde in den nachfolgenden Jahren nur noch teilweise
restauriert. 1958 erhielt es eine neue Inschrift: Dem Siege geweiht, im Kriege
zerstört, zum Frieden mahnend.