Zwischen 1834 und 1839 erbaute Friedrich von Gärtner im Auftrag von König Ludwig I.
die Bayerische Staatsbibliothek. Das Gebäude besitzt eine Fassade von 155 m Länge,
umschließt mit seinen sieben Flügeln zwei Höfe und weist 25 Fensterachsen auf. Die
Architektur ist dem Palazzo Storni in Florenz nachempfunden. Hervorzuheben ist die
Freitreppe mit Skulpturen von Ludwig Schwanthaler: Gezeigt werden (von rechts nach links)
Homer, Thukydides, Aristoteles und Hippokrates.
Die Bayerische Staatsbibliothek ist mit rund 6 Mio. Bänden und mehr als 32.000 laufenden
Zeitschriften die größte wissenschaftliche Universalbibliothek Deutschlands. Besonders
hervorzuheben sind die Handschriften- und Inkunabelabteilung, die Musikaliensammlung, die
Orient- und Fernostsammlung, die Osteuropasammlung und die Kartensammlung mit mehr als 800
Atlanten und 250.000 geographischen Karten.