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Lenbachhaus

Lenbachhaus
8. Juni 2017 uwefreund

M√ľnchen - Lenbachhaus

M√ľnchen:¬†Lenbachhaus

Seit 1929 sind in der Villa des ber√ľhmten Malers Franz von Lenbach (1836-1904) die Sammlungen der St√§dtischen Galerie untergebracht. Die Villa wurde von dem Architekten Gabriel von Seidl unter Mitwirkung von Lenbach in den Jahren 1887-1891 erbaut. Als Vorbild dienten italienische Landvillen der Renaissance. Im ehemaligen S√ľdfl√ľgel des Hauses befanden sich die Ateliers Lenbachs. Die Villa wurde im 2. Weltkrieg stark zerst√∂rt, wobei auch die reiche historische Ausstattung f√ľr immer verloren ging.

Den Schwerpunkt der Sammlung bildet die Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Ber√ľhmt wurde das Lenbachhaus durch die Bilder des ¬ďBlauen Reiters¬Ē, die nach dem 2. Weltkrieg in den Besitz der St√§dtischen Galerie gelangten. Zu sehen sind Gem√§lde aus dem 19. Jahrhundert, u. a. von Spitzweg, Leibl, Corinth und Defregger, und aus dem 20. Jahrhundert. Hier sind vor allem die Maler August Macke, Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc, M√ľnter und Jawlensky zu nennen. Die Galerie wird st√§ndig durch Gem√§lde und Skulpturen zeitgen√∂ssischer K√ľnstler erg√§nzt, wie Andy Warhol, Josef Beuys, Arnulf Rainer und Anselm Kiefer.

Sonderausstellungen zu bestimmten Themen oder K√ľnstlern des 20. Jahrhunderts bzw. zu zeitgen√∂ssischer Kunst erg√§nzen die st√§ndigen Ausstellungen.

Luisenstra√üe 33-35, Stadtteil: Maxvorstadt. Telefon: 2 33-3 20 00. √Ėffnungszeiten: Di.-So. 10.00-18.00.

U-Bahn: U2 (Königsplatz)

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