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Schloss Niederschönhausen

Schloss Niederschönhausen
8. Juni 2017 uwefreund

Berlin - Schloss Niederschönhausen

Berlin: Schloss Niederschönhausen

Auf den Grundmauern eines Herrenhauses wurde von 1691-93 von A. Nering das Schloss Niederschönhausen erbaut. Im Jahr 1704 von Eosander v. Göthe erweitert, wurde es ab 1740 der Wohnsitz von Elisabeth Christine, der Gemahlin Friedrichs des Großen. 1760 verwüsteten russische Truppen das Schloss, das vier Jahre später von J. Boumann d. Ä. erneut umgebaut wurde.

1949-59 wurde Schloss Niederschönhausen der Amtssitz des ersten und einzigen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck. Danach diente es als Gästehaus der DDR-Regierung (u. a. wohnte 1989 hier Gorbatschow anlässlich der 40-Jahrfeier der DDR). Heute dient Schloss Niederschönhausen der Bundesregierung als Gästehaus.

Das Innere des Schlosses ist weitgehend im Rokoko gehalten. Die reich dekorierten Räume vermitteln einen Überblick, wie die Aristokratie in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts wohnte.

Lenné verwandelte in den Jahren 1828-31 den ursprünglich als Rokoko-Lustgarten im französischen Stil angelegten Park in eine englische Gartenlandschaft mit weiten Rasenflächen um.

Schlosspark, Zugang über: Ossietzkystraße, Dietzgenstraße, Tschaikowskistraße.

S-Bahn: S8, S10 (Pankow)

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