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Place de la Concorde

Place de la Concorde
8. Juni 2017 uwefreund

Paris - Place de la Concorde

Paris: Place de la Concorde

Die ¬ĄPlace de la Concorde¬ď geh√∂rt zweifellos zu den sch√∂nsten Pl√§tzen der Welt. Hier beginnt die Avenue des Champs-Elys√©es, die sich bis zum Triumphbogen hinzieht.

Verantwortlich f√ľr den Bau des Platzes war der Baumeister Jacques Gabriel. Er errichtete auch die beiden Geb√§ude links und rechts von der Rue Royale. Das linke Geb√§ute beherbergt heute das Hotel Crillon, im rechten Geb√§ude befindet sich seit 1792 das Marineministerium.

Der Platz wurde in der Zeit Ludwig XV. angelegt (er hie√ü damals auch Place Louis XV.) und trug eine zu Ehren des K√∂nigs aufgestellte Reiterstatue. W√§hrend der Franz√∂sischen Revolution wurde die Statue zerst√∂rt und der Platz in ¬ĄPlace de la R√©volution¬ď umbenannt.

W√§hrend der Revolution spielte der Platz auch noch eine andere Rolle, denn hier war eine Guillotine aufgestellt, die vielen Menschen das Leben kostete. Die prominentesten Verurteilten sind Ludwig XVI., Marie-Antoinette, Madame du Barry, Danton sowie Robespierre und sein Gefolge. 1795 wurde der Platz ein letztes Mal umbenannt und erhielt den Namen ¬ĄPlatz der Einheit¬ď (Place de la Concorde).

1833 wurde auf der Place de la Concorde das Geschenk des ägyptischen Vizekönigs Mehmed Ali aufgestellt. Es ist ein 22 Meter hoher und 220 Tonnen schwerer Obelisk aus Luxor, der noch aus der Zeit Ramses stammt, aus dem 13. Jahrhundert vor Christus.

Von 1836 bis 1854 wurde der acht Hektar gro√üe Platz vom K√∂lner Architekten Jacob Ignaz Hittorf noch weiter ausgeschm√ľckt. Der Brunnen und acht weibliche Statuen, welche die gr√∂√üten St√§dte Frankreichs darstellen (Marseille, Bordeaux, Nantes, Brest, Rouen, Lille, Strasbourg und Lyon), erg√§nzten den Platz.

Metro: Concorde

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