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Amalfik√ľste: Maiori und Minori – die Schwesterst√§dte

Amalfik√ľste:¬†Mariori und Minori ‚Äď die Schwesterst√§dte

Nur ein Kilometer trennt die beiden Schwesternst√§dte Maiori und Minori voneinander. Wie die Namen bereits andeuten, handelt es sich bei Minori um die ‚Äěkleine Schwester‚Äú, neben Maiori, der etwas gr√∂√üeren Ortschaft.

Beginnend mit Minori, √ľberrascht das 3.000-Einwohner St√§dtchen mit vielen h√ľbschen Sehensw√ľrdigkeiten und Attraktionen, wird aber dennoch nicht von Touristenmassen geflutet, die lieber Amalfi oder Positano besuchen wollen. Es ist sozusagen ein Mix aus italienischen Highlights, ohne dem Massentourismus verfallen zu sein. Es gibt sch√∂ne Str√§nde, r√∂mische Ausgrabungsst√§tten, Kirchen, einen Hafen und vieles mehr.

Unbedingt ansehen muss man sich die Villa Marittima Romana, ein typisches römisches Haus am Meer aus dem 1. Jhdt. n. Chr., mit gut erhaltenen Fresken, zauberhaften Mosaiken, Bassins und Thermalbädern.

Die Heilige Trofimea ist die Märtyrerheilige von Minori und gibt dem Dom der Stadt seinen Namen. Im Inneren der Kirche kann man einige Stufen zur Krypta heruntergehen und die Reliquien der Heiligen bewundern.

Wer einen s√ľ√üen Gaumen hat, kann in der Geburtsstadt der Spezialit√§t ‚ÄěTorta Ricotta e Pere‚Äú die s√ľ√üe Bombe probieren. Kreiert wurde sie von Salvatore de Risso, und im Dorf gibt es die gleichnamige Konditorei.

Die Stadt Maiori beherbergt den l√§ngsten Sandstrand entlang der Amalfik√ľste, der stellenweise mit vulkanischem Sand bedeckt ist. Hier kann man sich problemlos in die Fluten st√ľrzen, weil es in Maiori keine Felsen gibt, ein Paradies f√ľr Strandfans und Sonnenanbeter.

Der ehemalige Hafen der Republik Amalfi beherbergte einst prächtige Häuser und Paläste. Allerdings wurde die historische Altstadt 1954 durch eine schwere Überschwemmung zerstört, und viele Gebäude fielen dem Wasser zum Opfer.

Dennoch wartet Maiori mit Highlights wie der Stiftskirche Santa Maria de Mare aus dem 13. Jhdt. auf, deren Madonnenstatue nach m√ľndlicher √úberlieferung auf dem Wasser schwimmend den Ort erreichte. Im Komplex Santa Maria Olearia kann man die Katakomben der ersten M√∂nche an der Amalfik√ľste und das Museo di Arte Sacra ‚ÄěDon Clemente Confalone‚Äú besichtigen.

Eine fantastische Aussicht auf die Umgebung hat man im Naturpark Capo d’Orso.

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