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Kultur Paris

Kultur

Für viele gilt Paris als das Zentrum der Kultur. Hier trifft man auf zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Theater und Ballett, Kunst und vieles mehr. Wer es als Künstler in Paris geschafft hat, verdient sich seinen Namen in der Unterhaltungsbranche.

Quelle: unsplash.com

Denn viele der Unterhaltungsformen, die wir heute als wichtigen Teil unserer Kultur sehen, finden ihre Ursprünge in Paris oder haben hier zumindest eine starke Entwicklung durchgemacht. Wir haben einen Blick auf die kulturelle Geschichte der Stadt der Liebe geworfen!

Das französische Theater

Das Theater entstand bereits im alten Griechenland und wurde dort in großen Amphitheatern aufgeführt. Nach Paris kam die Kunstform mit den römischen Siedlern, die die französische Hauptstadt gründeten. Besonders im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte das französische Theater seinen eigenen Stil. Frankreich war schon früher dafür bekannt, mit den Normen zu brechen und kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Während staatliche Theater weiterhin klassische Stücke aufführten – und dies auch noch heute tun – entwickelten sich mit der Zeit immer mehr kleine Theater, in denen Stücke aufgeführt wurden, die sich mit kritischen Themen wie der Politik auseinandersetzten. Es entstanden Formen wie das Varietétheater, die heute in der ganzen Welt bekannt sind. Darunter befanden sich natürlich auch Etablissements wie das berühmte Moulin Rouge. Auch andere Theatergattungen bildeten sich, wie z. B. Burleske, was zum damaligen Zeitpunkt eine Form der Komödie war, anders als das heutige Burlesque, das sich in London aus dem französischen Ursprung entwickelte. Schon anhand der Namen kann man leicht erschließen, dass viele verschiedene Theaterformen in Paris entstanden. So beispielweise Vaudeville, ein Theater mit Gesang und Musik aus Paris. Auch Pantomime wird heute oft mit Frankreich und Paris in Verbindung gebracht. Die Kunstform stammt eigentlich ursprünglich aus Rom, ist aber in den Theatern und auf den Straßen von Paris zu dem geworden, was wir heute darunter verstehen. Auch andere Kunstformen, die dem Theater ähnlich sind, erlebten in Paris ihren Aufschwung. Ballett entstand bereits im 15. Jahrhundert auf französischen Fürstenhöfen, fand jedoch erst etwas später seinen Weg auf die großen Bühnen von Paris. Auch Opernhäuser wurden in der Stadt der Liebe zu einem wichtigen kulturellen Bestandteil und sind das bis heute. Im Palais Garnier und der Opéra Bastille werden zahlreiche Stücke aufgeführt, für die es Tickets online auf Plattformen wie Classictic zu kaufen gibt. Zwar entstand die moderne Oper in Florenz, viele französische Komponisten schrieben jedoch eigene Werke und kombinierten sie mit Ballett, weshalb Paris seither als eine der Hochburgen der Musikform gilt.

Die Erfinder des Kinos

Das Theater war ein wichtiger Vorgänger des Kinos und damit auch der Ursprung vieler Geschichten. Schauspieler mussten sich vorerst stark umstellen, denn die ersten Stummfilme erforderten lange Dreharbeiten und viele Unterbrechungen. Obwohl die Filmindustrie heute meist mit Hollywood verbunden wird, hatte das Kino seinen Ursprung in Europa. Die erste Aufführung eines Films fand 1895 in Berlin statt und wurde damals noch mit einem Projektor projiziert, der per Hand angekurbelt werden musste und den Namen Bioscop trug. Als offizielle Geburtsstunde der Filmvorführung gilt für viele Filmtheoretiker jedoch die Vorführung der Brüder Lumière in Paris. Die beiden Entwickler sind für zahlreiche Errungenschaften der Filmtechnik verantwortlich, darunter auch den Kinematographen, eine der ersten Filmkameras. Eine solche Kamera kann heute noch im Deutschen Museum angesehen werden. Bald wurden in zahlreichen großen Städten Kinopaläste eröffnet, in denen Stummfilme und später auch Tonfilme vorgeführt wurden. Natürlich bekam auch Paris ein eigenes Kino. Außerdem wurden Filme gerne in Varietétheatern gezeigt, unter anderem auch im Anschluss an Shows. Der französische Theaterbesitzer Georges Méliès produzierte den ersten Film, der nicht nur Geschehnisse abfilmte, sondern eine narrative Geschichte auf Film brachte. Damit gilt er laut Spiegel Online als der Urvater des Spielfilms. Frankreich dominierte lange Zeit den Filmmarkt, doch nach dem zweiten Weltkrieg lebten viele Filmproduzenten in den USA, weshalb sich die Filmbranche dorthin verlagerte. Noch heute ist der französische Einfluss im internationalen Film spürbar. Als Erfinder der Romantik sind sie maßgeblich für viele Genres und Erzählstrukturen des heutigen Films verantwortlich.

Französische Spiele im Casino

Auch die Welt der Casinos wird heute dank der legendären Stadt Las Vegas mit den Vereinigten Staaten in Verbindung gebracht. Tatsächlich stammen die Ursprünge der Unterhaltungsform jedoch aus Europa. Das erste Casino wurde in Venedig eröffnet und war damals eine spaßige Abwechslung für den Adel. Das damalige Casino hatte jedoch nicht viel mit heutigen Spielbanken gemeinsam. Erst mit der Zeit wurden Spiele übernommen, die wir heute mit dem Besuch im Casino verbinden. Woher das Spiel Roulette ursprünglich stammt, ist heute nicht ganz klar. Einige Quellen besagen, dass der französische Mathematiker Blaise Pascal maßgeblich daran beteiligt gewesen sein soll, andere sagen, dass es durch das italienische Rad der Fortuna aus dem Mittelalter inspiriert wurde. Das Spiel Black Jack hat französischen Ursprung, es entwickelte sich nämlich aus dem Spiel Vingt et un, was übersetzt Einundzwanzig bedeutet. Moderne Casinos bieten die beiden Spieleklassiker heute so gut wie überall auf der Welt an. Auch das Spielangebot von Online-Casinos basiert heute noch auf den französischen Ursprüngen. Spiele wie Online-Blackjack sind bei angesehenen Plattformen wie Betway ein absolutes Muss und werden auch heute gerne gespielt. Im asiatischen Raum überwiegt besonders Baccarat, das seinen Ursprung ebenfalls in Frankreich haben soll.

Viele unserer heutigen Unterhaltungsformen haben ihren Ursprung in der aufregenden Stadt Paris. Letztere ist dank ihres Kulturangebots und ihrer reichen Geschichte heute eine der meistbereisten Städte der Welt und das aus gutem Grund!

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