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Wallfahrtskirche Wies

Wallfahrtskirche Wies
8. Juni 2017 uwefreund

M√ľnchen - Wallfahrtskirche Wies

M√ľnchen:¬†Wallfahrtskirche Wies

Das Kloster Steingaden besaß eine Christus-Statue, die den Mönchen aber zu realistisch und kunstlos erschien. Die Lorybäuerin von der Wies erhielt auf ihren Wunsch hin die Figur und baute darum eine kleine Kapelle. Am 14. Juni 1738 geschah ein Wunder: Christus weinte! Immer mehr Menschen wallfahrten zu der Statue, um von ihr Hilfe bei Krankheiten zu erbitten. Daraufhin beschloss das Kloster Steingaden, eine Wallfahrtskirche zu bauen.

In den Jahren 1746 – 1757 schuf Dominikus Zimmermann diese Kirche, die viele als die sch√∂nste Rokokokirche Europas bezeichnen. √úber dem ovalen Innenraum thront eine Kuppel, die von Johann Baptist Zimmermann, dem Bruder des Dominikus, in leuchtenden Farben ausgemalt wurde. Der Betrachter erh√§lt den Eindruck, direkt in den Himmel zu blicken, wo Jesus auf einem Regenbogen sitzt. Der feine Rocaille-Stuck rund um die Kuppel und auch die Kanzel schuf der Baumeister selbst. Im Mittelpunkt des Hochaltars steht ein Gem√§lde von B. A. Albrecht, das die Menschwerdung Christi zeigt. Im unteren Teil befindet sich die Statue Christi, die der Anlass f√ľr die Wallfahrten und f√ľr den Bau der Kirche war.

Die Wieskirche muss immer wieder renoviert werden, da im Luftraum √ľber der Kirche Tieffl√ľge durchgef√ľhrt werden. Durch die Ersch√ľtterungen bilden sich Risse in den Mauern und die Stuckaturen werden besch√§digt.

Steingaden

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