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Sankt Maria und Sankt Korbinian

Sankt Maria und Sankt Korbinian
8. Juni 2017 uwefreund

M├╝nchen - Sankt Maria und Sankt Korbinian

München: Sankt Maria und Sankt Korbinian

Die Stadt Freising wurde bereits im Jahre 739 Bischofssitz, als der hl. Bonifatius das Bistum Freising gr├╝ndete. Aus der Pfalzkapelle entstand der Dom, der jedoch 1159 abbrannte. In den Jahren 1160-1205 erbaute man eine f├╝nfschiffige romanische Basilika, die den Namen Sankt Maria und Sankt Korbinian erhielt. 1480-1482 w├Âlbte man die Kirche ein, und 1723-1724 schm├╝ckten die Br├╝der Asam die Domkirche mit reichen Stukkaturen und Malereien im barocken Stil.

Im Kircheninneren ist besonders der Hochaltar hervorzuheben. Dessen Altarbild ┬ôDie apokalyptische Frau┬ö (um 1625) stammt von Peter Paul Rubens (Kopie, Original befindet sich in der Alten Pinakothek). Im urspr├╝nglichen Zustand blieb die romanische Krypta erhalten, die zu den ├Ąltesten in Deutschland geh├Ârt. In drei Reihen stehen 24 S├Ąulen, die das Gew├Âlbe tragen. Dort befindet sich auch die ┬ôBestiens├Ąule┬ö, die ineinander verschlungene K├Ârper von M├Ąnnern und Ungeheuern zeigt. Ihre Bedeutung ist bis heute nicht gekl├Ąrt. In der Krypta steht auch der Steinsarg des heiligen Korbinian, Bistumspatron und Namensgeber der Domkirche.

Domkirche 27, Freising

S-Bahn: S1 (Freising)

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