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Olympiapark

Olympiapark
8. Juni 2017 uwefreund

M√ľnchen - Olympiapark

M√ľnchen:¬†Olympiapark

Olympiapark Als Platz f√ľr die XX. Olympischen Spiele w√§hlte die Stadt M√ľnchen das 3 km¬≤ gro√üe Oberwiesenfeld. Hier exerzierte Jahrhunderte lang das bayerische Milit√§r, hier landete 1909 der erste Zeppelin, und hier wurde 1925 der erste M√ľnchner Flughafen angelegt. Die Pl√§ne f√ľr den Olympiapark mit seinen zahlreichen Sportst√§tten stammen von den Architekten G√ľnther Behnisch und G√ľnther Grzimek.

Weltber√ľhmt ist das Olympiastadion, die Heimat des Fu√üballklubs FC Bayern M√ľnchen. Im weiten Oval des Stadions finden 69.000 Besucher Platz. F√ľr die originelle Dachkonstruktion, die 54 Prozent des Stadions √ľberdacht, sorgte der Architekt Otto Frei. Die Rasenfl√§che kann im Winter durch ein 19 km langes R√∂hrensystem beheizt werden.

Nicht nur das Olympiastadion besitzt das ber√ľhmte Zeltdach. Insgesamt wurden 75.000 qm Netzdach aus Acrylglasplatten √ľber das Olympiastadion, die Olympiahalle und die Olympia-Schwimmhalle verlegt. 1.700 Kilometer Stahlseile verbinden die Konstruktion, deren Platten mit 137.000 drehbaren Knotenpunkten verkn√ľpft sind. Die ganze Dachkonstruktion wird von 58 Masten getragen.

Sehenswert ist auch die Olympiahalle, eine echte Mehrzweckhalle. Hier finden die ber√ľhmten 6-Tage-Rennen, zahlreiche Popkonzerte und Kongresse statt. Die Trib√ľne der Olympiahalle fasst 8.900 Besucher und die Arena mit Bestuhlung 2.200 weitere. In der Halle ist dar√ľber hinaus ein Restaurant mit sechs Kegelbahnen untergebracht.

Auf dem Gelände befinden sich noch weitere Sportstätten, wie das Olympia-Radstation (5.100 Zuschauer), das Eissportstadion (7.200 Zuschauer) und die Olympiaschwimmhalle (13.000 qm Liegefläche).

Direkt an der U-Bahn-Station Olympiazentrum liegt das Olympische Dorf. Den gr√∂√üeren Teil nehmen die ehemaligen M√§nnerunterk√ľnfte ein, die heute als Eigentumswohnungen genutzt werden. In den Flachbauten wohnten w√§hrend der Olympischen Spiele die Sportlerinnen. Heute leben hier rund 1.800 Studenten.

Der Olympiapark wird von den M√ľnchnern als Freizeit- und Erholungsgel√§nde genutzt. Auf dem 50 m hohen Olympiaberg, der ausschlie√ülich aus Schutt des im 2. Weltkrieg zerst√∂rten M√ľnchens besteht, hat man einen guten Blick √ľber die Stadt. Darunter befindet sich der Olympiasee. In diesem ist Baden verboten – jedoch finden davor jeden Sommer kostenlose Konzerte statt.

nordwestlich vom Stadtzentrum, Stadtteil: Neuhausen/Nymphenburg. √Ėffnungszeiten: Olympiastadion: April bis Oktober t√§glich von 8:30 – 18:00, November bis M√§rz t√§glich von 9:00 – 16:30. Telefon (0 89) 30 67-24 14, Internet: http://www.olympiapark-muenchen.de

U-Bahn: U3 (Olympiazentrum)

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