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Mercado de Fuencarral

Mercado de Fuencarral
8. Juni 2017 uwefreund

Madrid - Mercado de Fuencarral

Madrid: Mercado de Fuencarral

Im Herzen der Stadt, zwischen unz√§hligen originellen, bekannten und weniger bekannten Modeboutiquen und Gesch√§ften, hat die Calle Fuencarral die Herzen der Shoppingfans erobert, die das Andere suchen. Bestes Beispiel hierf√ľr ist der Mercado de Fuencarral, eine regelrechte „√úberraschungskiste“ voller Fantasie, Kreativit√§t, Design und einem ganz besonders alternativen und freien Ambiente mit √ľber 60 L√§den.

Hier findet man avantgardistische, unkonventionelle Kollektionen, die neben den typischen und langweiligen Kaufh√§usern mit jeder Menge Spa√ü und Energie daherkommen. In der ehemaligen Markthalle haben sich √ľber 60 Gesch√§fte niedergelassen, die eine regelrechte Explosion an Farben und neuen Tendenzen bieten ¬Ė Mode und Accessoires, Piercings und Tattoos, Designer und Kunsthandwerker, ein ziemlich flippiger Friseursalon, Kosmetik, Schuhe, Musik, Schmuck. Ein Sofa-Club, eine kleine Kunstgalerie und hin und wieder Life-Musik. Nat√ľrlich darf auch eine Bar nicht fehlen.

Die Musik t√∂nt hier nicht in der typisch dezenten Kaufhausbeschallung, sondern wird von einem DJ aufgelegt. Au√üerdem werden im Mercado de Fuencarral regelm√§√üig Events veranstaltet: Kinoabende, Theaterauff√ľhrungen, Konzerte und viele weitere Acts. Klubambiente am Abend.

Alternativ, hipp und modern ist die Kundschaft im Mercado de Fuencarral. Die Klientel kommt aus aller Welt und lässt sich auch nicht auf eine bestimmte Altersklasse festnageln. Selbst Babymode im Rockerstyle kann man hier finden.

Der Mercado de Fuencarral wurde er√∂ffnet, nachdem im Zuge der Umgestaltung Chuecas durch die Gay-Community neue Projekte gesucht worden waren. Der Architekt Horacio Dom√≠nguez und Designer Nacho James verwandelten die heruntergekommene Markthalle in einen Koloss aus Eisen und modernen Elementen. Unter dem Motto „Ein Einkaufzentrum f√ľr alle, die Einkaufszentren hassen“, stieg am 10. Dezember 1998 die Einweihungsparty.

Ein gutes Marketingkonzept und Mund-zu-Mund-Werbung sorgten daf√ľr, dass der Mercado innerhalb von k√ľrzester Zeit zum Vorzeigeliebling der Madrider Avantgarde wurde. Selbst die franz√∂sische Zeitung Le Monde schw√§rmte damals: „Das beste Beispiel f√ľr den kulturellen Wechsel der spanischen Mode“.

Heute beherbergt der Mercado de Fuencarral Marken wie Agnus Dei, Blood Brothers, Blue Velvet, Kling, Black Kiss, Shackleton, Bossanova, Ugly Shop, Who¬ís oder Vida Loca. Am besten einmal vorbeischauen und sich √ľberraschen lassen …

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