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Dos und Dont’s in Madrid – Darauf sollten Sie bei Ihrem Aufenthalt in Madrid achten:

Dos und Dont’s in Madrid – Darauf sollten Sie bei Ihrem Aufenthalt in Madrid achten:
8. Juni 2017 uwefreund

Madrid - Dos und Dont’s in Madrid – Darauf sollten Sie bei Ihrem Aufenthalt in Madrid achten:

Madrid: Dos und Dont’s in Madrid – Darauf sollten Sie bei Ihrem Aufenthalt in Madrid achten:

Steigen Sie nach der Ankunft am Flughafen unbedingt in eines der wartenden Taxen und gehen Sie nicht mit einem Taxifahrer mit, der bereits in der Ankunftshalle nach frisch gelandeten und unbedarften Touristen Ausschau hĂ€lt. Er wird Sie möglicherweise unfreiwillig auf eine erste „Sightseeing-Tour“ durch Madrid mitnehmen und Ihnen einen weitaus höheren Fahrpreis abknĂŒpfen als nötig. FĂŒr Fahrten ins Zentrum muss man mit rund 30 Euro inklusive GepĂ€ck rechnen.

Achten Sie bei Ihrem Bummel durch die Stadt stets auf Ihre Handtasche, Kamera und Geldbörse. Wertsachen wie Flugtickets und wichtige Papiere sollte man am besten im Hotel lassen. Nehmen Sie aber Ihren Ausweis mit. Wenn Sie irgendwo mit einer Kreditkarte zahlen wollen, mĂŒssen Sie sich ausweisen können. Übrigens – ec-Karten werden in Spanien nicht akzeptiert. Mit der Visa oder Mastercard haben Sie kein Problem. Handtaschen sollten eher ein kleines Format aufweisen und ĂŒber Kreuz getragen werden, da sie sonst schnell in den HĂ€nden von Dieben landen können. Besonders achtsam mĂŒssen Sie an belebten PlĂ€tzen wie der Puerta del Sol oder an der Plaza Mayor sein – ein Paradies fĂŒr Taschendiebe! An der Calle AlcalĂĄ und an der Plaza Cibeles ziehen vorwiegend sĂŒdosteuropĂ€ische Personen eine Masche ab, auf die besonders viele Besucher hereinfallen: Zwei Frauen, manchmal ist eine davon auch schwanger, die als Touristen „verkleidet“ sind, nĂ€hern sich den Leuten mit einem Stadtplan. Im gleichen Augenblick nutzen sie die Ablenkung und machen sich an Handtaschen und Geldbörsen zu schaffen. Am besten lĂ€sst man sich gar nicht erst darauf ein.

Vorsicht geboten ist auch an Madrider Ampeln. Die Spanier scheren sich herzlich wenig darum, ob eine Ampel Rot ist und ĂŒberqueren die Straße, sobald kein Auto in Sicht ist. Umgekehrt brausen auch die Autofahrer gerne zĂŒgig durch die Stadt, selbst wenn eine Ampel bereits Dunkelgelb ist, oder ein Zebrastreifen die Fahrbahn kreuzt. Vertrauen Sie also nicht unbedingt auf altbekannte Verkehrszeichen, sondern halten Sie die Augen auf.

Wenn Sie ein Restaurant betreten, ist man es in Deutschland gewohnt, einfach hineinzuspazieren und sich an den nÀchsten freien Tisch zu setzen. Ein absolutes No-go in Spanien. Warten Sie am Eingang auf den Kellner, bis er Ihnen einen Tisch zuweist. Noch schlimmer wird es empfunden, wenn man sich einfach zu fremden Leuten an den Tisch setzt. Was vielerorts in Deutschland völlig normal ist, wird in Madrid als Unhöflichkeit ausgelegt.

Obwohl die Stadt Madrid Anfang der 90er Jahre in einer großen Kampagne Kneipen und Cafeterias dazu aufgerufen hat, AbfallbehĂ€lter unter den Bartheken anzubringen, hat man es bis heute nicht (ganz) geschafft, die Madrilenen zu etwas mehr „Hygiene“ zu bewegen.

So sehen Sie noch immer viele Tapasbars, deren Fußboden voller Papierservietten, Garnelenköpfe, oder sonstiger AbfĂ€llen liegt. Das hat in der Regel nichts ĂŒber die QualitĂ€t der Bar auszusagen, sondern ist ein ganz alltĂ€gliches Bild. Sie können gerne den AbfallbehĂ€lter benutzen!

Seit 2011 wurde das Rauchergesetz in Spanien drastisch verschĂ€rft und wird mittlerweile sogar strenger gehandhabt als in Deutschland. Raucherklubs sind verboten, sodass das Raucherverbot nicht nur in Restaurants, Cafeterias und Tapasbars, sondern auch in Kneipen und Diskotheken gnadenlos umgesetzt wird. Wer mal eben schnell auf der Straße eine Zigarette rauchen möchte, darf seinen Drink ĂŒbrigens nicht mit nach draußen nehmen! Also – erst austrinken, und dann rauchen. Strenges Rauchverbot herrscht auch an vielen öffentlichen PlĂ€tzen, beispielsweise vor den EingĂ€ngen von KrankenhĂ€usern oder auf KinderspielplĂ€tzen.

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