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Castello

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8. Juni 2017 uwefreund

Venedig - Castello

Venedig: Castello

Il Sestiere di Castello ist das größte und kontrastreichste der sechs Stadteile der Lagunenstadt. Es liegt im nordöstlichen Teil und zieht sich bis zum Markusplatz. Die Friedhofsinsel San Michele gehört auch zu diesem Viertel. Ihren Namen bekam Castello von der antiken Residenz des Bischofs von Olivolo, die sich auf der gleichnamigen Insel befand. Die 32 Hektar Werft und Waffenlager (Arsenal) sowie die früheren Wohnanlagen der Arsenalarbeiter prägen das Viertel.

Ab dem 9. Jahrhundert befand sich in Castello der Sitz des römisch-katholischen Patriarchen von Venedig mit der Bischofskirche San Pietro di Castello. Die einstige Befestigungsanlage wurde ersetzt durch die Kirche San Pietro, die Venedigs Kathedrale war. Nach dem Ende der Republik wurde die Basilica San Marco die neue Residenz des Bischofs von Venedig.

Während der französischen Herrschaft im 1810 wurden im Osten von Castello, nach dem Abriss von mehreren Kirchen und Häusern viele Parkanlagen errichtet. In diesen Parkanlagen befinden sich heute Pavillons verschiedener Nationen.

Zu den interessanten Sehenswürdigkeiten Castellos neben dem Arsenal zählen die Kirchen San Zaccaria (ehemals ein reiches Nonnenklöster), San Francesco della Vigna, San Giovanni in Bragona und die wegen ihrer Bilder berühmte Scuola Grande di San Marco.

Die Kirche La Pieta, war früher ein Waisenhaus, in dem der Komponist Vivaldi zwischen 1703 und 1741 als Lehrer und Chorleiter arbeitet. Die Kirche wird Vivaldis Kirche genannt, hier schrieb der venezianische Meister der Barock Musik zahlreiche Musikstücke. Heute werden seine Konzerte bei Kerzenlicht unter der Kirche La Pieta ausgeführt.

Die Kirche Santi Giovanni e Pablo mit den monumentalen Grabmälern zahlreichen Dogen, die hier beigesetzt worden sind, deuten auf dem einstigen Reichtum der Stadt.

Die beliebte Uferpromenade Riva degli Schiavoni lädt Besucher mit vielen Souvenirläden und Straßencafes ein. Am Ende der Riva degli Schiavoni, in den Anlegestellen der Vaporetti, unweit von Markus Platz, bieten die Bootsbesitzen Besuchern ihre Dienste an.

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