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Tunnelbana

Tunnelbana
8. Juni 2017 uwefreund

Stockholm - Tunnelbana

Stockholm: Tunnelbana

Zu den größten Kunstgalerien der Welt und zu Schwedens längsten Sehenswürdigkeit zählt Stockholms U-Bahn die Tunnelbana oder Tunnelbanan, da viele Bahnhöfe mit außergewöhnlichen Kunstwerken dekoriert sind.

Sie besteht aus drei Linien, die sich am Hauptbahnhof (T-Centralen) kreuzen, jede Linie hat ihre eigene Farbe: Blau, Rot und Grün.

In den späten 40er Jahren begann der Bau der ersten U-Bahn Stockholms.

Das ganze Netz umfasst mit 110 km 100 Stationen, davon sind 62 km unterirdisch. 270 moderne Züge sowie 250 ältere aus den 1980er Jahren sind heute täglich im Einsatz. Die Zugfolge ist tagsüber sehr dicht, am Wochenende und Feiertage fährt die U-Bahn die ganze Nacht. Unter der Woche müssen die Fahrgäste auf Nachtbusse ausweichen.

Die Tunnelbana von Stockholm bringt die Gäste nicht nur zu Sehenswürdigkeiten, sie ist selbst sehenswert. Seit Anfang des Baus wurde viel Geld in Kunst investiert, heute sind ca. 130 Künstler mit Gemälden, Skulpturen und Mosaiken vertreten. Die Verwaltung beschäftigt eigene Kunstberater, die für neue Aufträge und Neuerwerbungen zuständig sind und gibt jedes Jahr etwa drei Millionen Kronen für Kunst aus.

Besonders sehenswert unter anderen sind folgende Stationen: „Rissne“ Zeitachse von den Pyramiden bis heute (Rolf Reimers, Madeleine Dranger, 1985), „Stadion“ mit Holzskulpturen zu den Olympischen Spielen im Jahr 1912, „Universitetet“ mit Wandkeramik (Francoise Schein 1998), „Östermalmstorg“ mit Reliefs zu den Themen „Frauenrechte“ und „Umweltbewegung“ (Siri Derkert, 1965) sowie die Stationen „Kungsträdgärden“ mit verschiedenen Skulpturen, einen Wasserfall und einem bemalten Bogen von Samuelson(1987) und „die Station Fridhemsplan“ mit Wand und Terrakottaskulpturen von Dimas Macedo (1997).

Bei den Hauptschaltern in den Touristenbüros ist ein Führer zu den Kunstwerken in den U-Bahn-Stationen erhältlich.

Hornsbruksgatan 4

117 34 Stockholm

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