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Peru Reiseführer

Das Land der Inkas entdecken – diese Fakten über das Reiseland Peru sollten Sie kennen!

Das südamerikanische Land Peru übt auf Reisende eine magische Anziehungskraft aus. Die meisten Rundreisen und Bergtouren in die Anden beginnen in der Hauptstadt Lima. Die historische Altstadt der Metropole zählt mit ihren zahlreichen Gebäuden im spanischen Kolonialstil zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Arequipa, die weiße Stadt

Die Ureinwohner Perus, die Inkas, lebten in der Gebirgswelt der Anden. Hier können Urlauber heute noch das authentische Peru erleben und das Leben der Indios und ihre Traditionen kennenlernen. Reisen nach Peru lohnen sich zu allen Jahreszeiten. Zu den Höhepunkten einer Gebirgstour in die Anden zählt ein Besuch in der alten Inka-Hauptstadt Cuzco, die auf einer Höhe von 3.416 Metern liegt. Die in der Nähe gelegene Ruinenstadt Machu Picchu diente den Indios als heilige Stätte und war gleichzeitig der letzte Zufluchtsort auf der Flucht vor den spanischen Eroberern. Inmitten einer atemberaubenden Natur liegt die Großstadt Arequipa auf 2.300 Metern Höhe. Aufgrund ihrer typischen, aus hellem Vulkangestein erbauten Gebäuden, wird Arequipa auch als „Weiße Stadt“ bezeichnet. Überlieferungen zufolge stammt der Name der Stadt von den hellhäutigen spanischen Kolonialherren, die der einheimischen Bevölkerung verboten, sich im Stadtkern niederzulassen. Demzufolge blieb die Innenstadt eine „weiße Stadt“. Arequipa ist für ihr angenehmes und trockenes Klima bekannt. In der größten Stadt im Süden Perus scheint durchschnittlich an 300 Tagen im Jahr die Sonne. Zu den interessanten Aktivitäten in Arequipa zählen die Besichtigungen einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, die die Anden-Metropole zu einem der beliebtesten Besucherziele des Landes machen. Dieser Dienstleister verfügt über unterschiedliche Reiseangebote in Peru und bietet Wanderreisen, Aktivurlaub und Kreuzfahrten in dem südamerikanischen Land an. Arequipa liegt nur 75 Kilometer von der Pazifikküste entfernt. In der Nähe befinden sich die drei Vulkane, Picchu Picchu, Misti und Chachani, wobei ausschließlich der Misti ein aktiver Vulkan ist. Der letzte Vulkanausbruch war allerdings vor 250 Jahren.

Mächtige Kirchenbauwerke und Klosteranlagen

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist die mächtige Kathedrale, die den Plaza del Armas überragt. Der Platz mit den angrenzenden Grünflächen und Parkanlagen ist bei Einheimischen und Besuchern ein beliebter Ort zum Plaudern, Sitzen und Flanieren. Die Kathedrale gilt als Sinnbild des europäischen Einflusses auf die Stadt. Sie wurde von spanischen Kolonialherren erbaut, die Kanzel stammt aus Frankreich, während die Orgel aus Belgien importiert wurde. Für den Bau der Kathedrale verwendete man italienischen Marmor. Die im Turm befindliche Glocke ist englischen Ursprungs. Im Hintergrund des mächtigen Kirchenbauwerks ist der Misti-Vulkan sichtbar, der gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt ist. Zu den lohnenswerten Ausflugszielen in Peru zählt das Kloster Santa Catalina, das mehrfach durch Erdbeben beschädigt und anschließend wieder aufgebaut wurde, wobei die Erneuerungsarbeiten immer im Baustil der jeweiligen Epoche stattfanden. Das zum Bau verwendete Vulkangestein kommt größtenteils aus der näheren Umgebung Arequipas. Die große Klosteranlage mit zahlreichen Gebäuden und kleinen Gassen wirkt beinahe wie eine Stadt in der Stadt. Für Besucher ist das berühmte Kloster erst seit 1970 zugänglich. In der Region um Arequipa lohnt sich ein Besuch des nationalen Schutzgebiets Lagunas de Mejía mit Salinen und Sümpfen, in denen circa 157 Vogelarten leben.

Foto: unsplash.com