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SehenswürdigkeitenRundgang 1Für diesen Rundgang müssen Sie gut zu Fuß sein! Er dauert selbst bei flotten Tempo mindestens einen Tag. Nehmen Sie sich also lieber nur einen Teil davon vor, damit Sie Paris auch richtig genießen können. Eine schöner Beginn für Ihren Paris-Aufenthalt ist ein Blick auf den Eiffelturm - und eine Rundfahrt mit dem Boot auf der Seine. Palais de Chaillot: Beginnen Sie Ihren Paris-Aufenthalt mit einem Besuch der bekanntesten Sehenswürdigkeit: dem Eiffelturm. Nehmen Sie die Metro bis zum Palais Chaillot. Von der Terrasse aus haben Sie den schönsten Blick auf den Turm. Eiffelturm - Start einer Seinefahrt: Steigen Sie die Treppen des Palais de Chaillot hinab, überqueren Sie die Seine und beginnen Sie eine Seine-Rundfahrt mit dem Schiff. Diese dauert etwa eine Stunde und führt Sie bereits an sehr vielen bekannten Sehenswürdigkeiten von Paris vorbei. Dazu gehören auch die zahlreichen Pariser Brücken. Pont de lAlma: Ursprünglich wurde die Brücke "Pont de lAlma" zu Ehren des Sieges der französisch-britischen Allianz über Russland im Krimkrieg erbaut. Vier Statuen, die die verschiedenen Armeen versinnbildlichten, zierten die Brücke. Die Pont de lAlma wurde jedoch 1974 abgerissen und ersetzt, von den Statuen ist nur noch eine einzige erhalten Pont Alexandre III: Die vielleicht schönste, mit Sicherheit aber prunkvollste Brücke von Paris ist der Pont Alexandre III. Im Jahre 1896 wurde von Zar Alexander persönlich der Grundstein für diese 107,5 m lange Brücke gelegt. Sie sollte Zeichen für die Allianz zwischen Russland und Frankreich sein. Die Wappen beider Länder sind eingearbeitet, sie befinden sich an der Fassade. Linker Hand der Brücke Alexandre III befinden sich das Grand und das Petit Palais. Beide wurden anlässlich der Weltausstellung 1900 gebaut. Das Grand Palais sieht von außen aus wie ein Gebäude des Neobarock, das Innere mit der 43 m hohen Glaskuppel ist jedoch ganz im Jugendstil gehalten. Hier herrschen Eisen und Stahl vor. Ehemals war es Ausstellungsstätte für Künstler wie Picasso, Monet, Miró, Chagalle und Matisse und auch für den Impressionismus und Symbolismus. Heute ist ein Teil der Werke ins ® Centre Pompidou übersiedelt worden. Die jährlich stattfindende Pariser Herbstausstellung (Salon dAutomne) wird aber immer noch in den Sälen des Grand Palais abgehalten Rechter Hand der Brücke Alexandre III sehen Sie die goldene Kuppel des Dome des Invalides. Hier ist Napoléon begraben. Im anschließenden Hotel des Invalides befindet sich das Musée de lArmée. Dort findet man eine große Sammlung, anhand derer man die Entwicklung der Waffentechnik nachvollziehen kann und die über die französische Militärgeschichte Auskunft gibt. Pont de la Concorde: Am rechten Seineufer, an der Brücke Pont de la Concorde, steht das Palais Bourbon. In den Jahren 1722-1728 wurde es für die Herzogin von Bourbon erbaut. Louise-Françoise de Bourbon war die anerkannte Tochter König Ludwig XIV. und der Madame de Montespan. Das Palais wurde während der Revolution vom Volk beschlagnahmt und ging im Jahre 1827 an die französische Volksvertretung über. Auch in unseren Tagen beherbergt das Palais Bourbon die Nationalversammlung (Assemblée Nationale). Die Place de la Concorde, die am linken Seine-Ufer an die Pont de la Concorde anschließt, wurde in der Zeit Ludwig XV. angelegt (der Platz hieß damals auch Place Louis XV.) und trug eine zu Ehren des Königs aufgestellte Reiterstatue. Während der Französischen Revolution wurde die Statue zerstört und der Platz in Place de la Révolution umbenannt. 1795 wurde der Platz ein letztes Mal umbenannt und erhielt den Namen "Platz der Einheit" (Place de la Concorde). 1833 wurde auf der Place de la Concorde das Geschenk des ägyptischen Vizekönigs Mehmed Ali aufgestellt. Es ist ein 22 m hoher und 220 Tonnen schwerer Obelisk aus Luxor, der noch aus der Zeit Ramses stammt (13. Jahrhundert vor Christus). Musée dOrsay: Victor Laloux entwarf zur Weltausstellung 1900 einen prunkvollen Bahnhof, den Gare dOrsay. Diese riesige Glas-Eisen- Konstruktion, die von einer Glaskuppel gekrönt und von den Fassaden des Hôtel dOrsay an drei Seiten umgeben ist, musste bereits 1939 für den Fernverkehr geschlossen werden, da die Bahnsteige für die modernen Züge zu kurz wurden. Heute beherbert es das Museum des 19. Jahrhunderts, das Musée dOrsay. Pont Royal: Die Pläne für die Brücke Pont Royal zeichnete Jules Hardouin-Mansarts, der Bau wurde 1685 von Gabriel angefangen und 1689 fertig gestellt. Es war nicht einfach, eine hochwasserbeständige Brücke zu errichten, und die öffentlichen Geldmittel waren nach einigen Fehlversuchen erschöpft. Deshalb bezahlte schließlich Ludwig XIV. den Bau der klassizistischen Steinbrücke, die zwischen Faubourg St. Germain und dem ehemaligen Königspalast in Höhe der Tuilerien über die Seine führt. So bekam die "Königliche Brücke" ihren Namen. Pont Neuf/Île de la Cité: Obwohl sie wörtlich "neue Brücke" heißt, ist der Pont Neuf die älteste Brücke von Paris. Ursprünglich wurde sie nur erbaut, um dem Heinrich IV. den Weg von seinem Wohnsitz, dem Louvre, in die Abtei in Saint-Germain-des-Prés zu verkürzen. Die 330 m lange Brücke (somit ist sie die längste in Paris) wurde zwischen 1578 und 1607 erbaut und sofort mit Bürgersteigen und Wegen für Fahrzeuge versehen. Notre Dame: Mit dem Roman "Der Glöckner von Notre Dame" von Victor Hugo wurde diese Kathedrale mit einer Fassade mit drei Portalen, den stumpfen Türmen und drei herrlichen Rosettenfenstern weltberühmt. Ihr Ursprung geht ins Jahr 1163 zurück. In der Notre Dame auf der Île de la Cité wurden französische Könige und Königinnen gekrönt, sogar ein Kaiser, der sich allerdings selbst krönte und Napoléon hieß. Empfehlenswert ist außerdem die Besteigung des 70 Meter hohen Turmes von Notre Dame, denn nicht nur der Ausblick auf Paris lohnt, sondern auch die nähere Betrachtung der bekannten Wasserspeier. Île St. Louis: Die Ile St. Louis, die zweite Seine-Insel, lädt vor allem zum Bummeln und Einkaufen ein. Institut du Monde Arabe: 1980 wurde in Paris das Institut der islamischen Welt gegründet. Es wird von Frankreich und 22 moslemischen Staaten unterstützt. Es hat zum Ziel, die islamische Kultur und die internationale Zusammenarbeit zu pflegen und zu fördern. Im Jahre 1987 konnte das Centre du Monde Arabe in Betrieb genommen werden. Schon allein von außen ist es einzigartig: Interessant sind die lichtempfindlichen Diaphragmen der Südseite des Gebäudes wie auch der durchsichtige Aufzugschacht. Von der Terrasse aus hat man einen herrlichen Blick auf den westlichen Teil von Paris Musée de la Sculpture en Plein Air: Direkt am Seine-Ufer befindet sich ein besonderes Museum, bei dem Sie keinen Eintritt zahlen müssen: Das Musée de la Sculpture en plein Air, ein Skulpturenmuseum unter freiem Himmel. Pont Marie: Die Pont Marie wurde zwischen 1614 und 1635 als Verbindung zwischen Île St.-Louis und Rive Droite (rechtes Ufer) von einem Bauunternehmer namens Christophe Marie über die Seine geschlagen. Die fünfbögige Brücke wurde allerdings mit zu vielen Häusern belastet und stürzte bei Hochwasser im Frühjahr 1658 ein. 121 Menschen kamen ums Leben. 1740 kam es in Paris wieder zu einem starken Hochwasser, so dass man präventiv alle auf der Brücke Ansässigen evakuierte. Im Jahr darauf wurde ein Gesetz verabschiedet, das den Bau von neuen Häusern auf den Seine-Brücken verbot. Die schon bestehenden Häuser wurden über die Jahre abgerissen. Hôtel de Ville: Das Hôtel de Ville ist das Pariser Rathaus, in dem seit 1977 auch wieder ein Bürgermeister regiert, denn Paris war zeitweise "ohne". Im Mittelalter fanden auf dem Platz vor dem Hôtel de Ville öffentliche Kundgebungen, Urteilsvollstreckungen und Volksfeste statt. Der Bau selbst stammte aus dem 14. Jahrhundert, Franz I. ließ 1533 das erste Rathaus erbauen. Das Gebäude wurde später erweitert, man versuchte aber, dem Stil der Renaissance treu zu bleiben. Als 1871 der Aufstand der Pariser Commune niedergeschlagen wurde, ging das Rathaus in Flammen auf und brannte nieder. Man baute an der selben Stelle wieder ein Rathaus im Neo- Renaissance-Stil. Die Fassade wird von etwa 150 Statuen berühmter Personen geschmückt. Pont au Change: Die Brücke Pont au Change bekam ihren Namen durch die zahlreichen Geldwechsler (changeurs), die sich an der Brücke ansiedelten. Früher, im 14. Jahrhundert, hatten hier zwei Holzbrücken gestanden, unter Ludwig XII. wurden sie durch eine einzige ersetzt. Conciergerie, (Sainte Chapelle, Palais de Justice): Als Staatsgefängnis ging die Conciergerie in die Geschichte ein, obwohl sie ursprünglich als Unterkunft für den Schlossvogt (Concierge) und die Palastwachen von Philipp dem Schönen erbaut wurde. Der Bau trägt zwei Türme, ist um 1300 im gothischen Stil errichtet und befindet sich am Quai de lHorloge auf der Île de la Cité. Vom anderen Seineufer (Quai de la Mégisserie) aus hat man einen Blick auf das gesamte Gebäude. Im 19. Jahrhundert wurde die gesamte Conciergerie neugothisch umgestaltet. Bemerkenswert ist der Uhrturm. 1371 wurde an ihm durch Karl V. die erste öffentliche Uhr von Paris angebracht. Samaritaine: Samaritaine ist ein traditionsreiches Kaufhaus mit Hauptsitz am ® Pont Neuf. Es wurde bereits 1900 gegründet und in den 20er Jahren im Art Déco-Stil ausgestattet. Interessanter für den Besucher ist allerdings das Café des Kaufhauses, im obersten Stockwerk. Hier haben Sie einen wunderbaren Blick über ganz Paris. Louvre: Der Louvre wurde 1190 von König Philippe-Auguste ursprünglich als Schutzburg erbaut und birgt heute als Musée du Louvre die wichtigsten Kunstsammlungen der Welt. In mehr als vier Jahrhunderten wurde der Louvre kontinuierlich von den jeweiligen Regenten umgebaut und erweitert. Das neueste Produkt dieser Bauleidenschaft ist die Glaspyramide, die 1989 als neuer Haupteingang eingeweiht wurde. Jardins des Tuileries: Der Name der Gärten stammt von den Ziegeln (tuiles), die früher hier gebrannt wurden. Bis 1871 stand hier das Tuilerien-Schloss, das Katharina de Médici nach dem Tode ihres Gatten Heinrich II. erbauen ließ. Entlang der Avenue du Général-Lémonier entstand hier zwischen 1564 und 1572 das nach der Ziegelei (tuilerie) benannte Schloss. Die Gärten wurden nach dem Geschmack der florentinischen Königin im italienischen Stil angelegt. André Le Nôtre gestaltete die Gärten dann im Auftrag von Colbert (Finanzminister König Ludwig XIV.) 1664 so um wie sie heute noch zu sehen sind. Musée dArt Moderne: Das Museum für Moderne Kunst, Musée dArt Moderne, zeigt neben vielen anderen Kunstwerken auch das größte Gemälde der Welt: die Gouache "La Fée Électricité".
Damit ist Ihre Seine-Fahrt zuende, und Sie können Paris zu Fuß entdecken. Vom Eiffelturm marschieren Sie vielleicht über das Champ de Mars zur École Militaire oder Sie wandern direkt die Seine entlang.
Champ de Mars: Das Champ de Mars liegt heute als eine Art Parkanlage zwischen dem ® Eiffelturm und der ® École Militaire. Früher war das Marsfeld ein Truppenübungsplatz. École Militaire: Auf der anderen Seite des ® Champ de Mars, gegenüber dem ® Eiffelturm, liegt die École Militaire. Sie gehört zu den gelungensten Bauwerken des 18. Jahrhunderts. Die Militärschule wurde in zwei Abschnitten zwischen 1759 und 1782 unter der Aufsicht des Architekten Jacques-Ange Gabriel gebaut. Der Bau ist im klassizistischen Stil gehalten, an der Front, die zum Champ de Mars hinausgeht, befinden sich korinthische Säulen, die Trophäen und allegorische Darstellungen tragen. Die École Militaire wurde als Königliche Kriegsschule gegründet, 1777 wurde sie zur Kadettenschule. Auch nach der Revolution dient die École Militaire noch als militärisches Ausbildungszentrum. Palais Royal: Das Palais Royal wurde im Auftrag von Kardinal Richelieu in den Jahren 1634-1639 erbaut. Der Kardinal übergab es später dem König. Als Ludwig XII. starb, zog seine Witwe, Anna von Österreich, in das Palais, das ab diesem Zeitpunkt Palais Royal genannt wurde. Ludwig XIV. bevorzugte den Louvre als Sitz und schenkte den Palast an die Herrscher des Hauses Orléans. Ludwig Philipp von Orléans ließ das Palais Ende des 18. Jahrhunderts umbauen. Seitdem ist nichts mehr verändert worden. Heute ist das Palais Royal der Amtssitz des Verfassungsrates (Conseil dÉtat) und der Kultusbehörde (Sécrétariat de la Culture et de la Communication). Als Sitz des Staatsrats ist das Palais Royal auch nicht zu besichtigen. Louvre: Der Louvre wurde 1190 von König Philippe-Auguste ursprünglich als Schutzburg erbaut und birgt heute als Musée du Louvre die wichtigsten Kunstsammlungen der Welt. In mehr als vier Jahrhunderten wurde der Louvre kontinuierlich von den jeweiligen Regenten umgebaut und erweitert. Das neueste Produkt dieser Bauleidenschaft ist die Glaspyramide, die 1989 als neuer Haupteingang eingeweiht wurde. Arc du Carrousel: Napoléon ließ den "kleinen" Triumphbogen Arc du Carrousel von den Baumeistern Charles Percier und Pierre Fontaine im Jahre 1808 zur Feier seiner Siege errichten. Es handelt sich hierbei um eine Nachbildung des Triumphbogens des Septimus Severus im klassizistischem Stil der Antike. Gekrönt wird der Arc du Carrousel von einer Quadriga, einem Viergespann mit der Göttin des Friedens. Jardins de Tuileries: Der Name der Gärten stammt von den Ziegeln (tuiles), die früher hier gebrannt wurden. Bis 1871 stand hier das Tuilerien-Schloss, das Katharina de Médici nach dem Tode ihres Gatten Heinrich II. erbauen ließ. Entlang der Avenue du Général-Lémonier entstand hier zwischen 1564 und 1572 das nach der Ziegelei (tuilerie) benannte Schloss. Die Gärten wurden nach dem Geschmack der florentinischen Königin im italienischen Stil angelegt. André Le Nôtre gestaltete die Gärten dann im Auftrag von Colbert (Finanzminister König Ludwig XIV.) 1664 so um wie sie heute noch zu sehen sind. Abstecher "Place Vendôme": Machen Sie einen kleinen Abstecher zur Place Vendôme. Dieser Platz besteht heute noch in ihrer ursprünglichen Form und stammt aus der Zeit der Jahrhundertwende zwischen 17. und 18. Jahrhundert. Unter Ludwig XIV., dem Sonnenkönig, wurde der Platz entworfen. Von 1686 bis 1701 wurden die Fassaden errichtet, bis 1720 die Gebäude ausgebaut. Rund um den Platz haben sich weltbekannte Juweliere (Cartier, Van Cleef et Arpels, Boucheron) niedergelassen. Auch das berühmte Ritz, in dem früher Größen wie Gertrude Stein und Scott Fitzgerald wie auch Ernest Hemingway ein- und ausgingen, hat seinen Sitz an der Place Vendôme. Orangerie: Die Orangerie beherbergt eine permanente Ausstellung der Werke von Jean Walter und Paul Guillaume. Des Weiteren kann man eine umfassende Sammlung impressionistischer Gemälde von Renoir, Cézanne, Derain, Soutine und Picasso betrachten. Place de la Concorde: Die Place de la Concorde wurde in der Zeit Ludwig XV. angelegt (der Platz hieß damals auch Place Louis XV.) und trug eine zu Ehren des Königs aufgestellte Reiterstatue. Während der Französischen Revolution wurde die Statue zerstört und der Platz in Place de la Révolution umbenannt. 1795 wurde der Platz ein letztes Mal umbenannt und erhielt den Namen "Platz der Einheit" (Place de la Concorde). 1833 wurde auf der Place de la Concorde das Geschenk des ägyptischen Vizekönigs Mehmed Ali aufgestellt. Es ist ein 22 m hoher und 220 Tonnen schwerer Obelisk aus Luxor, der noch aus der Zeit Ramses stammt (13. Jahrhundert vor Christus). Abstecher "Madeleine": Die im Volksmund Madeleine genannte Kirche heißt mit vollständigem Namen Église Sainte Marie Madeleine (Kirche der Heiligen Maria Magdalena). Sie ist 108 Meter lang und 43 Meter breit. Napoléon ließ sie im Jahre 1806 im griechischen Stil, der Grundstein wurde allerdings schon unter Ludwig XV. im Jahre 1763 gelegt. Die Madeleine ist zwar kunstgeschichtlich nicht von herausragender Bedeutung, erfreut sich aber großer Beliebtheit bei Besuchern aus aller Welt. Viele aufwändige Hochzeiten der Pariser Gesellschaft werden hier abgehalten. Petit Palais: Zusammen mit dem Grand Palais wurde das Petit Palais zur Weltausstellung 1900 im Neobarock erbaut. Hier befinden sich seit 1902 Kunstsammlungen, in denen Möbel, Bücher, Geschirr und Bilder ausgestellt sind. Die Sammlungen kommen vor allem aus Stiftungen. Meist finden hier auch Wechselausstellungen statt. Grand Palais: Das Grand Palais wurde zusammen mit dem Petit Palais anlässlich der Weltausstellung 1900 gebaut. Von außen sieht es aus wie ein Gebäude des Neobarocks, das Innere mit der 43 m hohen Glaskuppel ist jedoch ganz im Jugendstil gehalten. Ehemals war es Ausstellungsstätte für Künstler wie Picasso, Monet, Miró, Chagalle und Matisse und auch für den Impressionismus und Symbolismus. Heute ist ein Teil der Werke ins Centre Pompidou übersiedelt worden. Die jährlich stattfindende Pariser Herbstausstellung (Salon dAutomne) wird aber immer noch in den Sälen des Grand Palais abgehalten. Hôtel des Invalides/Armeemuseum: Der Dome des Invalides wird von einer leuchtend goldenen Kuppel gekrönt. Hier ist Napoléon begraben. Im anschließenden Hotel des Invalides befindet sich das Musée de lArmée. Dort findet man eine große Sammlung, anhand derer man die Entwicklung der Waffentechnik nachvollziehen kann und die über die französische Militärgeschichte Auskunft gibt. Invalides: Der Dome des Invalides wird von einer leuchtend goldenen Kuppel gekrönt. Hier ist Napoléon begraben. Im anschließenden Hotel des Invalides befindet sich das Musée de lArmée. Dort findet man eine große Sammlung, anhand derer man die Entwicklung der Waffentechnik nachvollziehen kann und die über die französische Militärgeschichte Auskunft gibt. Musée Rodin: Im ehemaligen Hôtel Biron werden ein Teil der Werke des Bildhauers Auguste Rodin sowie Stücke aus seiner persönlichen Sammlung (Gemälde, Skulpturen, Möbel) gezeigt. Ein Raum ist der Bildhauerin Camille Claudel gewidmet. Auch im weitläufigen Garten stehen einige Skulpturen, so beispielsweise das berühmte Bildnis von Honoré de Balzac und der Penseur (Denker). Musée dOrsay: Victor Laloux entwarf zur Weltausstellung 1900 einen prunkvollen Bahnhof, den Gare dOrsay. Diese riesige Glas-Eisen- Konstruktion, die von einer Glaskuppel gekrönt und von den Fassaden des Hôtel dOrsay an drei Seiten umgeben ist, musste bereits 1939 für den Fernverkehr geschlossen werden, da die Bahnsteige für die modernen Züge zu kurz wurden. Heute beherbert es das Museum des 19. Jahrhunderts, das Musée dOrsay. Louvre: Der Louvre wurde 1190 von König Philippe-Auguste ursprünglich als Schutzburg erbaut und birgt heute als Musée du Louvre die wichtigsten Kunstsammlungen der Welt. In mehr als vier Jahrhunderten wurde der Louvre kontinuierlich von den jeweiligen Regenten umgebaut und erweitert. Das neueste Produkt dieser Bauleidenschaft ist die Glaspyramide, die 1989 als neuer Haupteingang eingeweiht wurde. Arc du Carrousel: Napoléon ließ den "kleinen" Triumphbogen Arc du Carrousel von den Baumeistern Charles Percier und Pierre Fontaine im Jahre 1808 zur Feier seiner Siege errichten. Es handelt sich hierbei um eine Nachbildung des Triumphbogens des Septimus Severus im klassizistischem Stil der Antike. Gekrönt wird der Arc du Carrousel von einer Quadriga, einem Viergespann mit der Göttin des Friedens. Jardins de Tuileries: Der Name der Gärten stammt von den Ziegeln (tuiles), die früher hier gebrannt wurden. Bis 1871 stand hier das Tuilerien-Schloss, das Katharina de Médici nach dem Tode ihres Gatten Heinrich II. erbauen ließ. Entlang der Avenue du Général-Lémonier entstand hier zwischen 1564 und 1572 das nach der Ziegelei (tuilerie) benannte Schloss. Die Gärten wurden nach dem Geschmack der florentinischen Königin im italienischen Stil angelegt. André Le Nôtre gestaltete die Gärten dann im Auftrag von Colbert (Finanzminister König Ludwig XIV.) 1664 so um wie sie heute noch zu sehen sind. Orangerie: Die Orangerie beherbert eine permanente Ausstellung der Werke von Jean Walter und Paul Guillaume. Des Weiteren kann man eine umfassende Sammlung impressionistischer Gemälde von Renoir, Cézanne, Derain, Soutine und Picasso betrachten. Place de la Concorde: Die Place de la Concorde wurde in der Zeit Ludwig XV. angelegt (der Platz hieß damals auch Place Louis XV.) und trug eine zu Ehren des Königs aufgestellte Reiterstatue. Während der Französischen Revolution wurde die Statue zerstört und der Platz in Place de la Révolution umbenannt. 1795 wurde der Platz ein letztes Mal umbenannt und erhielt den Namen "Platz der Einheit" (Place de la Concorde). 1833 wurde auf der Place de la Concorde das Geschenk des ägyptischen Vizekönigs Mehmed Ali aufgestellt. Es ist ein 22 m hoher und 220 Tonnen schwerer Obelisk aus Luxor, der noch aus der Zeit Ramses stammt (13. Jahrhundert vor Christus). Seitenblick: Avenue Montaigne: Zwischen Rond-Point und der Place de lAlma liegt eine der teuersten Straßen von Paris. In der Avenue Montaigne können Sie die Häuser der berühmtesten Modemacher bewundern, vielleicht trinken Sie auch einen Café in den Hallen des Luxushotels Plaza-Athénée. Avenue des Champs-Elysées: Die Avenue des Champs-Elysées wird von ihrer größten Kreuzung, dem Rond-Point, geteilt. Der untere Teil vom Rond-Point bis zur Place de la Concorde wird von Parkanlagen, eleganten Restaurants, Theatern und Museen gesäumt. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts waren hier nur Felder und Sümpfe, bis man im 17. Jahrhundert erstmals einen Fahrweg anlegte. Im 18. Jahrhundert erhielt die Avenue ihren Namen, der auf Deutsch soviel wie "Gefilde der Seeligen" bzw. wörtlich "Elysische Felder" bedeutet. Der zweite Teil der Champs-Elysées führt zum Arc de Triomphe. Von Luxusgeschäften, Hotels, Restaurants und Straßencafés, Kinos und Theatern bis hin zu Banken und Fluggesellschaften können Sie hier alles finden - auch die Zentrale des Fremdenverkehrsamtes. Arc de Triomphe: Der Bau des Arc de Triomphe wurde unter Napoléon im Jahre 1806 begonnen und unter dem letzten französischen König, Louis-Philippe, im Jahre 1836 beendet. Der Arc de Triomphe de lÉtoile, der 50 m in der Höhe und 45 m in der Breite misst, wurde zu Ehren der siegreichen französischen Armeen der Revolution und des 1. Kaiserreiches erbaut. An der Außenseite befinden sich riesige Reliefs, die den "Aufbruch der Freiwilligen von 1792", den "Triumph Napoléons 1810", den "Widerstand 1814" und den "Frieden 1815" darstellen. |
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