Das Grand Palais wurde zusammen mit dem
Petit Palais anlässlich der Weltausstellung 1900 gebaut. Von außen sieht
es aus wie ein Gebäude des Neobarocks, das Innere mit der 43 m hohen Glaskuppel
ist jedoch ganz im Jugendstil gehalten. Hier herrschen Eisen und Stahl vor.
Ehemals war es Ausstellungsstätte für Künstler wie
Picasso, Monet, Miró, Chagalle und Matisse und auch
für den Impressionismus und Symbolismus.
Heute ist ein Teil der Werke ins
Centre
Pompidou übersiedelt worden. Die jährlich stattfindende Pariser Herbstausstellung
(Salon d'Automne) wird aber immer noch in den Sälen des Grand Palais abgehalten.
Im Westflügel des Grand Palais hat seit 1937 das
Palais de la Découverte, das Museum für Naturwissenschaft,
seinen Sitz, im Südflügel hat man 1965 einen Teil der Räume einer der Pariser
Universitäten zur Verfügung gestellt.