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Paris _
SehenswürdigkeitenBastille
Kardinal Richelieu machte die Bastille unter Ludwig XII. zum Staatsgefängnis, in dem Menschen allein auf königlichen Befehl gefangen waren. Es brauchte nicht einmal ein Gerichtsurteil dazu, die lettre de cachet reichte. Die Französische Revolution begann am 14. Juli 1789 mit dem Sturm auf die
Bastille, und
der so verhasste Bau wurde schnell und gründlich abgetragen. Heute findet man
nicht
einmal mehr kleine Überreste auf dem Place de la Bastille, obwohl unter dem
heute sehr
verkehrsreichen Platz Hunderte von französischen Bürgern begraben liegen. Inmitten des Platzes ragt eine Säule hoch auf, die Colonne de Juillet (Julisäule). Sie wurde 1840 zum Gedenken an die Opfer der Revolution 1830 errichtet. Neues Wahrzeichen an der Bastille ist die Opéra de la Bastille, die Volksoper. Mit ihr begann auch für das ganze Bastilleviertel eine neue Zeit. Es ist kaum zehn Jahre her, da wohnten hier vor allem Arbeiter und Handwerker. Nach und nach kamen die Künstler, dann Galerien und daraufhin die ersten In-Lokale und Kneipen. Auch heute noch ist das Bastilleviertel ein eigentümliches Gemisch aus allen Schichten, aber gerade dieses Flair hat es zu einem der In-Viertel von Paris gemacht. Es ist bekannt für seine Kneipen und Bars, und die Rue de Lappe kennt der Pariser schon seit den 30iger Jahren, denn bereits damals traten im Balajo Berühmtheiten wie Edith Piaf auf und verhalfen diesem auch heute noch empfehlenswerten Nachtklub zu großem Ansehen. Östliches Zentrum |
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