1107 ließen sich die Benediktinermönche aus dem Schwarzwaldkloster Hirsau in der
Nähe der Ortschaft Erdweg auf einer Anhöhe über der Glonn nieder. Dort erbauten sie
eine romanische Kirche (24 m lang und 12 m breit), die sie dem heiligen Petrus weihten.
St. Peter gehört heute zu den besterhaltenen romanischen Kirchen Bayerns. Sie beeindruckt
insbesondere durch ihre Schlichtheit. Diese wurde vorübergehend im Jahre 1730 der Kirche
genommen, als man sie der Zeit entsprechend im barocken Stil umbaute. 1906-1907 jedoch
wurde die Kirche zur 800-Jahr-Feier renoviert und ihr romanischer Urzustand wieder
hergestellt. Dabei fand man in der Apsis Fresken, z. B. eine thronende Madonna mit Engeln
und das Martyrium der Apostel.