Das Palais Preysing war das erste Wohnhaus des Oberhofbaumeisters Joseph Effner, und
man muss sagen, es ist ihm geglückt: Er schuf für den kurfürstlichen
Oberstjägermeister Graf Maximilian von Preysing das nobelste Gebäude des Münchner
Rokoko. Die Fassade, in der das erste Mal Stuck verwendet wurde, ist reich verziert, aber
trotzdem vornehm. Im Innern des Palais ist vor allem das Treppenhaus hervorzuheben, dessen
Wände reich mit Stuck verziert sind. Die Treppe wird von weiblichen Statuen getragen. Im
2. Weltkrieg wurde auch das Palais Preysing zerstört. Während des Wiederaufbaus in den
50er Jahren gestaltete man das Ergeschoß um, so dass dort nun noble Geschäfte
untergebracht sind.