Die evangelische Bischofskirche wurde in den Jahren 1953 bis 1955 direkt neben dem
Sendlinger Tor gebaut. Sie ersetzt die klassizistische Kirche, die 1938 angeblich wegen
des bevorstehenden U-Bahn-Baus abgerissen wurde. Die Vorlage für das eigenwillige Bauwerk
mit dem gewölbtem Dach lieferte der Architekt Gustav Gsaenger. Aufgrund der Architektur
des Gotteshauses entstand der Name Badwanndl vom Liabn Gott. Das Innere
der Kirche wird von sechs Säulen getragen. Die Altarwand schmückt ein Marmormosaik von
Gsaenger.