Einfach mehr sehen!

Kloster Wessobrunn

Kloster Wessobrunn
8. Juni 2017 uwefreund

München - Kloster Wessobrunn

München: Kloster Wessobrunn

Um den Bau des Klosters Wessobrunn rangt sich eine Legende: Herzog Tassilo III. träumte von einer Quelle mit vier Abflüssen. Dort stand eine Himmelsleiter, auf der die Engel in den Himmel stiegen. Sein Jäger Wezzo fand die Quelle, woraufhin man an dieser Stelle ein Kloster baute, mit dem Namen “Wezzo-Brunn”.

Vom Kloster Wessobrunn kann man heute nicht mehr sehr viel sehen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es immer wieder zerstört und wiederaufgebaut. Seine letzten Verwüstungen erlebte es 1803 durch die Säkularisation. Übrig blieb nur ein freistehender Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert, der den Namen “Grauer Herzog” trägt, und einige Teile der barocken Klosteranlage, die Johann Schmuzer 1673 erbaute. Verloren gingen leider große Teile der berühmten Wessobrunner Stukkaturen. Reste kann man noch in den Gängen der erhaltenen Gebäudeteile sehen. Jedoch zeigen Stukkaturen in mehr als 3000 Bauten in ganz Europa (u. a. in der Wallfahrtskirche Wies) die Kunst der Wessobrunner Stukkaturschule.

Klosterhof 4, Wessobrunn

0 Kommentare

Antwort hinterlassen