Das Isartor ist das besterhaltenste der mittelalterlichen Stadttore Münchens. Es war
ursprünglich Bestandteil des südöstlichen Teils der Stadtbefestigung, die unter Ludwig
dem Bayern Anfang des 14. Jahrhunderts gebaut wurde. 1833 ließ König Ludwig I. durch
Friedrich von Gärtner das Isartor restaurieren und umgestalten.
Die beiden Flankentürme
wurden mit dem großen, zurückgesetzten Mitteltor verbunden, durch das ehemals die
Salzfuhrwerke in die Stadt fuhren.
Bernhard Neher malte einen 20 m breiten Fries über den
Durchgang. Er zeigt den Siegeseinzug von Ludwig IV. dem Bayern nach der Schlacht bei
Ampfing 1322. Im Südturm des Isartors befindet sich seit 1959 das
Valentin-Musäum, während im Nordturm das Volkssängermuseum seine Heimat
hat.