Der bedeutendste Münchner Rokokobildhauer Ignaz Günther verdiente so gut,
dass er
sich 1761 ein eigenes Haus zum Wohnen und Arbeiten kaufen konnte. Dieses gotische Gebäude
stammt aus dem 14. Jahrhundert und besitzt eine vom Erdgeschoß bis zum Speicher
durchlaufende, steile Treppe, eine sogenannte Himmelsleiter. Bemerkenswert an der
Hausfassade sind der Ohrwatschl-Dachgiebel und eine Kopie der Hausmadonna von
Ignaz Günther.
Das Gebäude wurde 1977 aufwendig renoviert. In den Ausstellungsräumen wird über das
Leben und Werk von Ignaz Günther informiert.