Das erste auch für die Öffentlichkeit
zugängliche Museum Münchens ist die zwischen
1816 und 1830 erbaute Glyptothek. König Ludwig I. ließ sie von Leo von Klenze in
klassizistischer Architektur erbauen, um für seine zahlreichen antiken Plastiken eine
würdige Umgebung zu schaffen. Der Bau besitzt eine 58 m breite Hauptfassade, die einer
griechischen Tempelfront nachempfunden ist.
Die Sammlung der Glyptothek
umfasst die Zeit vom 6. Jahrhundert v. Chr. bis zum Jahre 400
n. Chr. Bekannte Stücke sind der Barberinische Faun (ca. 220 v. Chr.) sowie Skulpturen
des Aphaiatempels von Ägina (ca. 500 v. Chr.). Der Saal XI der Glyptothek besitzt eine
Besonderheit: 62 Büsten und Skulpturen römischer Bürger. Sie zeigen römische Kaiser
und Beamte, aber auch einfache Männer und Frauen.