Die zwischen 1732 und 1735 von Johann Baptist Gunetzrhainer erbaute Klosterkirche des
St.-Anna-Damenstifts wurde im 2. Weltkrieg bis auf die Außenmauern und die Fassade
völlig zerstört. In den 50er Jahren wurde die Kirche wieder aufgebaut und erstrahlt nun
in alter Schönheit: Der Kirchenraum, stimmungsvoll in Rosa, Blau, Weiß und Gold
gehalten, wird von weit gespannten Bögen gegliedert und von Flachkuppeln überwölbt. Die
Altäre konnten mit Hilfe von geretteten Figuren rekonstruiert werden. Bemerkenswert sind
die wiederhergestellten Stuckarbeiten von Egid Quirin Asam sowie die Fresken seines
Bruders Cosmas Damian.