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Maxim-Gorki-Theater

Das heutige Maxim-Gorki-Theater wurde als Sitz der Berliner Singakademie erbaut. Die Entwürfe für das Gebäude im klassizistischen Stil stammen von Karl Friedrich Schinkel, erbaut wurde es in den Jahren 1825-37 von dem Architekten Karl Theodor Ottmer.

In ganz Europa war der Konzertsaal wegen seiner hervorragenden Akustik berühmt. 1842 gab Franz Liszt hier Konzerte, auch Clara Wieck, Niccolò Paganini und Anton G. Rubinstein traten hier auf. Unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde 1829 Bachs Matthäus-Passion wiederaufgeführt - daran erinnert eine Gedenktafel. Auch als Vortragssaal wurde das Theater genutzt: z. B. Alexander von Humboldt hielt hier seine Kosmos-Vorlesungen.

Zur Zeiten der DDR, seither trägt es den Namen Maxim-Gorki-Theater, wurden eigenwillige sozialkritische Inszenierungen aufgeführt. Das Werk Nachtasyl von Maxim Gorki gehört seit 1957 zum festen Repertoire des Theaters. Des Weiteren befinden sich Dramen russischer Autoren wie Nikolai Gogol und Michail Bulgakow auf dem Spielplan. Erfolgreich sind Stücke von Gegenwartsautoren, die mit der ehemaligen DDR abrechnen.

Am Festungsgraben 2. Tel.: 2 08 27 83 (Kasse).

S-Bahn: S1-S3, S5, S7, S9 (Friedrichstraße) U-Bahn: U6 (Friedrichstraße)

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