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Museen
Haus am Checkpoint CharlieKaum ein anderer Übergang zwischen West- und Ostberlin war so berühmt wie der Checkpoint Charlie. Ihn durften nur Ausländer und Diplomaten passieren. Nicht weit von diesem - heute nicht mehr vorhandenen Übergang - entfernt befindet sich das Haus am Checkpoint Charlie. Dieses politische Museum wurde bereits nach dem Bau der Mauer von dem Publizisten Rainer Hildebrandt gegründet, um die eklatanten Menschenrechtsverletzungen des DDR-Regimes zu dokumentieren. Die erste Ausstellung fand 1962 noch in der Wohnung Hildebrandts in der Bernauer Straße statt. Die Resonanz war so groß, dass im Juni 1963 im ehemaligen Café Köln das Museum eröffnet wurde. In 15 Räumen (auf zwei Häuser verteilt) zeigt das Haus am Checkpoint Charlie vier Dauerausstellungen: Die Mauer - vom 13. August 1961 bis heute, Maler interpretieren die Mauer, Berlin - von der Frontstadt zur Brücke Europas und Von Gandhi bis Walesa - gewaltfreier Kampf für Menschenrechte. Zu sehen sind Kunstwerke zum Thema, aber auch diverse Fluchtfahrzeuge und -methoden werden gezeigt und dokumentiert. Nach der Wiedervereinigung brachten viele ehemalige DDR-Bürger ihre Orden, Parteiabzeichen und Päße zum Haus am Checkpoint Charlie, die nun dort ebenfalls zu sehen sind. Friedrichstraße 44. Tel.: 2 51 10 31. S-Bahn: S1-S3, S5, S7, S9 (Friedrichstraße) U-Bahn: U6 (Friedrichstraße)
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