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Deutsches Theater – Kammerspiele

Deutsches Theater – Kammerspiele
8. Juni 2017 uwefreund

Berlin - Deutsches Theater - Kammerspiele

Berlin: Deutsches Theater – Kammerspiele

Der Schinkel-Schüler E. Titz erbaute in den Jahren 1849-50 das Friedrich-Wilhelmstädtische Theater. An diesem Traditionstheater wurden u. a. Albert Lortzing, Jacques Offenbach und Johann Strauß entdeckt. 1883 gründete Adolph Larronge das Deutsche Theater als Privattheater. Als Erstes wurde eine Inszenierung von Friedrich Schillers Kabale und Liebe gezeigt. Zu Zeiten der Direktoren Otto Brahm und Max Reinhardt erlangte das Theater Weltruhm. Brahm engagierte sich vor allem für Gerhart Hauptmann, für Ibsen und für Strindberg – er wurde der Wegbereiter des naturalistischen, sozial engagierten Dramas. In den 20er Jahren inszenierte und spielte hier die Creme des deutschen Theaters, z. B. Gustaf Gründgens, Marianne Hoppe, Heinrich George und Eduard Winterstein.

1906 ließ Reinhardt die benachbarten Emberger Säle zu den Kammerspielen umbauen. Nach 1945 pflegte der Direktor Wolfgang Langhoff die Reinhardtsche Tradition. In den 70er und 80er Jahren zeigten die beiden Bühnen kritische Stücke, die dem DDR-Regime nicht immer angenehm waren. 1983 wurde das Theater zu seinem 100-jährigen Geburtstag restauriert und erstrahlt nun wieder in neuem Glanz.

Schumannstraße 13a. Tel.: 2 84 41-225 (Kasse Deutsches Theater), 2 84 41-226 (Kasse Kammerspiele).

S-Bahn: S1-S3, S5, S7, S9 (Friedrichstraße)

U-Bahn: U6 (Friedrichstraße)

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