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Cecilienhof

Cecilienhof
8. Juni 2017 uwefreund

Berlin - Cecilienhof

Berlin: Cecilienhof

Schloss Cecilienhof wurde in den Jahren 1913-17 im Stile eines englischen Landsitzes erbaut. Vom 17. Juli bis 2. August 1945 wurde im Schloss Cecilienhof deutsche Geschichte geschrieben. Hier tagte die Potsdamer Konferenz (Stalin, Truman und Churchill), die die Zukunft Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg festlegte. Heute ist das Schloss Gedenkstätte und Hotel.

Rund um Schloss Cecilienhof erstreckt sich ein 74 ha großer Park, mit dem Namen Neuer Garten. Bereits 1787-97 legte Johann August Eyserbeck diesen als einen englischen Landschaftsgarten an, Lenné setzte in den Jahren 1817-48 dessen Werk fort. Im Garten wurden Ruinen errichtet und an der Hauptallee liegt das Holländische Etablissement. Dieses setzt sich aus dem Portierhaus, vier Giebelhäusern und dem Kavalierhaus zusammen.

Der Marmorpalais am Westufer des Heiligen Sees wurde in den Jahren 1793-97 nach Plänen von Carl von Gontard als ein zweigeschossiges Gebäude mit bekrönendem Belvedere erbaut. Es diente dem preußischen König Friedrich Wilhelm II. als Sommerresidenz. 1797 wurde es von Carl Gotthard Langhans erweitert. Er lieferte auch die Entwürfe für die Innengestaltung im Stile des Berliner Frühklassizismus.

Direkt neben dem Marmorpalais steht Gontards Küche (1788-89), eine Tempelruine, die halb aus den Heiligen See herausragt. Sie ist durch einen unterirdischen Gang mit dem Marmorpalais verbunden. Auf der anderen Seite des Parks steht die Pyramide (1791-92), der ehemalige Eiskeller.

S-Bahn: S3, S7 (Potsdam Stadt), dann Tram 91, 96 (Luisenplatz), weiter mit Bus 695

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