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Babelsberger Park

Babelsberger Park
8. Juni 2017 uwefreund

Berlin - Babelsberger Park

Berlin: Babelsberger Park

Bis 1833 war der Babelsberger Park lediglich der königliche Forst. Dann begann Peter Joseph Lenné mit der Umgestaltung zu einem englischen Landschaftspark. Hermann Fürst von Pückler-Muskau setzte in den Jahren 1843-45 die Arbeit Lennés fort. Ihm sind u. a. die Schlossterasse und der Blumengarten zuzuschreiben. Insgesamt kann man sagen, dass der Babelsberger Park am Ufer der Glienicker Lake ein Beispiel für die Gartenarchitektur des 19. Jahrhunderts ist.

In der Zeit von 1834-49 entstand auch das Schloss Babelsberg nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel. Dabei orientiert sich die Architektur am mittelalterlichen Burgenbau. Dies ist erkennbar am Schlossturm, an der mittelalterlich anmutenden Fassade, den Erkervorbauten, Söllern und Ornamenten.

Ebenfalls an der Glienicker Lake steht das 1843-45 erbaute Maschinenhaus. Es wurde von Ludwig Persius im neugotischen Burgenstil errichtet, mit einem zinnengekrönten Turm und kaschierter Esse. Das Gebäude bildete die Hülle für eine Dampfmaschine, die die Blumengärten und Fontänen mit Wasser versorgte.

Das kleine Schloss, ein ehemaliges Gärtnerhaus, wurde in den Jahren 1844-45 erbaut und 1862-63 zu Wohnungen für Prinzen und Hofdamen umgestaltet. Heute befindet sich darin ein Restaurant.

Auf der Babelsberger Anhöhe steht die Gerichtslaube. Das Gebäude ist um 1270 entstanden und hatte mehr als 600 Jahre seinen Standort an der Stelle, wo sich heute das Berliner Rote Rathaus befindet. Heinrich Strack baute 1871-72 die Gerichtslaube unter Verwendung von Originalteilen dort wieder auf.

Der Flatowturm steht auf der Höhe des Babelsbergs. Er wurde 1853-56 errichtet und ist eine Kopie des Eschenheimer Tors in Frankfurt am Main.

S-Bahn: S3, S7 (Babelsberg)

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